Bithumb: Airdrop geplant, Trading-Coupons & Details zum Hack

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Quelle: Cryptocurrency free token distribution concept - traffic sign board, AIDROP text with a parachute carrying green dollar symbol, on a metal chain bridge post with blue sky in background via shutterstock

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Nach dem Hack der Krypto-Exchange Bithumb hat die Börse nun Details veröffentlicht. Wie sich herausstellte, war die Schadenssumme kleiner als ursprünglich gedacht. Die Betreiber wollen alle Nutzer, die dem Angriff zum Opfer gefallen sind, entschädigen. Zudem gibt die Börse momentan Trading-Coupons aus.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Es war eines der Ereignisse, die das Vertrauen potentieller Investoren nicht unbedingt weckt. Die Kryptobörse Bithumb fiel einem Hack-Angriff zum Opfer, bei der Kryptowährungen in Millionenhöhe abhandengekommen sind. Das Problem bleibt nach wie vor: Kryptowährungen sind sicher, die Systeme der Börsen offenbar nicht. Um den Schaden zu begrenzen, will Bithumb jedoch all seine Nutzer entschädigen. Ferner gaben sie eine Liste mit allen gestohlenen Kryptowährungen heraus.

Wie man der Tabelle entnehmen kann, ist der Schaden bei Bitcoin mit knapp 13,9 Milliarden koreanischer Won (circa 10 Millionen Euro) am höchsten. Der Gesamtbetrag beläuft sich damit auf knapp 14,5 Millionen Euro. Damit ist der Schaden geringer als ursprünglich angenommen, Bithumb gibt im offiziellen Statement an, dass dies vor allem ihrer schnellen Reaktion und der Zusammenarbeit mit anderen Exchanges zu verdanken sei.

Neben der versprochenen Kompensation der gestohlenen Assets ist ein Airdrop-Event geplant. Demnach sollen alle Bithumb-Nutzer kostenlose Trading-Coupons erhalten. Mit diesen kann man Traden, ohne Gebühren zu zahlen – sie sind pro Nutzer auf einen pro Tag begrenzt.

Entschädigung in Form eines Airdrops


Außerdem sollen alle Nutzer, die während des Hacks keine Abhebungen tätigen konnten, eine Entschädigung von 10 Prozent ihrer eingelagerten Kryptowährungen bekommen. Allerdings müssen sie sich zunächst für die Entschädigung anmelden. In welcher Kryptowährung der Airdrop stattfindet, ist bisher noch nicht bekannt. Wer sich für die Entschädigung anmelden möchte, kann das hier tun:

Antrag auf Entschädigung (PC)

Antrag auf Entschädigung (Mobil)

Angriffe auf Kryptobörsen kommen öfter vor, als es vielen Nutzern beliebt. So berichteten wir im Mai über den erneuten Hack bei Verge. Außerdem erlitt Coincheck im März einen Angriff, auch Binance fiel zu Beginn des Jahres einigen Angriffen zum Opfer.

BTC-ECHO


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