BitMEX eröffnet Risikokapital-Sparte

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BitMEX eröffnet Risikokapital-Sparte

BitMEX will sich Medienberichten zufolge zukünftig als Risikokapitalgeber verdingen. Wie The Block berichtet, plant die Handelsplattform für Krypto-Derivate den Launch von „BitMEX Ventures“. Damit folgt das Unternehmen Coinbase und Binance als Venture Capitalist (VC).

Wie BTC-ECHO bereits berichtete, ist die Bitcoin Mercantile Exchange die größte Handelsplattform für Krypto-Derivate wie Bitcoin Futures weltweit. Die Relevanz von BitMEX für die Krypto-Ökonomie bewies das Unternehmen zuletzt am 24. Juli 2018. An dem Tag knackte die Exchange die historische Marke von einer Million gehandelter Bitcoin, was zum damaligen Zeitpunkt einem Volumen von acht Milliarden US-Dollar entsprach – ein Rekord. Der Schritt des Unternehmens, jetzt auch eine VC-Sparte vom Zaun zu brechen, ist die logische Konsequenz der Wachstumsabsichten des Unternehmens. Aber der Reihe nach.

Medienberichten zufolge will BitMEX ins Geschäft mit dem Risikokapital einsteigen und gründet zu diesem Zweck eine eigene Unternehmenssparte. BitMEX Ventures soll sich demnach unter der Leitung von Kumar Dandapani und Maxim Wheatly ausschließlich Risikokapital-Investments widmen.

Blockfolio als Aushängeschild

Als eines der ersten Unternehmen fördert BitMEX Ventures die Portfolio-App „Blockfolio“. Wie The Block weiter berichtet, ist darüber hinaus auch ein Investment in „FRST“ geplant. Dem Vernehmen nach handelt es sich dabei um ein Start-up, welches sich auf die Erstellung von Datensätzen rund um den Handel mit Krypto-Assets spezialisiert.

Auf den Spuren von Binance und Coinbase

Bereits jetzt ist BitMEX eines der größten Unternehmen im Krypto-Ökosystem. Mit der Eröffnung von BitMEX Ventures folgt das Unternehmen den Beispielen von Coinbase und Binance. Denn die Exchanges kündigten bereits im April dieses Jahres den Launch ihrer jeweiligen VC-Sparte an.

Lies auch:  Binance: Rückblick und Ausblick

Für Aufsehen hat das Unternehmen mit Sitz auf den Seychellen, indes mit dem Bezug der teuersten Büroflächen der Welt gesorgt. Das Cheung Kong Center im Financial District von Hongkong kostet das Unternehmen sage und schreibe knapp sieben Millionen US-Dollar Miete im Jahr. Dies ist als weiteres Signal zu werten, dass die großen Player der Krypto-Szene den Aufstieg in die erste Liga der internationalen Finanzindustrie anstreben.

BTC-ECHO

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