BitMEX-Studie: ICOs leiden kaum am Ethereum-Kurs

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BitMEX-Studie: ICOs leiden kaum am Ethereum-Kurs

In einer neuen Studie untersuchte BitMEX gemeinsam mit TokenAnalyst die Billanz von ICOs. Dabei ging es vor allem darum, herauszufinden, ob ICOs unter dem derzeitigen Kursfall von Ethereum leiden müssen. Wie es aussieht, haben die meisten ICOs ihre Schäfchen bereits ins Trockene gebracht.

2017 war das Jahr der ICOs. Vor allem gegen Ende des Jahres schossen überall neue Projekte aus dem Boden. Diese versprachen neue Token und warben mit einer hohen Effizienz. Die Use Cases mögen sich unterschieden haben, doch immer wollte man schneller, effektiver und vor allem dezentraler sein als die Konkurrenz. Die bevorzugte Kryptowährung und Blockchain kam dazu von Ethereum. In die meisten Projekte konnte man nur investieren, wenn man sie mit Ether bezahlte. Die in letzter Zeit in Ungnade geratene Bitcoin-Börse BitMEX hat in einer Studie nun die Bilanzen der ICOs untersucht.

Ethereum-Gewinne gesichert

Im Fokus der Untersuchungen stand den Gegenwert der Ethereum-Token Ende 2017 mit dem aktuellen Kurs zu vergleichen. Dabei wollte BitMEX herausfinden, ob die ICOs unter dem derzeitigen Ethereum-Kurs zu leiden haben.

Das Ergebnis: Wie es aussieht, haben die meisten Projekte ihre Schäfchen bereits ins Trockene gebracht. So hat laut der Studie der Großteil der ICOs ihre Gewinne bereits zu Hochzeiten des Ethereum-Kurses eingestrichen.

In der Studie untersuchte BitMex in Kooperation mit TokenAnalyst insgesamt 222 ICO-Projekte. Diese haben ETH im (damaligen) Gegenwert von 5,5 Milliarden US-Dollar eingesammelt, haben sie jedoch größtenteils zu einem günstigen Zeitpunkt wiederverkauft und damit im Durchschnitt ihre Kosten gedeckt. Die ICOs haben laut Studie außerdem immer noch knapp 25 Prozent der ursprünglichen Menge an Ethereum in der Hinterhand.

Beim derzeitigen Ether-Kurs hätten die ICOs damit (im Durchschnitt) immer noch einen Gewinn von 93 Millionen US-Dollar zu verzeichnen. Den Großteil der Ether-Token sammelten die ICOs bereits vor der Kursrally im vergangenen Dezember an. Somit konnten sie während der Kursrally durch einen Tausch in Fiatwährungen profitieren, ohne im Nachhinein größere Verluste zu erleiden.

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