Bitcoin-Kurs auf Talfahrt – Warum Ruhe bewahren jetzt wichtig ist

Dr. Philipp Giese

von Dr. Philipp Giese

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Dr. Philipp Giese

Dr. Philipp Giese arbeitet als Chief Analyst für BTC-ECHO und ist auf die Bereiche Chartanalyse und Technologie spezialisiert. Der promovierte Physiker kann dabei auf jahrelange Berufserfahrung als technologischer Berater zurückgreifen. Zudem ist er zentraler Ansprechpartner im Discord-Channel von BTC-ECHO und pflegt als Speaker und Interviewer den Austausch mit Startups, Entwicklern und Visionären.

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Quelle: shutterstock

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In der Nacht vom 14. auf den 15. August ist der Bitcoin-Kurs unter die 6.000 US-Dollar gefallen. Damit wird erneut der durch das Minimum von Mitte Juni getestet. Doch von „Game Over“ zu sprechen ist, mal wieder, absurd. 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Tanja Giese

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Ein Kommentar von Dr. Philipp Giese

Mal wieder ist der Bitcoin-Kurs auf unter 6.000 US-Dollar gefallen. Der virtuelle Blätterwald ist voll von Erklärungsansätzen (AML-Regeln in Japan sollen strenger geworden sein) und FUD (Kurssturz unter wichtigen Support ist mit Ende Bitcoins gleichzusetzen).

Darauf antworte ich mit vier Zahlen: 80, 72, 80, 69. Nein, das ist keine krude Coverversion auf 54, 74, 90, 2006 von Sportfreunde Stiller, sondern die Kursverluste 2011, 2013, 2014 und 2018 in Prozent – jeweils vom damaligen Allzeithoch betrachtet. Bis auf den Kursverlust von 2013 ist der aktuelle immer noch deutlich kleiner als das, was Bitcoin schon die anderen Male durchlebt hatte.„There’s plenty of room at the bottom“ sagte schon Richard Feynman und ähnliches kann man über den Bitcoin-Kurs sagen.

Bitcoin-Kurs – Noch Luft bis zum Drama

Schauen wir doch mal kurz auf den Tageschart:

Ja, der Bitcoin-Kurs ist auf das Monatsminimum von Juni gefallen. „Noch ein wenig weiter runter und wir haben ein neues Allzeittief!“ rufen einige, aber Hand aufs Herz: Selbst wenn der Kurs bis auf knapp 5.400 US-Dollar fällt, bewegen wir uns immer noch „im Plan“. Aktuell ist der RSI kurz vor dem Überverkauf, womöglich steigt der Kurs auch bald wieder.

Doch es geht mir nicht darum, aus einem neuen Kursminimum einen Vorboten für einen neuen Bullenmarkt zu machen. Wie ich an verschiedenen Stellen sagte: An einen Bullenmarkt glaube ich erst, wenn der Kurs mehrere Wochen über dem gleitenden Mittelwert MA20 im Wochenchart bleibt. Nachdem dieser im Bullenmarkt ein toller Support war, ist er seit Februar 2018 eine stabile Resistance:

„Theres also plenty of room at the top“, oder: Bis zum Bullenmarkt muss der Kurs wieder ordentlich steigen und stabil über dem MA20 bleiben.

Bitcoin – Enter for the Technology

Was machen wir aber bis zum Bullenmarkt? Und was können wir für einen erstarkenden Bitcoin-Kurs tun? An einer grandiosen, revolutionären Technologie mitwirken. Wie an anderer Stelle gesagt muss das nicht heißen, dass wir selber Entwickler sein müssen. Stattdessen können wir uns gemeinsam stark für eine größere Bitcoin-Akzeptanz machen. Wir können uns bezüglich der Technologie und Ideologie hinter Bitcoin oder Kryptowährungen im Allgemeinen weiterbilden – was meine persönliche Motivation hinter der neuen Kolumne „TechECHO“ ist.

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