Bitcoin-Wahlkampfspenden werden in den USA immer beliebter

Sven Wagenknecht

von Sven Wagenknecht

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Sven Wagenknecht

Sven Wagenknecht ist Chefredakteur von BTC-ECHO. An der Blockchain-Technologie faszinieren ihn vor allem die langfristigen Implikationen auf Politik, Gesellschaft und Wirtschaft.

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Quelle: elections via Shutterstock

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Immer mehr Politiker erhoffen sich durch Bitcoin-Wahlkampfspenden Aufmerksamkeit und höhere Spendeneinnahmen, so auch Patrick Nelson, der als Kandidat für das US-Abgeordnetenhaus kandidiert.

Der ehemalige Bernie-Sanders-Supporter richtet seine Kampagne auf die Wahlen im November 2018 aus, wo er sich für die Demokraten nominiert. Abgewickelt werden die Spenden dabei vom Bitcoin-Zahlungsdienstleister BitPay. Für Nelson nicht das erste Mal, bereits in 2015 hatte er Wahlkampfspenden in Bitcoin angenommen.

Bitcoin ist allerdings nicht nur Teil seiner Spendeneinnahmen, sondern auch Teil seiner Marketingkampagne, indem er aktiv damit wirbt, innovative Technologien wie Blockchain und Bitcoin fördern zu wollen. Bereits im Jahr 2014 hat die Federal Elections Commission (FEC) Richtlinien für die Entgegennahme von Bitcoin-Spenden verabschiedet. Allerdings sind die Bitcoin-Spenden auf einen Gegenwert von 100 US-Dollar gedeckelt.

Nelson ist nicht der erste US-Politiker, der auf Bitcoin-Wahlspenden setzt. Auch der Senator aus Kentucky, Rand Paul, hatte für seinen Präsidentschaftswahlkampf auf Bitcoin gesetzt.

Wie viele Bitcoins durch Wahlkampfspenden eingesammelt worden sind, ist nicht bekannt. Für die meisten Politiker wird der Marketingeffekt für die Kampagne wohl höher gewichtet werden. Allerdings sollte hierbei nicht vergessen werden, dass es für Spendengeber, die lieber unerkannt bleiben wollen, durchaus reizvoll sein kann in Bitcoin zu spenden. Sollte in Zukunft die Grenze für Bitcoin-Wahlkampfspenden weiter angehoben werden, könnte das für einige “geheime” Spendengeber eine attraktive Möglichkeit sein, den präferierten Kandidaten zu unterstützen.

BTC-ECHO


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