Bitcoin-Kurs knackt erneut die 900 US-Dollar Marke

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Die Mauer durchbrechen

Quelle: © Jürgen Fälchle - Fotolia.com

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Gestern stieg der Preis pro Bitcoin erneut um 9% und erreichte erstmals seit einer Woche wieder die 900 US-Dollar Marke.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Der Durschnittspreis von 900 US-Dollar über alle Börsen hinweg wurde um 17:45 UTC erreicht. Um 20:00 Uhr lag der Bitcoin-Kurs bereits bei 906,38 US-Dollar und setzte damit einen neuen Höchstwert seit dem 11. Januar.

Aktuell liegt der Bitcoin-Kurs bei 891 US-Dollar bzw. 845 Euro.

Neuer Optimismus

Unter dem Deckmantel des gestiegenen Bitcoin-Preis scheint sich neuer Optimismus breit zu machen.


Nach dem Treffen zwischen der chinesischen Zentralbank (Peoples bank of China) und den großen Börsen des Landes wurde viel über den Inhalt der Gespräche diskutiert. Gerüchte über strenge Maßnahmen machten sich breit und verursachten einen aprupten Kurssturz.

Derzeit scheint es als müsse die Unsicherheit neuem Optimismus weichen.

„Es sieht so als plant die Peoples Bank of China keine weiteren Maßnahmen als das Einschränken von Hebelwirkungen an den Börsen,“ so Kong Gao, Marketing Manager der chinesischen Trading-Agentur Richfond in einem Interview mit CoinDesk.

Auch andere Befragte aus China zeigten sich optimistisch, dass es keine weiteren Maßnahmen seitens der chinesischen Regierung geben wird.

Zweifel und Bedenken

Die derzeitige dürftige Berichterstattung über Neuigkeiten aus China lässt aber auch viel Spielraum zur Spekulation.

Rik Willard, Gründer der Agentic Group sagte zum Beispiel, dass die PBoC mit der Spekulation über ihre zukünftige Regulierung dazu genutzt, wurde ihren Markteinfluss zu testen.

„Wenn ich die chinesische Regierung wäre, würde ich austesten welchen Wert und welchen Einfluss meine Worte auf den globalen Markt haben.“

Petar Zivkovski vom Whaleclub sagt, dass sich die Trader derzeit noch weniger optimistisch als normal zeigen – der Anteil der Long-Positions liegt derzeit bei 78%. Am 4. Januar lag die Rate, die auch als Indikator für die Marktstimmung genutzt wird, bei 90%.

Er sagt zudem, dass die noch vorherrschende Nervosität den sich wieder erholenden Markt leicht verwundbar macht:

„Der Preisaufschwung ist aus dieser Perspektive gesehen noch zerbrechlich.“

BTC-ECHO

Englische Originafassung via CoinDesk


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