Bitcoin: Kann es die Kryptowährung bald mit der Börse aufnehmen?

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Bitcoin sinkt in seiner Volatilität stetig. Waren vor einem Jahr Schwankungen des Bitcoin-Kurses im zweistelligen Bereich keine Seltenheit, scheint sich die Kryptowährung Nummer eins nun etwas eingependelt zu haben. In den letzten 24 Stunden ist der Bitcoin-Kurs lediglich um 0,64 Prozent gesunken, im monatlichen Verlauf um knapp 3,3 Prozent – ein Zeichen der Reife? Einiges spricht dafür, dass wir es mit einer Kryptowährung zu tun haben, die langsam an Reife gewinnt.

Bitcoin, ursprünglich angetreten, um das Bankensystem umzukrempeln, hatte (und hat) mit einigen Startschwierigkeiten zu kämpfen. Da ist zunächst das Image der schmuddeligen Internetwährung, die nur existiert, um Terrorismus und Geldwäsche zu erleichtern. Ein Bild, das sich nach wie vor hartnäckig hält. Hinzu kommen ständige Zweifel daran, ob es sich nicht doch um ein Schneeballsystem handelt oder um die größte Blase, die die Welt je gesehen hat. Das war auch bisher – in Verbindung mit den hohen Preisschwankungen – ein Argument, dass beispielsweise die US-amerikanische Börsenaufsicht davon abhielt, Bitcoin ETF zuzulassen. Wie verschiedene Forscher der Uni Krakau nun jedoch feststellen, hat sich einiges geändert im Land der Kryptowährungen.

Vergleich von Bitcoin und etablierten Finanzmärkten

Die Wissenschaftler verglichen nun die Schwankungen im Bitcoin-Kurs mit denen der (vermeintlich) reifen Märkte und stellten fest:

„[…] der Bitcoin-Markt und möglicherweise andere Kryptowährungen haben konkretes Potential dazu, bald zu einem regulären Markt zu werden – als Alternative zum Devisenmarkt.“

Dazu analysierten sie die Daten in der Zeitspanne vom 1. Januar 2012 bis zum 31. März 2018, indem sie Trading-Daten mit jeweils einer Minute Abstand herausfilterten. Damit untersuchten sie unter anderem das Verhältnis von Handelsvolumen und Preisschwankung (Volatilität). Gerade im Hinblick auf die letzte Hochphase im Dezember stellten sie fest, dass alles dafür spricht, dass der Bitcoin-Markt momentan dabei ist, reifer zu werden.

Blasenbildung: Ein normales Phänomen


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Die wohl bemerkenswerteste Feststellung der Studie: Die Blasenbildung in der Hochphase im Dezember 2017 spricht dafür, dass der Markt reift.

Denn:

„[…] Am 16. Dezember 2017 erfuhr der Bitcoin-Markt eine spektakuläre Trendwende. Er änderte sich von stark wachsend zu scharf abfallend […]. Solche Phänomene sind wohlbekannte Produkte von reifen Finanzmärkten und kommen unaufhaltbar an [allen Märkten][…] vor.“

So sei es vor allem die Blasen-Phase, die dafür spreche, dass der Markt nach dem kurzzeitigen starken Anstieg und dem Platzen der Blase nun gereift sei:

„Eine der einfachsten Parameter für die zeitliche Entwicklung des Preises ist [eine Korrelation zweier Parameter] in der (wachsenden) Blasenphase […]. Es gibt einige empirische Beweise dafür, dass [diese Korrelation] in Finanzmärkten gewöhnlich, vielleicht sogar universell ist.“

Sie kommen letztlich zu dem Schluss:

„Der Bitcoin-Markt hat in kurzer Zeit sehr schnell die statistischen Kennzeichen entwickelt, die für alle „reifen“ Märkte kennzeichnend sind, bspw. Aktien-, Rohstoffe oder Devisenhandel. Es erscheint naheliegend, dass andere Kryptowährungen diesem Beispiel folgen. Das könnte zu einem komplett neuen Markt […] führen.“

Fazit

Zusammenfassend: Der Bitcoin-Markt hat in kürzester Zeit durchlebt, wofür lange gereifte Finanzmärkte deutlich länger brauchten. Und: Blasenbildung ist normal und gehört zum Reifungsprozess. Damit hat Bitcoin einen Reifegrad erreicht, womit er sich laut der Forscher bald in eine Reihe mit traditionellen Märkten stellen kann.

Die nächste Entscheidung zu einem Bitcoin ETF steht übrigens im November an – vielleicht führt sich die SEC diese Studie ja zu Gemüte.

BTC-ECHO


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