Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze

Tim Stockschlaeger

von Tim Stockschlaeger

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Tim Stockschlaeger

Tim Stockschläger hat Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Finance in Augsburg und Leipzig studiert. Nach dem Studium hat er zunächst für die Deutsche Bank gearbeitet und ist nun freiberuflicher Autor und Berater.

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Der südkoreanische Zoll schaut Minern von Kryptowährungen in Zukunft genauer auf die Finger. Der Import von ausländischer Hardware wird komplizierter und vermutlich deutlich teurer. Die koreanische Zollbehörde (KCS) nennt in erster Linie Sicherheitsbedenken bei den importierten Chips. Die südkoreanische Politik hadert noch mit den Kryptowährungen, allgemein zeigt man sich den digitalen Währungen gegenüber offen. Doch […]

Der südkoreanische Zoll schaut Minern von Kryptowährungen in Zukunft genauer auf die Finger. Der Import von ausländischer Hardware wird komplizierter und vermutlich deutlich teurer. Die koreanische Zollbehörde (KCS) nennt in erster Linie Sicherheitsbedenken bei den importierten Chips. Die südkoreanische Politik hadert noch mit den Kryptowährungen, allgemein zeigt man sich den digitalen Währungen gegenüber offen. Doch in den letzten Wochen überraschte die Politik mit neuen Verboten und Überlegungen zu Regulierung.


KCS dokumentierte in einem jüngst veröffentlichten Bericht Importe von 454 Mining-Chips mit einem geschätzten Marktwert von 1,3 Milliarden koreanischen Won (rund 1 Million Euro) allein im November und Dezember. Die Chips verursachen eine enorme Wärmeentwicklung und haben einen sehr hohen Energiebedarf. Daher befürchtet die Zollbehörde eine erhöhte Brandgefahr durch den Import einer großen Anzahl dieser Computerchips. Das Mining ist in Südkorea weit verbreitet. Selbst einige konventionelle Geschäfte betreiben Mining nebenher in ihren Geschäftsräumen. Ein großer Shopping- und Bürokomplex in dem Land hat bereits letzten August das Mining auf dem Areal aus Angst vor Bränden untersagt. 

Der Zoll analysiert derzeit die von den Importen ausgehende Gefahr. Aus diesem Grund werden die Kontrollen in der Zukunft intensiviert und vermutlich strenger ausgelegt. Die Chips müssen den Anforderungen der bestehenden Regulierung für Elektronik und Rundfunk genügen.

Miner in Südkorea unter Verdacht des Subventionsbetrugs

Für die Miner in Südkorea wird es immer schwieriger, in dem Land profitabel zu arbeiten. Die Stromkosten zählen bereits zu den höchsten weltweit. Die Unternehmen versuchen, die Kosten in den Griff zu bekommen. Vor einigen Tagen durchsuchte die Polizei die Wohnungen von 14 Personen aus 13 verschiedenen Mining-Unternehmen, die unrechtmäßig Subventionen auf den Strompreis in Anspruch genommen haben sollen. Die Stromkosten entscheiden über die Profitabilität der Miner. Eine neue Studie schätzt die regulären Stromkosten in dem Land zur Erstellung eines einzigen Bitcoins auf über 20.000 Euro. Ein Mining zu diesem Tarif bei einem Marktpreis von unter 7.000 Euro ist offensichtlich unrentabel. Zwar rechnet die Studie nur mit den durchschnittlichen Kosten, zeigt aber, wieso die Unternehmen händeringend nach Subventionen und günstigen Strompreisen suchen.

Vorerst ist unklar, inwieweit die Zollbehörde das strengere Vorgehen aus tatsächlicher Angst vor Bränden verordnet, oder die Regierung indirekt weiter gegen Kryptowährungen vorgeht. Die Politik überrascht in den letzten Monaten mit sehr widersprüchlichen Meldungen. Dabei will man offiziell den digitalen Währungen und Initial Coin Offerings offen gegenüber stehen. Doch erst kürzlich hat die Regierung den eigenen Beamten den Besitz und das Handeln von Kryptowährungen untersagt.

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