Zoll, Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze

Quelle: Strong and brave Firefighter Going Up The Stairs in Burning Building. Stairs Burn With Open Flames. via Shutterstock

Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze

Der südkoreanische Zoll schaut Minern von Kryptowährungen in Zukunft genauer auf die Finger. Der Import von ausländischer Hardware wird komplizierter und vermutlich deutlich teurer. Die koreanische Zollbehörde (KCS) nennt in erster Linie Sicherheitsbedenken bei den importierten Chips. Die südkoreanische Politik hadert noch mit den Kryptowährungen, allgemein zeigt man sich den digitalen Währungen gegenüber offen. Doch

Der südkoreanische Zoll schaut Minern von Kryptowährungen in Zukunft genauer auf die Finger. Der Import von ausländischer Hardware wird komplizierter und vermutlich deutlich teurer. Die koreanische Zollbehörde (KCS) nennt in erster Linie Sicherheitsbedenken bei den importierten Chips. Die südkoreanische Politik hadert noch mit den Kryptowährungen, allgemein zeigt man sich den digitalen Währungen gegenüber offen. Doch in den letzten Wochen überraschte die Politik mit neuen Verboten und Überlegungen zu Regulierung.

KCS dokumentierte in einem jüngst veröffentlichten Bericht Importe von 454 Mining-Chips mit einem geschätzten Marktwert von 1,3 Milliarden koreanischen Won (rund 1 Million Euro) allein im November und Dezember. Die Chips verursachen eine enorme Wärmeentwicklung und haben einen sehr hohen Energiebedarf. Daher befürchtet die Zollbehörde eine erhöhte Brandgefahr durch den Import einer großen Anzahl dieser Computerchips. Das Mining ist in Südkorea weit verbreitet. Selbst einige konventionelle Geschäfte betreiben Mining nebenher in ihren Geschäftsräumen. Ein großer Shopping- und Bürokomplex in dem Land hat bereits letzten August das Mining auf dem Areal aus Angst vor Bränden untersagt. 

Der Zoll analysiert derzeit die von den Importen ausgehende Gefahr. Aus diesem Grund werden die Kontrollen in der Zukunft intensiviert und vermutlich strenger ausgelegt. Die Chips müssen den Anforderungen der bestehenden Regulierung für Elektronik und Rundfunk genügen.

Miner in Südkorea unter Verdacht des Subventionsbetrugs


Zoll, Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze
[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Für die Miner in Südkorea wird es immer schwieriger, in dem Land profitabel zu arbeiten. Die Stromkosten zählen bereits zu den höchsten weltweit. Die Unternehmen versuchen, die Kosten in den Griff zu bekommen. Vor einigen Tagen durchsuchte die Polizei die Wohnungen von 14 Personen aus 13 verschiedenen Mining-Unternehmen, die unrechtmäßig Subventionen auf den Strompreis in Anspruch genommen haben sollen. Die Stromkosten entscheiden über die Profitabilität der Miner. Eine neue Studie schätzt die regulären Stromkosten in dem Land zur Erstellung eines einzigen Bitcoins auf über 20.000 Euro. Ein Mining zu diesem Tarif bei einem Marktpreis von unter 7.000 Euro ist offensichtlich unrentabel. Zwar rechnet die Studie nur mit den durchschnittlichen Kosten, zeigt aber, wieso die Unternehmen händeringend nach Subventionen und günstigen Strompreisen suchen.

Vorerst ist unklar, inwieweit die Zollbehörde das strengere Vorgehen aus tatsächlicher Angst vor Bränden verordnet, oder die Regierung indirekt weiter gegen Kryptowährungen vorgeht. Die Politik überrascht in den letzten Monaten mit sehr widersprüchlichen Meldungen. Dabei will man offiziell den digitalen Währungen und Initial Coin Offerings offen gegenüber stehen. Doch erst kürzlich hat die Regierung den eigenen Beamten den Besitz und das Handeln von Kryptowährungen untersagt.

 BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Zoll, Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze

Bereit für den nächsten Karrieresprung?

Sichere dir deinen Vorsprung durch Wissen und werde zum Blockchain & Krypto Experten

z.B. "Blockchain Basics Kurs"

Inklusive personalisiertes Teilnahmezertifikat
Zum Online Kurs

Ähnliche Artikel

Zoll, Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze
BitClub Network soll 722 Millionen US-Dollar ergaunert haben
Bitcoin

Das weite Feld der Krypto-Investments ist nicht frei von schwarzen Schafen. Den jüngsten Beleg hierfür liefert ein Fall aus den USA. Die Betreiber des BitClub Network gaben an, mit ihrer Plattform Investitionen für Bitcoin Mining Pools zu sammeln. Die US-Staatsanwaltschaft beurteilt das Geschäftsmodell indessen ein wenig anders. Sie erhob Anklage wegen Betrugs.

