Bitcoin vs. Gold – was wäre das bessere Langzeit-Investment gewesen?

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Photo .Golden Bitcoins (new virtual money )

Quelle: © ulchik74 - Fotolia.com

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Wer 10.000 Euro in Bitcoin investiert hätte, hätte nun 200 Millionen Euro. Bei Gold hätte er hingegen einen leichten Verlust gemacht.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Zugegebenermaßen – es hat was von dem klassischen hätte, hätte Fahrradkette. Dennoch ist der Vergleich zwischen Bitcoin und Gold als Wertanlage interessant: Der Bitcoin-Rush in den letzten Jahren führte zu einem gewaltigen Anstieg hinsichtlich Marktkapital, Nutzeranzahl und Wert. Andere Investmentanlagen sind dagegen zurückgefallen.

Am 13. Mai hat StockTwits, eine Art Twitter für Trader und Investoren, eine Studie veröffentlicht, nach der Early Adopter, die im Juli 2010 in Bitcoin eingestiegen wären, mit einem Investment von 10.000 Euro 200 Millionen als Return erhalten hätten.

Im Kontrast dazu hätte ein Investor, der 10.000 Euro in den klassischen sicheren Hafen Gold gesteckt hätte, einen Verlust von 19 Euro gemacht. In der Hinsicht ist aktuell nicht zu sagen, dass Gold seinem Ruf als Safe Heaven gerecht geworden ist, obwohl es an politischen Krisen in den letzten Jahren nicht gemangelt hat: Der Wert des Goldes konnte noch nicht einmal gehalten werden.


Im Kontrast dazu hat Bitcoin klassische Fiatwährungen wie den Yen, den US-Dollar oder den Euro, aber auch andere Anlagen wie Silber und Gold, Bonds, Stocks oder Real Estate geschlagen.

Vorteile von Bitcoin

Auch wenn Bitcoin als Währung geplant war, ist seine Außenwahrnehmung immer mehr die des “digitalen Goldes” geworden. Beide Anlagen verdanken ihren Wert ihrer Seltenheit – die vorhandenen Goldbestände sind knapp und Bitcoin ist derart konzipiert, dass nicht mehr als 21 Millionen BTC jemals im Umlauf sein werden.

Diese eindeutige Beschränkung hat Bitcoin Gold voraus: im März hat China eine reichhaltige Goldmine gefunden, wodurch sich natürlich das Angebot an Gold geändert hat.

Ein weiterer Charme von Bitcoin ist seine digitale und dezentrale Natur, die Enteignungen oder Verbote schwer möglich machen.

Natürlich ist die Annahme, dass ein Investor 2010 all sein Geld in Bitcoin gelegt hätte, etwas gewagt, aber mit genannten Werten lässt sich gut aufzeigen, dass schon eine leichte Diversifizierung viel gebracht hätte. Mit weiter um sich greifender Bitcoin-Adoption und dem aktuellen Rise of the Altcoins sollte man sich überlegen, ob man nicht wenigstens etwas Geld, was man ggf. auch verlieren könnte, investiert.

BTC-ECHO


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