Bitcoin-Kurs zieht an, Blockchain breitet sich aus: Die Lage am Mittwoch

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 5 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Der Bitcoin-Kurs erreichte am 25. Mai seinen Jahreshöchstwert von über 8.800 US-Dollar. Doch wie sieht es indes im Ökosystem aus? Haben wir es mit nachhaltigen Kursanstiegen zu tun oder bröckelt die Fassade der größten Kryptowährung nach Marktkapitalisierung? Ein Blick auf fundamentale Daten und technische Kniffe: Die Lage am Mittwoch.

Der Blick Richtung Bitcoin-Kurs stimmt bisweilen versöhnlich. Die Jahreshöchstmarke wurde bereits geknackt, Anleger sehnen sich nach neuen, höheren Kurszielen. Wandern die Augen weiter und schielen auf die Entwicklungen im Ökosystem, kann auch dieser Ausblick positiv stimmen. Kurz gesagt: Die Blockchain-Technologie greift um sich.

Bitcoin-Kurs, Börsen & institutionelle Investoren

So sammeln sich an verschiedenen Stellen Investoren, die neu in den Markt eintreten und versprechen, neues Geld in Umlauf zu bringen. Kein Wunder also, dass etwa die Bitcoin-Börse Kraken aktuell auf Investorensuche ist. Im Zuge dessen verkauft das Unternehmen zunehmend Anteile und will sich die Millionen angeln. Damit will der Handelsplatz nach eigenen Angaben nach „neuen Möglichkeiten suchen, [ihr] Eigenkapital zu demokratisieren.“ Auch ansonsten stehen die Zeichen auf Expansionskurs: Für den 30. Mai kündigt die Börse eine neue Version ihrer Websocket Public API an. Man mag fast vermuten, dass sich hier jemand auf einen Bull Run bzw. weiteren Anstieg des Bitcoin-Kurses vorbereitet.

Trading ohne Einfluss auf den Bitcoin-Kurs

Das scheint vor allem in Anbetracht der Tatsache angebracht, dass institutionelle Investoren zunehmend mit den Hufen scharren. Schließlich, so erläutern wir hier, steht und fällt die weitere Entwicklung des Bitcoin-Ökosystems mit dem Kapital der Family Offices, Hedgefonds und Vermögensverwaltungen. Dabei bekommen wir sehr viel weniger mit, als man glauben mag. Zwar übertrifft das Krypto-Handelsvolumen der institutionellen das der privat Anleger. Dennoch kommen diese häufig über Over-the-Counter-Geschäfte an ihre digitalen Währungen. Dabei handeln sie also direkt mit den Krypto-Börsen, was sich nicht zwingend im aktuellen Bitcoin-Kurs spiegelt. Denn dieser speist sich – je nach Berechnung – häufig aus den offiziell über die jeweiligen Börsen gehandelten Kursen.

Unruhen im Ökosystem: Es pumpt, es hackt, es leckt


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Dennoch, so muss man objektiv feststellen: Nicht alles ist rosig bei Bitcoin & Co. Nach wie vor gibt es da etwa die unliebsamen Pump-and-Dump-Systeme, bei denen sich einige Wenige an der Unwissenheit anderer bereichern. Dabei manipulieren sie ungeahndet und ungefährdet die Kurse von Kryptowährungen. Beliebte Ziele dieser Manipulation sind häufig unbedeutende Altcoins. Während der Bitcoin-Kurs also mutmaßlich die Mondreise antritt, profitieren sie von der positiven Stimmung am Krypto-Markt und beeinflussen dabei die Kurse. Das System ist alt und bestens bekannt aus dem Kinofilm „The Wolf of Wallstreet.“ Während die Systeme an regulierten Börsen jedoch verboten sind, wirken sich diese Verbote kaum auf Kryptowährungen aus. Denn hier haben wir es nach wie vor mit unregulierten Finanzvehikeln zu tun, für die es noch keine Richtlinien gibt. Eine gute Möglichkeit also, unter Umständen viel Kapital einzusammeln – allerdings äußerst risikoreich und moralisch fragwürdig.

