Bitcoin-Preis könnte laut Cliff Highs Schätzung über 13.000 US-Dollar steigen

Mark Preuss

von Mark Preuss

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Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Fortune teller businessman, sees the dollar in a crystal ball

Quelle: © HasanEROGLU - Fotolia.com

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Clif Highs Schätzung, dass der Bitcoin-Preis im kommenden Jahr den Preis von drei Unzen Gold erreichen wird mag zwar für manch einen bizarr klingen, ist aber keines falls unmöglich. Er schätzt, dass eine Unze Gold im kommenden Jahr rund 4.800 US-Dollar wert sein wird. Wachstum: 300%.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Sven Wagenknecht

Ein damit einhergehender Bitcoin-Kursanstieg von mageren 1.180 US-Dollar auf 13.000 US-Dollar hört sich attraktiv an. Es könnte eine Wiederholung des Szenarios aus den Jahren 1979/1980 widerspiegeln. Zu damaliger Zeit herrschte eine Wirtschaftskrise der industriellen Welt.

Diese Verknüpfung zu dem historischen Ereignis passt insbesondere, weil sich Highs Berechnungen und Anlehnungen bereits in der Vergangenheit als sehr akkurat erwiesen haben.

Zahlen und Fakten

Zwischen 1978 und 1979 stieg der Goldpreis von 207 USD um 120% auf 455 US-Dollar, der zu damaliger Zeit höchste Wert in der Geschichte. Durch den starken Ölpreis, der Soviet-Intervention in Afghanistan und dem Einfluss der iranischen Revolution herrschte eine hohe Inflation, die die Anleger und Investoren in das Edelmetall trieb.


Im Januar 1980 erreichte der Goldpreis dann einen Rekordwert von 850 US-Dollar je Feinunze und die Investoren fühlten sich im Safe-Haven gewogen – es war ein Anstieg von 310% zwischen 1978 und Januar 1980.

Herauszufinden, wie viel Gold jemals produziert wurde ist schwierig. Schätzungen belaufen sich auf etwa 6 Mrd. Unzen – das sind zum jetzigen Zeitpunkt rund 375 Unzen Gold je Bitcoin, wenn wir annehmen, dass bisher rund 16 Millionen Bitcoins geschürft wurden.

Die Anzahl der zukünftig noch zu produzierenden Unzen ist unbekannt, was jedoch bekannt ist, ist die endliche Anzahl der noch zu schürfenden Bitcoins. In den kommenden Jahren, rund 123 Jahre, können noch maximal 4,8 Millionen Bitcoins geschürft werden. Das Whitepaper hat eine maximale Anzahl von 21 Millionen Bitcoins vorgesehen.

Wichtige Erfolgsfaktoren

Das Minen von einem Bitcoin wird schwieriger werden als das Schürfen von einer Unze Gold, auch wenn das Interesse an beiden Commodities weiterhin stetig wächst. Es kann also davon ausgegangen werden, dass der Preis beider Güter mit der Zeit steigen wird – der jüngste Bitcoin-Kursanstieg lässt jedoch Zweifel offen, ob sich Gold den Status als beliebtestes Anlagegut auch zukünftig weiter sichern kann. Mehr noch, über die letzten drei Jahre hinweg ist der Goldpreis kontinuierlich gefallen.

Argumentationen, dass entweder Gold überbewertet oder Bitcoin unterbewertet ist entfachen schon jetzt große Diskussionen. Das allgemeine Verständnis darüber, dass Bitcoin an Wert zulegen wird und einfach zu handhaben ist zieht zusehends das Interesse der Menschen diversester Branchen auf sich.

Durch die Verfügbarkeit und den Vorteilen gegenüber Gold, wozu u.a. die Transferierbarkeit und das Ausschalten von unschönen Bankpraktiken gehören, konnte der Preis pro Bitcoin über die letzte Zeit hinweg stetig zulegen. Auch Argumente gegen Bitcoin, z.B. der ressourcenintensive Prozess zum Minen von Bitcoin und die Abhängigkeit vom Internet konnten den Kursaufschwung keinen Abbruch tun.

Immer mehr Millenials entscheiden sich für Bitcoin, auch wenn sich Gold bisher durch seinen intrinsischen Wert und seinem Bestehen über mehrere Hundert Jahre hinweg beweisen konnte. Bitcoin ist einfacher zu handhaben und trifft den Nerv der Zeit.

Bitcoin ist dezentral, leicht zu transferieren, schwerer zu verfälschen und die Schwierigkeit zum Minen von Bitcoin steigt. Das sind die Kerneigenschaften, die sich zunehmend zu Gunsten von Bitcoin in der breiten Masse verteilen und womöglich dazu führen, dass der Preis pro Bitcoin binnen 12 Monate noch höher steigt als die von High geschätzten 13.000 US-Dollar.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Olusegun Ogundeji via Cointelegraph


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