Bitcoin könnte das japanische Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % erhöhen

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Bitcoin könnte das japanische Bruttoinlandsprodukt um 0,3 % erhöhen

Laut Analysten der japanischen Nomura Bank könnte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) von Japan signifikant vom Bitcoin-Aufstieg profitieren, nämlich um 0,3 %.

War es bis vor Kurzem einhellige Meinung, dass Kryptowährungen zu klein gemäß ihrer Marktkapitalisierung sind, als dass sie volkswirtschaftliche Relevanz erlangen können, so zeigt das Beispiel Japans, dass diese Einschätzungen der Vergangenheit angehören dürften. Mit einer Marktkapitalisierung von über 600 Milliarden US-Dollar kommen nun auch Kryptowährungen als relevanter Einflussfaktor in der volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung der Staaten vor.

Der Grund für die volkswirtschaftliche Relevanz liegt allerdings weniger an der Bezahlakzeptanz von Bitcoin – gerade einmal 3 der 500 größten Online-Händler akzeptieren Bitcoin. Entscheidender zum Aufstieg von Bitcoin hat seine Rolle als Anlageobjekt beigetragen. Die (potentiellen) 0,3 % kryptoinduziertes BIP-Wachstum kommen von Investoren, die sich über nennenswerte Vermögenszuwächse freuen können. In den 0,3 % zeigt daher primär der Vermögenseffekt durch die Bitcoin-Halter.

Eine Hoffnung der Ökonomen besteht nun darin, dass Teile dieser neuen Vermögen in den nationalen Konsum gesteckt werden. Schließlich konnte in der Vergangenheit beobachtet werden, dass wenn sich Anleger durch hohe Kurszuwächse z. B. bei Aktien oder Immobilien wohlhabender fühlen, sich dies auch im Konsum ausdrückt. Ob deswegen mehr Autos und Luxusuhren verkauft werden, muss sich allerdings erst noch zeigen.

Die Untersuchungen der Ökonomen zeigen dabei vor allem eins: Japan ist die Krypto-Nation Nr. 1, noch vor den USA an zweiter Stelle. Laut Schätzungen von Nomura halten ungefähr eine Millionen Japaner rund 3,7 Millionen Bitcoin.

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