Bitcoin- und Blockchain-News: Das Wichtigste der Woche

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Bitcoin- und Blockchain-News: Das Wichtigste der Woche

Bitcoin, der Facebook Coin Libra und der US-Senat dominierten ganz klar die vergangene Krypto-News-Woche. Währenddessen ging es jedoch auch bei Binance und in Japan hoch her. Der BTC-ECHO-Newsflash.

Willkommen zu unserem Newsflash. Die wichtigsten Bitcoin-, Blockchain- und Krypto-News der Woche.

Bitcoin, USA und Facebooks Libra

Langsam, aber sicher manifestieren sich Kryptowährungen in der öffentlichen Wahrnehmung. Den Stein ins Rollen gebracht hat wohl US-Präsident Donald Trump mit einer Äußerung auf Twitter, dass Bitcoin und Libra nicht sonderlich vertrauenswürdig seien. Daraufhin trat er jedoch eine Diskussion los, die gleich eine ganze Reihe an US-Senatoren dazu brachte, ihre Meinungen zu Kryptowährungen kundzutun. So bezeichnete der US-Finanzminister Steven Mnuchin zu Beginn der Woche Kryptowährungen als Frage der nationalen Sicherheit. Dabei übersah er offensichtlich einige Punkte, die darauf hinweisen, dass Bitcoin bei Weitem nicht das größte Problem der USA ist. Weitaus differenzierter sah die Sache am darauffolgenden Tag Patrick McHenry. Er sagte indes, dass Bitcoin eine „nicht aufzuhaltende Macht“ sei.

Update zum Binance-Hack: Gestohlene Coins in Bewegung

Während der Bitcoin-Kurs sowie sämtliche Altcoins wieder in der Krypto-Achterbahn umher rasten, machten sich im Hintergrund ein paar Coins vom Binance-Hack auf die Reise. So begannen die Diebe offenbar am 16. Juli damit, ihre Beute zu liquidieren. Die Menge hält sich dabei aber offenbar in Grenzen. Denn während beim ursprünglichen BTC-Raub an die 7.000 Einheiten der Kryptowährung verschwanden, sind aktuell keine zwei BTC in Bewegung. Mühsam ernährt sich die diebische Elster.

Single Point of Failure: Tether druckt versehentlich 5 Milliarden USDT

Wo wir schon bei fragwürdigen Aktionen sind. Der Stable-Coin-Herausgeber Tether Limited hat sich wieder einmal vertan. So druckte das Unternehmen versehentlich 5 Milliarden US-Dollar in Tether. Kann ja mal passieren.

Japan entwickelt offenbar „Swift“ für Bitcoin & Co.


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Hört sich recht sensationell an, ist aber noch nicht bestätigt: Wie es aussieht, arbeitet die japanische Regierung an einem SWIFT-ähnlichen Zahlungsnetzwerk für Kryptowährungen. So berichtete eine unbestätigte Quelle gegenüber Bloomberg, dass unter anderem das japanische Finanzministerium mit der Financial Action Taskforce (FATF) geredet habe, um sich gegen Geldwäsche mit Kryptowährungen zu schützen.

Bitcoin-Steuer: Alles zu privaten Veräußerungsgewinnen

Bitcoin und Steuern sind eine komplizierte, unliebsame, aber dennoch nicht umgehbare Angelegenheit. Grund genug für einen Gastbeitrag, der alle Unklarheiten auf anschauliche Weise beseitigt. Alles zu privaten Veräußerungsgewinnen und wann BTC steuerfrei ist.

In eigener Sache

Eins noch: Unser BTC-Navigator ist jetzt online. Dort versammeln wir das gesamte deutschsprachige Blockchain-Ökosystem an einem Ort. Schaut doch mal vorbei und klickt euch durch.

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