Bitcoin-Börse Bithumb erhält eine Finanzierung von 200 Millionen US-Dollar

Quelle: Shutterstock

Bitcoin-Börse Bithumb erhält eine Finanzierung von 200 Millionen US-Dollar

Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb kann sich über eine saftige Finanzspritze aus Japan freuen: Der Investment-Fonds ST Blockchain Fund unterstützt das junge Unternehmen mit 200 Millionen US-Dollar. Diese Finanzierungsentscheidung ist nicht nur eine gute Nachricht für die geschwächte Börse, sondern deutet auf neuen Mut unter Anlegern hin, wenn es um Investitionen in Krypto-Unternehmen geht.

Die Erholung des Bitcoin-Kurses wirkt sich positiv auf Bithumbs Zukunftsplanung aus. Die südkoreanische Krypto-Börse erhielt eine 200 Millionen US-Dollar umfassende Finanzierung aus einem japanischen Investment-Fonds.

Einer Meldung der Krypto-Webseite Cointelegraph Japan zufolge hat ST Blockchain Fund die Investition bestätigt. ST Blockchain Fund ist ein japanischer Investment-Fonds, an dem sich aber Anleger aus aller Welt beteiligen.

Der Plan: Internationale Expansion

Die Series-A-Finanzierung erlaubt der Bithumb-Holding Blockchain Exchange Alliance (BXA) die internationale Ausrichtung Bithumbs auszuweiten. Neue Handelselemente sind ebenfalls in Planung. Bereits jetzt gilt Bithumb als eine der führenden Krypto-Börsen Südkoreas.

Der Fonds teilte unsere Vision von der Erschaffung einer globalen Digitalbörse, welche grenzübergreifend und effizient Wertbeträge mit niedrigen Kosten transferieren kann. Dies war der Kerngedanke hinter der Investitionsentscheidung,

so BXA in der Pressemitteilung.

Aufschwung nach tiefem Fall


[Anzeige]
Bitcoin, Ethereum, Ripple, IOTA und die bekanntesten Kryptowährungen auf eToro handeln.Warum eToro? Kostenloses Demo-Konto; Mobile Trading-App; Einzahlungen per PayPal; große Auswahl an verschiedenen Finanzprodukten (Kryptowährungen, Aktien, Rohstoffe, ETFs, Devisen, Indizies); Social Trading mit großer internationaler Community.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Die Investitionsmeldung ist für Bithumb eine erfreuliche Entwicklung, denn das südkoreanische Start-up hatte in letzter Zeit mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Erst Ende März 2018 wurde bekanntgegeben, dass Bithumb 50 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen musste. Im Zuge des Bitcoin-Crashs verlor das Unternehmen letztes Jahr etwa 180 Millionen US-Dollar. Zusätzlich wurde kürzlich bekannt, dass ein weiterer Verlust von etwa 13 Millionen US-Dollar mutmaßlich auf einen Insider-Betrug zurückzuführen ist.

Bitcoin Start-ups wieder beliebter bei Investoren

Anlässlich der fortschreitenden Erholung des Bitcoin-Kurses werden Investitionen in einschlägige Unternehmen unter Anlegern wieder populärer. Auch das New Yorker Start-up ConsenSys hat sich eine 200 Millionen US-Dollar schwere Finanzierung zum Ziel gesetzt, wie das Medien-Outlet The Information berichtet. Dabei visiere ConsenSys insbesondere Anleger in Hongkong und Südkorea an.

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Plötzlich fiel der Bitcoin-Kurs: Probleme bei Binance
Plötzlich fiel der Bitcoin-Kurs: Probleme bei Binance
Bitcoin

Auf der Binance-Futures-Plattform schwankte der Bitcoin-Kurs am 16. September erheblich. Der vermeintliche Grund löste eine Tweet-Serie des Geschäftsführer Changpeng Zhao aus. Und zeigte die mangende Reife der weltweit größten Krypto-Börse.

