Bitcoin Startup Blockstream möchte Sidechain-Konzept patentieren lassen

Max Kops

von Max Kops

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Das US Patent and Trademark Office (USTPO) hat einen Patentantrag veröffentlicht, der vom Bitcoin Startup Blockstream initiiert wurde und auf die Arbeit des Unternehmens mit Sidechains abzielt.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Max Kops

Der Patentantrag wurde am 9. Mai gestellt und vor wenigen Tagen online öffentlich verfügbar gemacht. “Systeme und Methoden[…]für den Transfer von Assets einer Blockchain auf eine Sidechain” möchte Blockstream schützen lassen. CEO Adam Back und CTO Greg Maxwell (ebenfalls im Core-Team aktiv) sind als Investoren benannt.

Sidechains als patentiertes Konzept?

Von Sidechains verspricht man sich durch den Transfer digitaler Besitztümer von einer Blockchain auf eine andere, neue Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen und Experimente mit diesen Technologien voranzutreiben.

Die aktuellen Meldungen erscheinen einige Monate, nachdem Blockstream angekündigt hatte, sich mit Patentregistrierungen auseinanderzusetzen und entsprechende Patente unter der sogenannten Defensive Patent License freizugeben. Das bedeutet, dass man – anders als bei herkömmlichen Patenten – nicht generell allen Marktteilnehmer den Zugriff auf die entsprechende Technologie verwehrt. Stattdessen ist es anderen DPL-Teilnehmern möglich, ebenfalls mit dem Patentgegenstand zu arbeiten. Im Vordergrund steht dabei gerade, die Technologie allen Teilnehmern offen zu halten. Um ein entsprechend patentiertes Konzept selbst nutzen zu können, muss man als Teilnehmer selbst versprechen, allen anderen dieselben Rechte zu gewähren. 

Sidechain-Transfers in der Praxis


Blockstream untermauert den Antrag mit einem naheliegenden Anwendungsbeispiel von Sidechains:

Auf der Blockchain wird ein vereinfachtes Prüfungsverfahren durchgeführt. Dazu werden geringfügige Berechnungen durchgeführt. Anschließend wird die Prüfung der Transaktion mit einem Asset auf der Sidechain assoziiert und auf der Blockchain ein Asset angelegt. Wenn die Prüfung erfolgreich war, wird das Asset auch auf der Sidechain freigegeben.

 

Meinung des Autors (Max):

Der Schritt von Blockstream, ein Patent zu beantragen, um die Technologie als Ganzes vor einer Zentralisierung (und nicht vor anderen Teilnehmern) zu schützen, wird den Prinzipien der Blockchain-Technologien sehr gerecht. Gerade die Tatsache, dass es sich nicht um eine Copyright-Lizensierung handelt und die Nutzung der Sidechain-Technologien kostenlos ist, ermöglicht die Weiterentwicklung und den offenen Austausch in der Blockchain-Community.

 

BTC-ECHO

Englische Originalversion von Stan Higgins via CoinDesk

Hinweis: BTC-Echo liefert keine Rechtsberatung. Sämtliche Inhalte des Beitrags gehen auf Erfahrungen und subjektive Einschätzungen zurück.


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