Bitcoin-Lösegeld: Hong Kong Banken Ziel eines DDoS Angriff

Mark Preuss

von Mark Preuss

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Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Quelle: © dizain, Fotolia

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Zwei der größten Banken Hong Kongs wurden kürzlich zur Zielscheibe einer unbekannten Hackergruppe. Die Hacker starteten einen DDOS Angriff und verlangten ein Bitcoin Lösegeld.

Aus einem Bericht der regionalen Zeitung The Standard geht hervor, dass die beiden Großbanken Bank of China (Hong Kong) und die Bank of East Asia von dem Angriff am vergangenen Wochenende betroffen waren. Ein Sprecher der Bank of China bestätigte den DDoS Angriff vom 09. Mai:

“Dank unserer stetigen Systemüberwachung und der hohen Sicherheitsanforderungen konnten wir ein Diebstahl von sensiblen Kundendaten verhindern. Der Vorfall wurde bereits der zuständigen Polizeibehörde gemeldet.”

Die Bank of Asia war bisher zu keiner Stellungnahme bereit.

Ein Polizeisprecher berichtet dem The Standard von einer DDoS Attacke und einer darauffolgenden Bitcoin-Lösegeldforderung. Bei einer DDoS Attacke wurde ein enormer Fake-Traffic erzeugt der die Server der Banken zum erliegen gebracht hat und somit ein Zugreifen der Kunden auf die Webseite nicht mehr möglich war.

Der Polizeisprecher sprach zudem von der Androhung weiteren Angriffe, sollte das Lösegeld in unbekannter Höhe nicht gezahlt werden.

DDOS Angriffe häufen sich

Der Angriff folgte nur wenige Tage nach einem Hackerangriff der Erpressergruppe DD4BC auf diverse Organisationen in der Schweiz, Neuseeland und Australien. Die Schweizer Regierung sprach eine offizielle Warnung aus.
DD4BC machte sich bereits durch eine Welle von DDoS Attacken gegen Bitcoin-Mining-Pools zu Beginn des Jahres einen Namen in der digitalen Währungsbranche.

BTC-Echo
Englische Originalfassung von Stan Higgins via CoinDesk
Image Source: Fotolia


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