Bitcoin-Regulationen in China: neuer Aufwind zu erwarten?

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

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Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Im Juni sollen in China neue Regulierungen gegen Geldwäsche an Bitcoin-Exchanges in Kraft treten. Was können diese für Bitcoin bedeuten?

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Caixin, ein chinesisches Magazin, welches sich zu verschiedenen Themen im Finanzsektor äußert, hat die nächsten Schritte bezüglich Bitcoin-Regulation dargestellt, welche die Peoples Bank of China (PBOC) realisieren will. Diese im Juni in Kraft tretenden neuen Bestimmungen betreffen Bitcoin- und Altcoin-Exchanges. Wir haben darüber vor einiger Zeit berichtet, hier seien die Konsequenzen kurz zusammengefasst.

Letztlich geht es hier um AML-Regulationen, mit denen Geldwäsche durch Trading-Aktivitäten unterbunden werden sollen. Im Vorfeld dieser neuen Bestimmungen wurden Chinas Bitcoin-Exchanges, unter anderem die “Big Three” OKCoin, BTCC und Huobi, langwierigen Untersuchungen unterzogen. Im Rahmen dieser wurde überprüft, inwiefern diese Exchanges gegen Geldwäsche vorgehen. Die drei großen Exchanges haben während der Untersuchungen Auszahlungen unterbunden.

Gemäß der Peoples Bank of China wurden einige Mängel bezüglich der Arbeit der drei Exchanges identifiziert. Diese werden auch negative Konsequenzen haben, über das Ausmaß dieser ist noch nicht entschieden. Um entsprechende Konsequenzen gering zu halten wurde seitens der chinesischen Exchanges die Know Your Customer – Policy drastisch verschärft.

Was die Regularien Chinas für Bitcoin bedeuten können


Es ist äußerst interessant, dass trotz der seit Januar geltenden Bestimmungen, die ein Ausbezahlen der Bitcoin-Funds verbieten, in den letzten Wochen Anleger unglaublich viel Geld in Bitcoin steckten. Dadurch wurde China wieder der zweitgrößte Bitcoin-Markt (nach den Vereinigten Staaten).

Interessant: Ein Vorwurf verschiedener Seiten war, dass viele Chinesen ihr Geld ins Ausland transferieren wollten. Die weiter ansteigenden Bitcoin-Investments, trotz Sperre bezüglich Auszahlungen und trotz verstärktem Aufkommen von Anti-Geldwäsche Regulationen, zeigt jedoch, dass es den Chinesen um ein mittel- bis langfristiges Investment geht.

In dieser Hinsicht darf man gespannt sein, wie sich die Nachfrage bezüglich Bitcoin nach Inkrafttreten der Bitcoin-Regulationen in China entwickeln wird.

BTC-ECHO


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