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Bitmain schließt Forschungszentrum in Israel

Quelle: Shutterstock

Bitmain schließt Forschungszentrum in Israel

Bitmain sieht sich aufgrund sinkender Umsätze dazu gezwungen, ein Forschungszentrum in Israel zu schließen. Damit müssen auch die Platzhirsche im Krypto-Ökosystem den Bären Tribut zollen. Alle 23 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verlieren ihren Job.

Selbst die großen Unternehmen im Krypto-Bereich bleiben von den Zerwürfnissen im Krypto-Markt nicht verschont. Wie die israelische Nachrichtenseite Globes berichtet, sah sich Bitmain gezwungen, sein Forschungszentrum in Ra’anana zu schließen. Alle 23 Angestellten verlieren damit ihren Job. Wie Globes berichtet, begründete das Unternehmen den Schritt mit sinkenden Umsatzzahlen; der Crash von 2018 macht also auch den Mining-Giganten Schwierigkeiten.

Gadi Glikberg, verantwortlicher Manager des Israel-Ablegers, sagte gegenüber Globes:

„Der Krypto-Markt hat in den letzten Monaten einen Umbruch erlitten. Dieser hat Bitmain gezwungen, verschiedene Aktivitäten rund um den Globus zu untersuchen und sein Geschäft entsprechend der aktuellen Situation neu auszurichten.“

Auch Glikberg ist von den Kündigungen betroffen.

Damit schließt das Forschungszentrum nach nur zweijähriger Existenz. In dem Bitmain-Ableger forschten die Angestellten unter anderem an der Entwicklung eines neuen Mining Pools namens Connect BTC und an Sophon, einem Projekt zur Künstlichen Intelligenz.

Kommt der Riese ins Straucheln?

Bitmain ist der größte Hersteller für Mining-Hardware weltweit. Unter der Marke Antminer verkauft Bitmain sogenannte ASIC Miner, speziell auf das Mining von Kryptowährungen getrimmte Grafikkarten, in alle Welt.

Das chinesische Unternehmen betreibt überdies den Mining Pool Antpool. Auch dieser gehört mit aktuell 4573.79 PH/s zu den wichtigsten Minern im Bitcoin-Netzwerk.

Seine Marktmacht versucht das Unternehmen indes immer weiter auszubauen. Trotz augenscheinlicher wirtschaftlicher Probleme ist in letzter Zeit häufig die Rede von einem möglichen Börsengang. Über den Bitmain-IPO berichtete BTC-ECHO ausführlich.

Bis es wirklich so weit ist, dürfte aber noch ein wenig Zeit ins Land streichen. Denn als seien sinkende Kurse noch nicht genug, machen dem Mining-Riesen seit Kurzem auch die US-Strafzölle auf elektrische Maschinen das Leben schwer: Ganze 25 Prozent erheben die USA auf eingeführte ASIC-Miner.

BTC-ECHO

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