Darüber hinaus geht es auch bei einem speziellen Altcoin fragwürdig zu. Der BTC-Abkömmling Bitcoin Cash hat sich in der Vergangenheit etwa einem mutmaßlich gutwilligen 51-Prozent-Angriff gegenüber gesehen. So hat eine Hackerin offenbar ein Sicherheitsleck bei Bitcoin Cash entdeckt und dieses anschließend ausgenutzt. Dabei griff sie die Bitcoin Cash Blockchain an und machte es möglich, bereits getätigte Aktionen rückgängig zu machen, was die Grundausrichtung der Blockchain-Technologie zumindest theoretisch verbietet. Inzwischen sei das Leck jedoch behoben, so die aktuelle Meldung.

Eine Technologie etabliert sich fernab der Krypto-Kurse

Doch es gibt auch Nachrichten fernab vom Bitcoin-Kurs-Geschehen, die eine tatsächliche Entwicklung im Ökosystem zeigen. So stellt das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik zwar die nüchterne Prognose, Blockchain allein löse keine Probleme. Dennoch ignoriert die Behörde dabei, dass dies bereits geschieht. So setzt etwa Chinas führende Handelsplattform Alibaba auf die Vorzüge der Blockchain-Technologie. Indem sie diese verwendet, entwickelt sie etwa Lösungen zum Schutz des geistigen Eigentums. Damit erreicht das Unternehmen letztlich eine Automatisierung von Anträgen, die wiederum für eine erhebliche Kosteneinsparung sorgt.

Auch das Schweizer Telekommunikationsunternehmen Swisscom setzt indes auf die Vorteile der Blockchain-Technologie. Gemeinsam mit dem Krypto-Start-up dloop hat das Unternehmen eine App entwickelt, mit deren Hilfe Künstler ihre Rechte am Bild kontrollieren können. Testweise nimmt das Projekt nun 100 digitale Kunstwerke von 30 verschiedenen Künstlern ins Visier, Kunden können dann zertifizierte digitale Kopien der Kunstwerke kaufen.

Außerdem ist selbst Facebook inzwischen auf den Krypto-Zug aufgesprungen. So verspricht uns das Zuckerberg-Imperium laut aktuellen Informationen den Global Coin. Um die eigene Kryptowährung einzuführen, heißt es vonseiten des Social-Media-Giganten, stehe man bereits im Gespräch mit der Bank of England und Western Union.

Die Blockchain-Technologie wächst über das Bitcoin-Ökosystem hinaus

Auch Krypto-Skeptiker können es nicht mehr bestreiten: Die Verbreitung der Blockchain-Technologie und die der digitalen Währungen nimmt stetig zu. Dass man nun etwa bei T&T, dem elftgrößten Unternehmen der Welt mit Bitcoin bezahlen kann, wird sich über kurz oder lang auch auf den Bitcoin-Kurs auswirken. Dafür kooperiert das Unternehmen aktuell mit dem Telekommunikationsanbieter Bitpay.

Auch Weltreisen sollen dank Kryptowährungen bald möglich werden – zumindest, wenn es nach Alex Hobern im Sinne der Aktion „The Payment Race“ geht. Denn dahingehend tritt ein 24-Jähriger an, die Welt zu umrunden, bewaffnet einzig und allein mit einer Bitcoin-Wallet. Hat die Aktion Erfolg, wird das einen kleinen Meilenstein für die Verbreitung von Kryptowährungen setzen. Kommt man ausschließlich dank der Verwendung von Bitcoin & Co. einmal um die Welt, wird das ein eindeutiges Signal setzen.

Es lässt sich festhalten: Vollkommen unabhängig vom Bitcoin-Kurs steigt die weltweite Verbreitung von Kryptowährungen und der Blockchain-Technologie weiter an. Dabei liefert sie, ganz nebenbei, fundamentale Gründe für die Etablierung eines neuen Geldsystems.

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