Bitcoin: Sberbank finanzierter SBT-Fonds erkennt Potential der Blockchain

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Bitcoin: Sberbank finanzierter SBT-Fonds erkennt Potential der Blockchain

Der durch die Sberbank mit 100 Millionen US-Dollar finanzierte SBT Venture Capital Fonds, hat großes Interesse an Bitcoin und der Blockchain-Technologie bekundet. Die Sberbank ist die derzeit größte Bank Russlands.

Das Statement des SBT Partners Mircea Mihaescu auf Roem.ru steht im starken Kontrast zu den Äußerungen diverser russischen Regierungsvertretern, die eine Verwendung von Bitcoin als illegalen Akt ahnden wollen.

In einem Interview zeigte sich Mihaescu größtenteils ablehnende gegenüber der Gesetzgebung und der Regulierung und äußerte sich dahingehend, dass Gesetzte oftmals den Innovationen hinterher hinken und als solches nicht als zentrales Anliegen der globalen Unternehmer gesehen werden sollen.

Mihaescu sagte zudem, dass der SBT an Investments interessiert sei, die einen Einfluss auf den Finanzsektor als Ganzes haben:

„Wir haben unsere eigenen Interessen. Wir sind nicht an Aktien Fonds oder an den Kauf von Bitcoins usw. interessiert. Wir sind eher an die fundamentalen Veränderungen, die den ganzen Finanzsektor betreffen interessiert.“

Mihaescu geht davon aus, dass das Bitcoin Protokoll als Innovation, ein solches Potential hat.

“Das derzeitige Bankensystem mit mehr als 10.000 Banken könnte durch die Blockchain ersetzt werden,“ so Mihaescu.

Der SBT Fonds wurde im jahr 2012 und mit Hilfe einer 100 Mio. Dollar schweren Sberbank Finanzspritze ins Leben gerufen. Damals wurde gesagt, diese Zahl könnte sich innerhalb der ersten drei Jahre versiebenfachen. Der SBT Fonds hat mittlerweile das Interesse verschiedener Branchen auf sich gezogen, darunter Big Data, Cloud-Computing sowie die Sektoren der mobilen Zahlung und des Homebankings.

Kritik am Mining

Auch wenn sich Mihaescu meist positive gegenüber der Bitcoin-Technologie äußerte, so liegt das Interesse des SBT Fonds auch darin, in den Bitcoin Alternativen zu investieren.

Er sprach sich z.B. gegen das Konzept des Bitcoin-Minings, also dem Prozess zur Generierung von digitalen Bitcoins, aus. Mihaescu scheute sich jedoch davor, dass das Verbot von Bitcoin seitens der Regierung der richtige Weg sei sich vor dem Einfluss der neuen Technologie zu schützen.

“Die vorherrschende Meinung über Bitcoin ist, dass die Währung hauptsächlich von Kriminelle und Drogenhändler genutzt wird. Wisst ihr welche Währung sie aber auch benutzen? Cash!!! Interessant, diese Währung wird komischerweise nicht verboten.,“ so Mihaescu.

Bitcoin freundliches Portfolio

Die Regierungsvertreter gehen weiterhin davon aus, dass das Bitcoin-Verbot noch im Frühjahr diesen Jahres in Kraft treten wird. Der Frühjahr wurde bereits im vergangenen Jahr als Deadline für das Bitcoin-Verbot durch das Finanzministerium gesetzt.

Seit der ersten Ankündigung des Verbotes haben sich jedoch viele Unternehmer für günstigere Gesetzgebungen ausgesprochen und auch diverse Finanzorganisationen wie die Bank of Russia äußerten sich vermehrt positiv.

SBT`s Portfolio beinhaltet eine Vielzahl Bitcoin freundlicher Startups. IdentityMind und die soziale Handelplattform eToro sind nur ein kleiner Teil der Unternehmen, die auch den Bitcoin-Markt bedienen.

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BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk

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