Bitcoin Quartalsbericht Q1: Rekordverdächtige Investitionen in 2015

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Im ersten Quartal 2015 wurde eine Rekordsumme von 229 Millionne US-Dollar in Bitcoin-Startups investiert.

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Das Bitcoin VC-Investment beläuft sich auf insgesamt 676 Millionen US-Dollar

Im ersten Quartal 2015 wurde eine Rekordsumme von 229 Millionne US-Dollar in Bitcoin-Startups investiert.


Alleine 21 Inc und Coinbase erhielten VC (Risikokapital) in Höhe von 116 bzw. 75 Mio US-Dollar.

Mit einen Risikokapital von insgesamt 121 Mio Dollar konnte 21 Inc jetzt Coinbase als best finanziertes Bitcoin-Startup einholen. Dennoch ist bisher sehr wenig über das Unternehmen was sich selbst als “universelles” Bitcoin Unternehmen bezeichnet, bekannt. ( Folie 27).

Insgesamt wurden somit seit 2012 rund 676 Mio US-Dollar in Bitcoin-Startups investiert. Das ist ein Wachstum von 51% im Vergleich zu Ende 2014.

Die Anzahl der Länder die ein VC erhielten stieg von 18 auf 22 Länder im ersten Quartal.

Zu den neuen Ländern gehören Barbados, Frankreich, Kenia und die Schweiz. BitPesa wurde damit zum ersten Bitcoin-Startup was in Afrika in den Genuss von VC Kapital kam.

Bitcoin Preis konnte sich stabilisieren

Insgesamt zeigte das Bitcoin-Öksystem, nach einem extremen Preisverfall im Januar, im ersten Quartal  ein robustes Wachstum. Mit dem Unterschreiten der 200 Dollar Marke, die als wichtige psychologische Marke gesehen wird, überraschte der Bitcoin-Preis wohl die meisten von uns.

Am 14. Januar fiel der Preis pro BTC auf 177 US-Dollar (CoinDesk BPI) und verlor damit 24% an Wert (Folie 11).

 

Auch wenn der Bitcoin-Preis seit Beginn 2015 beträchtlich gefallen ist, konnte er sich bei rund 250 Dollar einpendeln. Das Handelsvolumen hingegen zeigte sich von dem Preisverfall unbeeindruckt (Folie 12). Das kann ein Indikator dafür sein, dass Bitcoin sowohl im Aufwärts- als auch im Abwärtstrend gewinnbringend gehandelt werden konnte.

Bitcoin-News über den Bitcoin-Preis scheinen ebenfalls an Aufmerksamkeit verloren zu haben. Im Q3 2014 waren unter den Top 10 Artikeln auf CoinDesk alleine 7 Artikel, die sich mit dem Bitcoin Preis beschäftigt haben. Im Q1 2015 haben es nur zwei Artikel in die Top 10 geschafft (Folie 21).

Bitcoin tut sich schwer mit der Mainstream-Akzeptanz

Die Anzahl der Bitcoin akzeptierenden Unternehmen konnte im  Q1 2015 weiter nur sehr langsam wachsen. Grund für die langsame Bitcoin-Akzeptanz seitens der Unternehmen ist weniger das Interesse der Unternehmen an Bitcoin, sondern mehr die langsame Verbreitung in der breiten Masse.

Im Q1 wurden insgesamt 1 Millionen neue Bitcoin Wallets erstellt, was ein Wachstum von 14% widerspiegelt. Im Februar konnten die Blockchain Wallets die 3 Millionen Marke knacken.

Für 2015 prognostiziert CoinDesk insgesamt 12 Millionne Wallets (Folie 53).

Positive Signale von der Wall Street und den Regulatoren

Das Wall Street Interesse an Bitcoin zeichnete sich vor allem durch das Abwandern von Finanz-Managern in die Bitcoin-Branche ab (Folie 77).

Führende Banken wie Citi oder UBS haben zudem eigene Programme zur weiteren Erforschung der Blockchain gestartet. Durch diese Entwicklung können sich Bitcoin-Startups evtl. wichtige Verbindungen zum traditionellen Finanzsystem aufbauen.

Die letzte Fassung der New York BitLicense wurde im Februar veröffentlicht (Folie 80).  Auch wenn grundsätzlich eine positive Entwicklung zu beobachten war, werfen einige Passagen der Lizenz weiterhin Fragen auf und erfordern Klärungsbedarf.

Auch das britische Finanzministerium kündigte einen neuen regulatorischen Rechtsrahmen für digitale Währungen an. Der Entwurf wird generell als eine positive Entwicklung gesehen.

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Englische Originalfassung von CoinDesk

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