Zoll, Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze
Bitcoin Mining: Von wegen Kapitulation – Bitmain bullish
Mining

Bitmain, einer der größten Player am Bitcoin-Mining-Markt, setzt sich die Bullenhörner auf. Mit neuen Strategien will das chinesische Unternehmen mehr Miner in spe für sich gewinnen. Und (weiterhin) den Markt dominieren.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Zoll, Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze
Plus Token gehört zu den Top 10 der reichsten Ethereum-Adressen
Blockchain

Der mutmaßliche Plus Token Scam nennt inzwischen eine der 10 reichsten Ethereum-Adressen sein eigen. Letzte Informationen geben Hinweise auf die Verschleierungstaktik des ehemaligen Initial Coin Offerings (ICO).

Zoll, Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze
Bitcoin & Co.: US-Börsenaufsicht verklagt ICO-Betreiber
Sicherheit

Die Securities and Exchange Commission (SEC), hat am 11. Dezember gegen einen Betreiber eines Initial Coin Offering (ICO) Klage eingereicht. Sein Unternehmen soll Investoren betrogen und dabei 42 Millionen US-Dollar eingesammelt haben.

Zoll, Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze
Wetten auf der Blockchain: Für jeden und auf alles – Ein Interview mit den Gründern von DigiOptions
Interview

Die Blockchain-Technologie kann nicht nur genutzt werden, um einen dezentralen Handel von Bitcoin & Co. zu ermöglichen. Mit DigiOptions sollen zukünftig neue Wettmärkte erschlossen werden, die weit über den Handel mit Kryptowährungen hinausgehen. Was bis vor ein paar Jahren an zu vielen technischen und regulatorischen Hürden gescheitert ist, kann nun auf der Ethereum Blockchain verwirklicht werden. Wie die digitalen Optionen funktionieren, warum auch das Wetter getradet werden kann und wie man es schafft, für genügend Liquidität in einem Wettmarkt zu sorgen, haben uns die Gründer von DigiOptions Holger und Ulf Bartel im Interview verraten.

Zoll, Bitcoin-Mining: Südkoreanischer Zoll fürchtet Brände durch Hitze
Nike patentiert Schuh-Token auf Ethereum Blockchain
Blockchain

Nike Sneaker in limitierter Sonderauflage werden in China bereits wie Aktien gehandelt und mit Preisaufschlag weiterverkauft. Damit tatsächlich nur die Originalmodelle im Sekundärmarkt gehandelt werden, hat Nike jetzt einen Schuh-Token patentiert, der Besitzrechte über die Blockchain verifiziert.

Angesagt

BitClub Network soll 722 Millionen US-Dollar ergaunert haben
Bitcoin

Das weite Feld der Krypto-Investments ist nicht frei von schwarzen Schafen. Den jüngsten Beleg hierfür liefert ein Fall aus den USA. Die Betreiber des BitClub Network gaben an, mit ihrer Plattform Investitionen für Bitcoin Mining Pools zu sammeln. Die US-Staatsanwaltschaft beurteilt das Geschäftsmodell indessen ein wenig anders. Sie erhob Anklage wegen Betrugs.

Stable Coin mit IWF-Orientierung: Nobelpreisträger macht Libra Konkurrenz
Altcoins

Der geplante Facebook Coin Libra bekommt Konkurrenz. Das Saga-Projekt unter Nobelpreisträger Myron Scholes soll sich am Sonderzeihungsrecht des internationalen Währungsfonds orientieren.

Bitcoin-Dominanz braucht Impulse – Gesamtmarktbetrachtung
Kursanalyse

Auch diese Woche tendiert die Bitcoin-Dominanz trotz einer fallenden Marktkapitalisierung weiter seitlich. Spekulationen um große Bewegungen bei Bitcoin (BTC) sorgen für Nervosität bei den Anlegern. Viele Altcoins müssen wie Bitcoin ebenfalls Kursabschläge hinnehmen.

Tezos-Kurs: Höhenflug beim „Ethereum-Killer“
Altcoins

Der Tezos-Kurs konnte sich innerhalb der letzten Woche durch starke Aufwärtstendenzen vom restlichen Krypto-Markt absetzen. Während der Bitcoin-Kurs etwa in den vergangenen sieben Tagen zarte Verluste von 0,69 Prozent verkraften musste, legte der Tezos-Kurs um satte 16 Prozent zu.

Warte mal kurz ... !

Kennst du schon unseren Newsletter? Wir versorgen dich kostenlos mit den spannendsten News der Krypto- und Blockchainszene: