Bitcoin-Research: In 4 Jahren machten Betrüger mehr als 11 Millionen US-Dollar

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: pixabay.com

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Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer jedoch weitaus höher.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

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Wahrscheinlich ist die Dunkelziffer jedoch weitaus höher.

Ein Autor des Untersuchungsberichts sagte:

„Es gab viele Scams die wir erst gar ausfindig machen oder gar messen konnten.“

Ein Research-Spezialist für Computersicherheit an der Southern Methodist University namens Vasek und sein Co-Autor Tyler Moore haben den Bericht zu den Bitcoin-Scams gemeinsam verfasst und veröffentlicht.

Eine sorgfältige Suche

Der Untersuchungsbericht trägt den Namen: There’s No Free Lunch, Even Using Bitcoin: Tracking the Popularity and Profits of Virtual Currency Scams und wurde in der vergangenen Woche erstmalig an der Financial Cryptography and Data Security Conference in Puerto Rico vorgestellt.

Um an die nötigen Informationen zu kommen haben Vasek und Moore einen Mega-Thread auf dem seit 2012 bestehenden Bitcoin Forum „Bitcointalk“ erstellt und sich durch unzählige Plattformen wie Reddit (r/bitcoin), BadBitcoin.org und CryptoHYIPs.com gearbeitet.

Die ganze research-Aktion hatte sich als sehr mühsam herausgestellt, da die beiden Autoren auch mit einigen Sprachbarrieren zu kämpfen hatten. Jeder einzelnen Beitrag wurde von ihnen gelesen und wenn nötig übersetzt. Auch die Bekennerseiten der Hacker mussten oftmals mühsam übersetzt werden.

“Wir haben jeden Beitrag analysiert um herauszufinden, ob es sich dabei um eine der bekannten Scams gehandelt hat,“ so Vasek.

Insgesamt gingen den Autoren auf diese Weise 349 Scams ins Netz. Diese konnten aber letztendlich ohne das Zählen von Phishing, Maleware und Pay-for-Klick Webseiten auf 192 heruntergebrochen werden.

Danach wurde mit Hilfe der Blockchain versucht, einen Zusammenhang zwischen den Betrügereien und der einzelnen BTC-Adressen herzustellen, da auf der Blockchain jede einzelnen Transaktion in ein öffentliches Register eingetragen wird.

Der Bericht unterteilt die Betrugsmaschen in vier verschiedenen Kategorien: Wallet Software, Börsen, Mining und in Investmentprogramme die sich später als Ponzi-Schemen entpuppt haben.

Der Untergang der Bitcoin-Börse Mt. Gox wurde in dem Bericht nicht berücksichtigt, da bis heute nicht ganz klar ist, ob es sich dabei um einen klaren betrug gehandelt hat.

Auf der Jagd nach dem großen Fisch

Die wohl lukrativste Betrugsmasche war das alt-bekannte Ponzi Schema. Hier wurden mehr als 7,3 Millionen US-Dollar ergaunert werden. Betrügereinen im Zusammenhang mit dem Bitcoin-Mining belegten mit 2,9 Millionen US-Dollar den zweiten Platz. Börsen- und Wallet-Betrug belegten mit jeweils 4500.000 und 360.000 den dritten bzw. vierten Platz.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Joon Iang Woon via CoinDesk

Image Source: Pixabay

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