ConsenSys: Ethereum-Entwickler treten Hyperledger bei
ConsenSys: Ethereum-Entwickler treten Hyperledger bei
Unternehmen

Auch jenseits von Bitcoin & Co. liefert die Blockchain-Technologie eine Fülle an Anwendungsmöglichkeiten. Die Adaption der Blockchain erfordert allerdings eine branchenweite Kooperation. Hyperledger hat sich eben dieser Aufgabe verschrieben. Mit ConsenSys erhält es nun ein weiteres prominentes Mitglied.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Warner Music investiert in CryptoKitties-Entwickler Dapper Labs
Warner Music investiert in CryptoKitties-Entwickler Dapper Labs
Blockchain

Das Medienunternehmen Warner Music Group unterstützt das neue Projekt der Entwickler des Ethereum-Projekts CryptoKitties. Auf „Flow“ sollen einzigartige digitale Sammelgegenstände geschaffen und getauscht werden können.

BeeCoin: Berlin Art Week verbindet Bienen und Blockchain
BeeCoin: Berlin Art Week verbindet Bienen und Blockchain
Blockchain

Bienen, die auf Blockchain-Basis sozialen Mehrwert generieren? Das gab es dieses Wochenende auf der Berlin Art Week zu sehen. Eine Kooperation verschiedener Künstlerkollektive in Berlin lancierte eine eigene Kryptowährung namens „BeeCoin“. Das Besondere daran: Über Sensoren erfassen die Netzwerkknoten das Wohlergehen der Bienen und wandeln die Parameter in Ethereum-basierte Assets um. Diese nutzen die Künstler für die Finanzierung gemeinnütziger Projekte.

Plötzlich fiel der Bitcoin-Kurs: Probleme bei Binance
Plötzlich fiel der Bitcoin-Kurs: Probleme bei Binance
Bitcoin

Auf der Binance-Futures-Plattform schwankte der Bitcoin-Kurs am 16. September erheblich. Der vermeintliche Grund löste eine Tweet-Serie des Geschäftsführer Changpeng Zhao aus. Und zeigte die mangende Reife der weltweit größten Krypto-Börse.

Marshallinseln: Vorverkauf des „Sovereign“
Marshallinseln: Vorverkauf des „Sovereign“
ICO

Die Marshallinseln halten an ihrem Vorhaben fest. Die nationale Kryptowährung Sovereign, kurz SOV, soll im nächsten Schritt in den Vorverkauf gehen. Warum dieser Schritt nötig ist, erklärte David Paul auf der Convention Invest: Asia.

Angesagt

Santander gibt Anleihe auf Ethereum Blockchain aus
Blockchain

Blockchain, die Technologie unter Bitcoin & Co., hat vor allem im Finance-Bereich disruptives Potential. Schließlich handelt es sich beim Geldgeschäft um den wohl bekanntesten Use Case der Blockchain. Dennoch konnte die Banco Santander die Grenze zwischen dem traditionellen Bankgeschäft und der Krypto-Welt jüngst ein klein wenig mehr einreißen. Denn sie vergab nun vermeintlich erstmals eine Blockchain-Anleihe.

Bundesrat muss Klarheit bei Bitcoin-Regulierung schaffen – Das Regulierungs-ECHO
Regulierung

Der Bundesrat muss Klarheit in Fragen der Bitcoin-Regulierung schaffen, damit der Standort Deutschland auch für ausländische Unternehmen attraktiv wird. Das und was ihr sonst noch in der vergangenen Woche verpasst habt, im Regulierungs-ECHO.

Ripple-Chef ist „long on Bitcoin“: Das Meinungs-ECHO
Bitcoin

Brad Garlinghouse ist ein Bitcoin Fan. Zumindest, wenn es um dessen Qualität als Wertspeicher geht. Der Bitcoin-Krawattenmann Tim Draper hält selbst einen Bitcoin-Kurs von 250.000 für konservativ, während Vitalik Buterin zur Vorsicht bei DeFi-Investments mahnt. Das Meinungs-ECHO

„Ich kann mir keinen Bitcoin leisten“ – Billig-Coins als Alternativ-Investment?
Invest

Manche Einsteiger in den Krypto-Markt sind entmutigt, weil sie sich keinen ganzen Bitcoin leisten können. Sollten Investoren sich davon abhalten lassen oder gar „billige“ Coins kaufen?

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: