Bitcoin-Börse Bithumb erhält eine Finanzierung von 200 Millionen US-Dollar

Polina Khubbeeva

von Polina Khubbeeva

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Polina Khubbeeva

Polina Khubbeeva studiert Politikwissenschaft am Otto-Suhr-Institut der FU Berlin. Im Studium setzt sie sich besonders intensiv mit dem Verhältnis von Macht und Raum auseinander, weshalb Kryptowährungen für sie besonders im Hinblick auf globale Machtverschiebungen spannend sind.

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Quelle: Shutterstock

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Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb kann sich über eine saftige Finanzspritze aus Japan freuen: Der Investment-Fonds ST Blockchain Fund unterstützt das junge Unternehmen mit 200 Millionen US-Dollar. Diese Finanzierungsentscheidung ist nicht nur eine gute Nachricht für die geschwächte Börse, sondern deutet auf neuen Mut unter Anlegern hin, wenn es um Investitionen in Krypto-Unternehmen geht.


Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

Die Erholung des Bitcoin-Kurses wirkt sich positiv auf Bithumbs Zukunftsplanung aus. Die südkoreanische Krypto-Börse erhielt eine 200 Millionen US-Dollar umfassende Finanzierung aus einem japanischen Investment-Fonds.

Einer Meldung der Krypto-Webseite Cointelegraph Japan zufolge hat ST Blockchain Fund die Investition bestätigt. ST Blockchain Fund ist ein japanischer Investment-Fonds, an dem sich aber Anleger aus aller Welt beteiligen.

Der Plan: Internationale Expansion

Die Series-A-Finanzierung erlaubt der Bithumb-Holding Blockchain Exchange Alliance (BXA) die internationale Ausrichtung Bithumbs auszuweiten. Neue Handelselemente sind ebenfalls in Planung. Bereits jetzt gilt Bithumb als eine der führenden Krypto-Börsen Südkoreas.

Der Fonds teilte unsere Vision von der Erschaffung einer globalen Digitalbörse, welche grenzübergreifend und effizient Wertbeträge mit niedrigen Kosten transferieren kann. Dies war der Kerngedanke hinter der Investitionsentscheidung,

so BXA in der Pressemitteilung.

Aufschwung nach tiefem Fall

Die Investitionsmeldung ist für Bithumb eine erfreuliche Entwicklung, denn das südkoreanische Start-up hatte in letzter Zeit mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Erst Ende März 2018 wurde bekanntgegeben, dass Bithumb 50 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen musste. Im Zuge des Bitcoin-Crashs verlor das Unternehmen letztes Jahr etwa 180 Millionen US-Dollar. Zusätzlich wurde kürzlich bekannt, dass ein weiterer Verlust von etwa 13 Millionen US-Dollar mutmaßlich auf einen Insider-Betrug zurückzuführen ist.

Bitcoin Start-ups wieder beliebter bei Investoren

Anlässlich der fortschreitenden Erholung des Bitcoin-Kurses werden Investitionen in einschlägige Unternehmen unter Anlegern wieder populärer. Auch das New Yorker Start-up ConsenSys hat sich eine 200 Millionen US-Dollar schwere Finanzierung zum Ziel gesetzt, wie das Medien-Outlet The Information berichtet. Dabei visiere ConsenSys insbesondere Anleger in Hongkong und Südkorea an.

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