BitGrail öffnet wieder – und schließt 3 Stunden später erneut

Tanja Giese

von Tanja Giese

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Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

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Quelle: open closed road sign arrows on the desert background via Shutterstock

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Die im Februar gehackte Kryptobörse BitGrail ist am 2. Mai wieder aus der Versenkung aufgetaucht – 3 Stunden später musste sie wieder schließen. Was steckt dahinter?

Seit dem Hack vor knapp 3 Monaten, bei dem 17 Millionen Nano (XRB) gestohlen wurden, hatte BitGrail alle Trading-Funktionen eingefroren. Am 1. Mai kündigte die Kryptobörse auf ihrer Website an, bereits am nächsten Tag wieder öffnen zu wollen. Hierfür sollten bis auf XRB alle gelisteten Coins wieder auf der Kryptobörse zur Verfügung stehen. Wenige Minuten nach dieser Öffnung musste BitGrail auf Twitter sogar darauf hinweisen, dass aufgrund überlasteter Server die Möglichkeit besteht, dass die Funktionalitäten nur verlangsamt zur Verfügung stehen:

Doch nur Stunden später hatte die Kryptobörse erneut geschlossen – hierfür gab es scheinbar keine technische Ursache:

Kläger erwirkt Schließung

Obwohl es in der kurzen Twitter-Nachricht noch so klang, als wäre die kurzfristige Schließung freiwilliger Natur, legt die darauffolgende Stellungnahme den wahren Grund dar. Noch am selben Tag veröffentlichte BitGrail eine Erklärung zu der abrupten Abschaltung auf ihrer Website:

„An diesem Morgen, nach der Wiedereröffnung, wurden wir mittels notarieller Urkunde darüber in Kenntnis gesetzt, dass das Gericht von Florenz die sofortige Schließung von BitGrail verlangt und dass diese Situation andauern wird, bis die Gerichte eine Entscheidung über die vorsorgliche Sperrung, die von der Bonelli Anwaltskanzlei im Auftrag eines Kunden beantragt wurde, gefällt haben.
Die Entscheidung ist für den 16. Mai 2018 geplant.
Auch wenn wir dieser Entscheidung nicht zustimmen, sind wir verpflichtet, das Gesetz zu respektieren und jedes BitGrail-Geschäft sofort auszusetzen.”

Am 8. Februar diesen Jahres hatten Hacker der Kryptobörse 17 Millionen Nano gestohlen. Daraufhin entfachte sich ein Streit zwischen BitGrail und Nano. Beide Seiten erklärten sich selbst für unschuldig und sahen die Verantwortung beim jeweils anderen. Bislang steht noch kein Verantwortlicher fest.

BTC-ECHO


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