Bitcoin nein, Blockchain jein: Indische Zentralbank goes DLT

Christopher Klee

von Christopher Klee

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Symbolbild-Indien-Blockchain
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Die Reserve Bank of India möchte mit den Entwicklungen an den Finanzmärkten Schritt halten und nächstes Jahr ein Modell vorstellen, das blockchainartige Züge haben und auf Banken- und Finanzdienstleister zugeschnitten sein soll.

Die indische Zentralbank Reserve Bank of India (RBI) genießt nicht gerade den Ruf, Hodlern besonders hold zu sein. Krypto-Börsen sind in Indien de facto illegal. Auch bei der indischen Regierung haben Bitcoin & Co. einen schweren Stand. „Ponzi-Schema“, „Schneeballsystem“, „Terrorismusfinanzierung“: Diese Troika der Totschlag-Argumente bildet die Grundlage des Gesetzentwurfs „Banning of Cryptocurrencies and Regulation of Official Digital Currencies Bill 2019“. Laut Insiderberichten sieht der Entwurf ein generelles Verbot für den Verkauf, Kauf und die Ausgabe aller Arten von Kryptowährungen vor. Die Blockchain-Technologie genießt indes wachsendes Ansehen bei den Regulierern.

RBI wendet sich Blockchain zu


Offenbar hat die indische Zentralbank jedoch – trotz aller Bitcoin-Skepsis – das Potenzial der zugrundeliegenden Distributed-Ledger-Technologie erkannt. Wie das indische Nachrichtenportal The Hindu Business Line berichtet, arbeitet die RBI nun selbst an einer Plattform, die die Bedürfnisse von Banken in dezentraler Manier befriedigen soll.

Wir haben an einer Modellplattform für Blockchain-Anwendungen für die Regierung im Bankensektor gearbeitet. Es wird im nächsten Jahr dokumentiert und weiterentwickelt,

verrät A. S. Ramastri, Direktor des Instituts für Entwicklung und Erforschung von Banking-Technologie (IDRBT), einer Abteilung der Reserve Bank of India, gegenüber Business Line. Man befinde sich bereits in Gesprächen mit diversen FinTech-Unternehmen, so Ramastri weiter:

Der Dialog läuft und wir erwarten gute Ergebnisse von dieser Initiative. FinTech-Unternehmen beschleunigen und gestalten die Finanzdienstleistungsbranche radikal.

Dennoch gelte es, Vorsicht walten zu lassen:

Obwohl es einen großen Spielraum für den Einsatz von Blockchain-Anwendungen gibt, ist ein vorsichtiger Ansatz dringend erforderlich,

räumt Ramastri ein.

Auch die nächste Entwicklung des mobilen Internets in Form des G5-Netzes birgt nach Ansicht des Zentralbankers transformatives Potenzial. Ein Potenzial, das die SBI in einer Testumgebung für sich ausloten wolle.

Wir glauben, dass 5G bei vielen Anwendungen im Bankwesen eine größere Rolle spielen wird. Wir sind auch dabei, ein 5G Cases Lab für Banken einzurichten.

Für das Cases Lab der IDRBT erfolgte bereits das Soft Opening; das heißt, ausgewählte Bank- und Finanzdienstleister tüfteln schon an Anwendungsfällen für die 5G-Technologie und das Geschäft mit dem Mammon.

Welche Gestalt die DLT-Ambitionen der RBI auch annehmen mögen: „Blockchain“ wird man das Ganze aufgrund der absehbaren Zugangsbeschränkungen wohl nicht nennen werden können.

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