Bitzumi: neuer Handelsplatz will Coinbase & Co. an den Kragen

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

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Quelle: https://www.shutterstock.com/de/image-photo/new-york-usa-july-14-2017-677490325?src=pngqONCmCkD7_3F6aFqydA-1-0

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Der Investor und Autor James Altucher wirbt momentan für sein neuestes Projekt, die Bitzumi Inc., für dessen Aufbau und Betrieb bis zu 10 Millionen US-Dollar eingesammelt werden sollen. Altucher galt früher als einer der schärfsten Kritiker des Bitcoin. Der geplante Online-Handelsplatz inklusive eigener Bitcoin-Kreditkarte und Newsletter soll sich an die Kunden verschiedenster Staaten richten.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Noch im Jahr 2013 wurde der frühere Hedgefond-Manager James Altucher mit den Worten zitiert, der Bitcoin sei nichts weiter als „eine Modeerscheinung”, “reine Abzocke”, “ein Schneeballsystem” und noch Schlimmeres. Später wurde der Vater des kostenpflichtigen Newsletters „Ein Bitcoin-Experte deckt auf, wie man in drei Schritten reich wird“ zum Aushängeschild der US-amerikanischen Krypto-Community. In seinen großspurigen Ankündigungen warb er damit, das investierte Geld innerhalb eines Jahres zu verzehnfachen. Daneben ist Altucher in der Vergangenheit sowohl als Podcaster, Buchautor als auch als freiberuflicher Redakteur verschiedener seriöser Publikationen wie der Financial Times, TechCrunch u. v. m. in Erscheinung getreten.

Obwohl er selbst nicht Teil der Geschäftsleitung sein wird, wirbt der Mitbegründer derzeit für eine in Delaware eingetragene Firma mit Namen Bitzumi Inc. Als Dienstleistungen sollen Newsletter und ein Online-Handelsplatz für Kryptowährungen aus dem Boden gestampft werden. Vor allem für den Handelsplatz wird mindestens eine Million US-Dollar benötigt. Ziel des Unternehmens soll es sein, bei der Suchmaschine Google zum Thema Kryptowährungen künftig ganz oben zu stehen. Neben dem Angebot einer eigenen Handelsplattform, die Bitstamp, Coinbase, GDAX und Kraken Konkurrenz machen soll, werden Investitionen in Unternehmen angekündigt, die sich ebenfalls mit dem Themenfeld Blockchain und Kryptowährungen beschäftigen. Altucher soll bereits eine Partnerschaft mit dem Newsletter-Anbieter Agora Financial, LLC. eingegangen sein, um künftig einen von ihm betriebenen Newsletter aufzubauen und zu vermarkten. Außerdem soll bei Bitzumi in absehbarer Zeit eine eigene Bitcoin-Kreditkarte angeboten werden, mit der man bei allen VISA- und MasterCard-Akzeptanzstellen bezahlen kann.

Als langfristiges Ziel will das Unternehmen seinen Kunden diverse selbst entwickelte Softwarelösungen für Kryptowährungen anbieten. Auf kurze Sicht will man sich zunächst auf die Suchmaschinenoptimierung und das Verlagsgeschäft konzentrieren. Altucher gab früher einmal bekannt, er habe im Laufe der Jahre 100 Ideen gehabt, 20 Unternehmen gegründet und sei in 17 Fällen damit gescheitert. Egal was daraus wird, den Nutzern kann der neue Wettbewerber nur recht sein. Konkurrenz belebt bekanntlich das Geschäft und senkt oftmals auf Seiten der Kunden die Kosten.


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