Bitcoin-Börse Bithumb erhält eine Finanzierung von 200 Millionen US-Dollar

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Bitcoin-Börse Bithumb erhält eine Finanzierung von 200 Millionen US-Dollar

Die südkoreanische Krypto-Börse Bithumb kann sich über eine saftige Finanzspritze aus Japan freuen: Der Investment-Fonds ST Blockchain Fund unterstützt das junge Unternehmen mit 200 Millionen US-Dollar. Diese Finanzierungsentscheidung ist nicht nur eine gute Nachricht für die geschwächte Börse, sondern deutet auf neuen Mut unter Anlegern hin, wenn es um Investitionen in Krypto-Unternehmen geht.

Die Erholung des Bitcoin-Kurses wirkt sich positiv auf Bithumbs Zukunftsplanung aus. Die südkoreanische Krypto-Börse erhielt eine 200 Millionen US-Dollar umfassende Finanzierung aus einem japanischen Investment-Fonds.

Einer Meldung der Krypto-Webseite Cointelegraph Japan zufolge hat ST Blockchain Fund die Investition bestätigt. ST Blockchain Fund ist ein japanischer Investment-Fonds, an dem sich aber Anleger aus aller Welt beteiligen.

Der Plan: Internationale Expansion

Die Series-A-Finanzierung erlaubt der Bithumb-Holding Blockchain Exchange Alliance (BXA) die internationale Ausrichtung Bithumbs auszuweiten. Neue Handelselemente sind ebenfalls in Planung. Bereits jetzt gilt Bithumb als eine der führenden Krypto-Börsen Südkoreas.

Der Fonds teilte unsere Vision von der Erschaffung einer globalen Digitalbörse, welche grenzübergreifend und effizient Wertbeträge mit niedrigen Kosten transferieren kann. Dies war der Kerngedanke hinter der Investitionsentscheidung,


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so BXA in der Pressemitteilung.

Aufschwung nach tiefem Fall

Die Investitionsmeldung ist für Bithumb eine erfreuliche Entwicklung, denn das südkoreanische Start-up hatte in letzter Zeit mit großen Schwierigkeiten zu kämpfen. Erst Ende März 2018 wurde bekanntgegeben, dass Bithumb 50 Prozent seiner Mitarbeiter entlassen musste. Im Zuge des Bitcoin-Crashs verlor das Unternehmen letztes Jahr etwa 180 Millionen US-Dollar. Zusätzlich wurde kürzlich bekannt, dass ein weiterer Verlust von etwa 13 Millionen US-Dollar mutmaßlich auf einen Insider-Betrug zurückzuführen ist.

Bitcoin Start-ups wieder beliebter bei Investoren

Anlässlich der fortschreitenden Erholung des Bitcoin-Kurses werden Investitionen in einschlägige Unternehmen unter Anlegern wieder populärer. Auch das New Yorker Start-up ConsenSys hat sich eine 200 Millionen US-Dollar schwere Finanzierung zum Ziel gesetzt, wie das Medien-Outlet The Information berichtet. Dabei visiere ConsenSys insbesondere Anleger in Hongkong und Südkorea an.

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