Bitcoin-Kurs erreicht 2.000 (zweitausend!) US-Dollar

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Basketball going through the basket

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Der Preis pro Bitcoin hat das erwartete Ziel von 2.000 US-Dollar erreicht und sorgt damit nicht nur für Euphorie am digitalen Währungsmarkt. Am frühen Samstag Morgen durchbrach der Kurs mit 2.014 US-Dollar und einer Marktkapitalisierung von 34 Mrd. US-Dollar erstmals die magische 2.000 US-Dollar Marke.

Über ein zeitnahes Erreichen der 2000er Marke wurde bereits seit geraumer Zeit spekuliert und intensivierte sich mit einer Kursstabilisierung um die 1.800 US-Dollar.


Erst am Freitag durchbrach der Wert des digitalen Token die 1.900er Marke und startete damit die Rallye in Richtung 2.000 US-Dollar.


Was bedeutet der starke Kurszuwachs für Bitcoin, die gesamte Community und das Ökosystem der digitalen Währung? Die Meinungen der Experten gehen hier weit auseinander.

Lingham: Kein gesundes Wachstum

Vinny Ligham zeigte sich nicht sehr erfreut über den rasanten Kursverlauf und betrachtet ihn als schädlich für das Ökosystem:

“In Meinen Augen ist der Kurszuwachs nicht gesund, aber sicherlich wissen das alle anderen wieder besser. Ich beobachte und warte ab.”

Malcolm Macleod: Probleme bleiben weiterhin bestehen

Der Gulden-Wallet Entwickler Malcom Macleod glaubt, dass der Preis ohne eine fundamentale Basis zu stark in die Höhe getrieben wurde und letztendlich dem System schadet. Er verwies auf die weiterhin bestehende Skalierungsproblematik und der daraus resultierenden Anzahl unbestätigter Transaktionen im Bitcoin-Netzwerk. Derzeit können im Netzwerk maximal 7 Transaktionen pro Sekunde abgewickelt werden.

“Das ganze ist ein zweischneidiges Schwert, es hat was Gutes, aber auch etwas Schlechtes,” so Malcom.

Mehr Geldzufluss

Alexandro Colorado von Bitcoin Mexico denkt da ganz anders. Obwohl Bitcoin sicherlich ein Skalierungsproblem hat, sieht er den steigenden Kurs als logische Konsequenz:

“Es ist doch ganz logisch, da immer mehr Geld in das System fließt,”, erklärte Alexandro gegenüber Cointelegraph.

Nathan T. Freeman von Cryptopulco sagt:

“Der Wert von Bitcoin steigt, weil sich zunehmend mehr Menschen dazu bereit erklären, sich von ihren Fiat Währungen zu trennen und in Bitcoin zu investieren. Wenn du versuchst zu erklären, warum die Menschen dazu bereits sind, projizierst du ein Motiv für ihren subjektiven Wert und das kannst du nicht. Auch wenn das Motiv vielleicht richtig ist, kannst du es nicht beweisen. Es ist ein Meer von individuellen Entscheidungen. Es ist alles gut.”

Platz die Bitcoin-Blase in 2019?

Alexandro Colorado:

“Eine Blase entsteht durch Manipulation, was wir derzeit sehen ist jedoch etwas ganz anderes. Unternehmen wachsend auch um Milliarden pro Monat, warum sollte das nicht für eine Kryptowährung möglich sein? Nur weil viele Menschen die digitalen Währungen noch nicht verstehen oder ihnen trauen, heißt das nicht, dass wir uns in einer Blase bewegen.”

Vinny Hingham antwortete auf die Frage seitens CoinTelegraph, ob wir uns in einer Blase befinden mit folgender Antwort:

“Ja, aber auch die Leute die 2011 geschrien haben, dass wir uns in einer Blase befinden lagen falsch. Es dauerte 2 Jahre bis zum großen Knall.”

Malcolm Mc Leon zeigte sich verunsichert darüber, ob es eine Blase ist. Er kann sich nicht sicher erklären, was die jüngste Kursrallye ausgelöst hat.:

“Ich denke es besteht eine große Chance, dass wir uns in einer Blase befinden, aber ich hoffe ich liege falsch.”

Nathan T. Freeman macht die Zukunft von Bitcoin insbesondere von einem Ereignis abhängig:

“Es gibt nur ein großes Ereignis was die Zukunft von Bitcoin maßgeblich mitgestalten wird und das ist die Blocksizedebatte. Alle anderen Faktoren liegen außerhalb des Zuständigkeitsbereichs von Bitcoin und können daher nicht beeinflusst werden. Wie auch immer, wir reden hier dann schon von der Vorhersage globaler Auswirkungen und großen politischen Verschiebungen.”

“Die Vorhersage einer Blase ist wie das Werfen eines Würfels und jeder der behauptet er könnte eine Blase vorhersagen ist ein Münzwerfer.”

BTC-ECHO

Englische Originalfassung via CoinTelegraph

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