Bitfinex geht wieder an den Start

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: © CHATCHAI-ROMBIX - Fotolia.com

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Die Bitcoin-Handelsplattform Bitfinex kündigte am gestrigen Tag die Wiederaufnahme des Bitcoin-Handels an. Zuvor wurde die Börse im Zuge eines Hackerangriffs um Bitcoins im Wert von rund 60 Mio US-Dollar erleichtert und musste den Dienst kurzzeitig einstellen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Der Handel von digitalen Währungen soll seit gestern 16:00 UTC wieder möglich sein, so die Börse in einem Update. Alle geführten Währungs-Paare sollen den Usern somit wieder zur Verfügung stehen. Auch Auszahlungen von Bitcoin, Ether, Classic Ether und USD wurden aktiviert. Einzahlungen sollen ebenfalls in Kürze wieder möglich sein.

In der vergangenen Woche gab die Bitfinex einen Diebstahl von knapp 120.000 Bitcoins bekannt. Der Verlust in Höhe von rund 36% der User-Einlagen sorgte für große Schlagzeilen und eine angeheizte Debatte in den Medien.

Als Lösungsvorschlag für das Debakel setzte die Börse eine „Sozialisierung“ der Schulden und eine Kompensierung durch den eigens eingeführten BFX Token. Für die Benutzer deutet das im Klartext, sie erhalten für 36% ihrer Gutehaben BFX Token, die wie alle anderen Währungen auch in BTC und USD gehandelt werden können. Ein Zukauf des BFX Token ist nicht möglich.


Die Börse kündigte drastische Maßnahmen zur Steigerung der Sicherheit an:

„Wir haben zusätzliche Tests zur Plattform- und Infrastruktur-Sicherheit durchgeführt. Zudem haben wir alle verschlüsselten Dienste, Wallets, Sicherheits-Token und Passwörter regeneriert und die Guthaben in ein MultiSig geschütztes Cold-Wallet transferiert. Außerdem haben wir ein umfassendes Third-Party und System Audit vollzogen und die Infrastruktur der gesamten Plattform erneuert.“

Bitfinex kündigte an, alle vor dem Hack erstellten Einzahlungsadressen nicht mehr zu unterstützen und warnte alle Nutzer davor, diese Adressen weiterhin zu nutzen.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung via CoinDesk


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