Bitcoin-Kurs, Bitcoin-Kurs: Krebsgang statt Bull Run – Die Lage am Mittwoch
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Bitcoin-Kurs: Krebsgang statt Bull Run – Die Lage am Mittwoch

Der Bitcoin-Kurs stagniert mal wieder, dennoch gibt es gute Gründe, auf Bitcoin zu setzen. Genau das machen etwa Square und Norwegian Airline.

Bitcoin-Optimismus² bei Square

Der Bitcoin-Kurs befindet sich seit nunmehr zwei Wochen in der (stabilen?) Seitenlage. Daran konnte auch der am 22. Juli begonnene Test der von vielen Hodlern heißersehnten Bitcoin Futures der Marke Bakkt nichts ändern. Dennoch lässt sich die naturgemäß zukunftsgewandte Bitcoin-Szene nicht davon abhalten, sich mit Detailfragen zu beschäftigen, die spätestens dann relevant werden, wenn sich die optimistischsten Kursprognosen bewahrheiten sollten. Nachdem Bitcoin mit dem Symbol ₿ bereits im Jahr 2017 Einzug in den Unicode gehalten hat, braucht es langfristig auch ein Zeichen für den Satoshi. Gemeint ist damit nicht die unbekannte Person bzw. Gruppe, die Bitcoin erschaffen hat, sondern die kleinste Einheit, in die sich ein BTC zerlegen lässt. Die Suche nach dem passendsten Satoshi-Symbol wird unter anderem von Square, dem Bezahldienstleistungsunternehmen des Twitter-Chefs Jack Dorsey, vorangetrieben.

Nun ist es kein Geheimnis, dass der Gründer von Twitter große Stücke auf die Kryptowährung Numero uno hält. Das schlägt sich auch in der Strategie seines Zweitunternehmens Square nieder. US-amerikanische Nutzer der „Cash App“ haben schon seit Längerem die Möglichkeit, nicht nur Fiat-Gedöns mit ihrem Smartphone zu verwalten, sondern auch Bitcoin. Square setzt langfristig auf Bitcoin. Das hat das Unternehmen auch in der Fragerunde auf Twitter unterstrichen, die am 29. Juli abgehalten hat:

Unser Ziel ist Bitcoin für alle. Wir fokussieren uns darauf, die Bitcoin-Nutzererfahrung für Mainstream-Nutzer zu verbessern. Dies wird unser Denken bestimmen,

beantwortet das Unternehmen darin etwa die Frage, wo es sich in fünf Jahren sieht.

Jenseits des Bitcoin-Kurs: „Alte BTC“ auf Allzeithoch


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Der US-amerikanische Zahlungsdienstleister steht mit seinem Bullentum freilich nicht alleine da. Eine Metrik, die den Status HODL jenseits des Bitcoin-Kurses besonders anschaulich wiedergibt, ist die Menge an BTC, die seit geraumer Zeit nicht mehr bewegt wurden. So hat die Blockchain-Analysefirma Coin Metrics eine Studie veröffentlicht, die Anzahl und Alter UTXOs (Unspent Transaction Outputs) im Bitcoin-Netzwerk beleuchtet. Danach erreichte „die Menge an Bitcoin, die seit mindestens fünf Jahren unangetastet ist, kürzlich ein Allzeithoch“. Ein Anzeichen dafür, dass es eine nicht zu verachtende Zahl an Bitcoin-Investoren gibt, die es mit dem Hodln ernst meinen. Oder ihre Private Keys verloren haben.

Die Analyse förderte indes auch weniger erfreuliche Daten zutage. So hat die Hash Rate im Bitcoin-Netzwerk abgenommen, nachdem der Bitcoin-Kurs seine Reise südwärts des Jahreshochs fortgesetzt hat.

Fliegen ist nur schöner, wenn man mit BTC bezahlen kann

Von einer gewissen Widersprüchlichkeit kann sich die Hodler-Gemeinde indes nicht frei machen. Das gilt zumindest für jene Teile, die einerseits mehr Akzeptanzstellen für Bitcoin fordern, gleichzeitig aber nicht im Traum daran denken, ihr kostbares Asset für so etwas Banales wie den Kauf einer Tasse Kaffee (die es irgendwie zum Sinnbild einer geglückten Massenadaption geschafft hat) zu bemühen. Dennoch gilt: Jede Meldung eines Unternehmens, Bitcoin als Bezahlmöglichkeit einzuführen, gibt Wasser auf die Mühlen der Bullen, die sich davon einen Anstieg des Bitcoin-Kurses erhoffen. Vor diesem Hintergrund stieß auch eine entsprechende Meldung des norwegischen Billigfliegers Norwegian Air auf positive Resonanz in der BTC-Echokammer. Bis Bitcoin-Besitzer, denen ihre BTC nicht zu schade zum Ausgeben sind, mit Norwegian Air abheben können, gilt es jedoch noch einige technische Fragen zu klären. Eine Antwort könnte die Gründung einer eigenen Exchange liefern – ein Gedanke, mit dem Norwegian Air derzeit liebäugelt.

Blockstream präsentiert: Liquid Tether

Bitcoin-Transaktionen zu beschleunigen ist ein Anliegen, dass sich die Blockchain-Firma, mit der Norwegian Air derzeit liebäugelt, ganz groß auf die Fahne geschrieben hat. Das von Blockstream entwickelte Liquid Network soll Bitcoin-Transaktionen schneller machen, indem eine Art Bitcoin-„Derivat“ namens Liquid-Bitcoin (L-BTC) zum Einsatz kommt. Das Ganze spielt sich auf einer sogenannten Sidechain ab, einer Blockchain, die mit der Blockchain von Bitcoin verknüpft ist. Nun hat Blockstream dieses Prinzip auch auf den Stable Coin Tether ausgeweitet und L-USDT aus der Taufe gehoben.

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