Bitcoin: Rechenzentrum verklagt CoinTerra auf 5,4 Millionen US-Dollar

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Teilen

Quelle: © xiaoliangge, Fotolia

BTC10,502.95 $ 0.90%

Unbestätigten Berichten zufolge versucht CoinTerra die Probleme mit unbekannten Gläubigern zu lösen.
In einem CoinDesk Interview mit Wes Swenson, der den Rechtsstreit bestätigte, sagte der C7 CEO dass sein Unternehmen zunächst versucht habe das Problem intern zu lösen:

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Unbestätigten Berichten zufolge versucht CoinTerra die Probleme mit unbekannten Gläubigern zu lösen.
In einem CoinDesk Interview mit Wes Swenson, der den Rechtsstreit bestätigte, sagte der C7 CEO dass sein Unternehmen zunächst versucht habe das Problem intern zu lösen:

Swenson sagte:


“Wir haben die öffentliche Klage wegen einer Nichtzahlung von über 60 Tagen eingereicht. Somit wurde der Dienst eingestellt ohne  jeglichen Versuch seitens Cointerra das Problem zu lösen. Also sind wir einen Schritt weitergegangen und haben das Unternehmen auf Nichtzahlung und Vertragsbruch verklagt.”
Swenson fügte hinzu, dass auch andere Rechenzentren die mit CoinTerra zusammen arbeitenvon Zahlungsproblemen berichten, er sich aber nicht sicher sei, ob auch dort bereits rechtliche Schritte eingeleitet wurden.

Vertragsbruch

Gerichtsdokumenten zufolge hat CoinTerra im April  einen 18-monatigen Hosting-Vertrag mit C7  unterzeichnet. Zudem war das Unternehmen auch damit beauftragt die Server zu managen und beaufsichtigen. C7 behauptet das Hosting alleine habe tägliche Stromkosten i.d.H. von 12.000 US-Dollar verursacht. Zudem kommen Kosten für die Erfüllung diverser Anforderungen seitens CoinTerra.

C7 beschuldigt CoinTerra bereits kurz nach Vertragsabschluss den Zahlungen nicht nachgekommen zu sein. Aus einem Dokument geht hervor:

“Bereits kurz nach Vertragsabschluss fing CoinTerra an zu schludern und zahlte zu spät oder einen niedriger als auf der Rechnung ausgewiesenen Betrag. Nach bestem Wissen und Gewissen hatte Cointerra genügen Einnahmen um die Rechnung im vollen Umfang zu begleichen.”

C7 zufolge erhielt CoinTerra wöchentliche Rechnungen. Swenson sagt Cointerra habe die Bemühungen seines Unternehmens eine Einigung für die Rechnungsbeträge  zu finden, stets  zurückgewiesen.

BTC-Echo
Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk
Image Source: Fotolia
Teilen

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Ich stimme zu, dass meine E-Mail-Adresse für den Versand des Newsletters gespeichert und verarbeitet wird. Weitere Hinweise
BTC-ACADEMY

Kryptowährungen einfach kaufen und verkaufen

Ein Bankkonto, Krypto-Wallets und Trading vereint

  • Einfach, sicher und zuverlässig
  • Kontoeröffnung in nur 5 Minuten
  • Nur 1% Handelsgebühr
  • Made in Germany