Bitcoin in den Schlagzeilen: Bitcoin-News der letzten Woche

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 5 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Bitcoin-News

Quelle: © treenabeena, Fotolia

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Auch wenn es in der letzten Woche nicht all zu viel über Bitcoin zu berichten gab, so hat die digitale Währung doch immer wieder das Interesse der öffentlichen Presse wecken können. Es scheint als würden die negativen Schlagzeilen allmählich ermüden und so als ob sich die Presse auch mal der tieferen Analyse von Bitcoin widmet.

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Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Mark Preuss

Dennoch hatte die vergangene Woche für jeden etwas dabei: Von der Überlebensfähigkeit des Bitcoin als digitale Währung über die übliche Preisdebatte bis hin zu vereinzelten Kriminalitätsfällen.

CoinDesk hat die weltweiten Bitcoin-News einmal genauer unter die Lupe genommen.

Die Zukunft von Bitcoin

Die Woche begann mit einer Analyse über die Zukunft von Bitcoin und der möglichen Mainstream-Akzeptanz.

Die Analyse wurde von Kayla Ruble (VICE) durchgeführt. Dazu wurde die beiden Winkelvoss Zwillinge zu ihrem möglichen Bitcoin Nasdaq Börsengang und den negativen Bitcoin-Schlagzeilen befragt.

In dem Artikel wurde u.a. eine interessante Aussage von Tyler Winkelvoss zitiert: “Es gibt da einen Unterschied zwischen dem Glauben an der Mathematik und dem Glauben an der Presse. Schlagzeilen sind und bleiben Schlagzeilen.”

Tyler weiter:

“Der Erzählstoff von Bitcoin wurde für eine lange Zeit entführt. Und das, soweit ich denke, auf einen sehr irreführenden Weg.”

Ruble schloss sich der Debatte zur Regulierung von Bitcoin an und zitierte Mark Williams, einem Professor an der Boston Universität für Finanzen und einem glaubwürdigen Bitcoin-Skeptiker. Er sagte, dass der Schlüssel für die Zukunft der digitalen Währung in der Zusammenarbeit mit den Regulatoren liegt.
Dr. Behazad Mohit in der The Huffington Post: “Bitcoin: Ist es ein wirtschaftliche Equalizer oder ein Tool für Konflikte und Kriminalität?”

Er sagt Bitcoin dürfe nicht als Medium für die Redefreiheit verwendet werden. Stattdessen sagte er:

“Wir müssen Bitcoins Legitimität schützen indem wir den Aktionsbereich der Währung auf den Kauf und Verkauf von Dienstleistungen und Güter beschränken.”

Der Autor weist darauf hin, dass Bitcoin potentiell zu einer besseren Gemeinschaft führen kann. Dies sei jedoch nur möglich, wenn die digitale Währung ein alleiniges Dasein pflegt und nicht in andere Währungen umgetauscht werden kann.

Mohit:

“Von dem Moment an, in dem Bitcoin in eine andere Währung eingetauscht werden kann, verliert die digitale Währung seine Unabhängigkeit und wird Teil des interessenbasierten Geldsystems. Lasst Bitcoin nur für den Wert der elektronischen Bits und für den gegenseitig, vorteilhaften Tausch von Waren und Dienstleistungen eintauschbar machen.”

Die Defensive

Man könnte behaupten, die Bitcoin-Commnity müsste ihre Haltung nur aufgrund der provokativen Berichterstattung seitens der Medien verteidigen.

W. Bent Hunt vom Forbes entfachte die Debatte mit folgender Headline: “Die erschöpfte Rebellion von Bitcoin”

Man beachte den Gebrauch des Wortes “Rebellion”.

Er sagt Bitcoin sei im Gegensatz zum Gold weder eine Währung noch ein Anlagegut und sagte weiter:

“Bitcoin ist der vorsichtige Ausdruck einer rebellischen Identität. Bitcoin zu nutzen ist wie das Tragen eines Hoody oder das Tätowieren eines Tattoos, das von deiner täglichen Arbeitskleidung überdeckt wird.”

Zudem verglich der Forbes Autor Bitcoin mit der Mode: “Bitcoin ist Mode. Mehr als eine Modeerscheinung, aber weniger um langfristig bestehen zu können.”

The Daily Caller hingegen veröffentlichte einen Artikel mit dem Titel “Bitcoin-Verteidiger sagen virtuelle Währungen können nur durch Regulierung erhalten bleiben” und spielt damit darauf an, dass die Bitcoin-Community die defensive Seite eingenommen hat.

The New York Observer berichtete in einem Artikel mit dem Titel “Die Welle der Bitcoin-Kriminalität in New York” über den Überfall eines Feuerwehrmannes, dessen Räuber es auf seine Bitcoin abgesehen haben.

Die Überschrift scheint in Anbetracht der Tatsache, dass der Mann “lediglich” ausgeraubt wurde etwas weit hergegriffen.

Bitcoin-Preis und Handel

Der Bitcoin-Preis hat es ebenfalls wiederholt ins Rampenlicht der Medien geschafft als Kezia Joseph vom World Finance Magazin das Gerücht wiederholte, Google würde an einer Lösung arbeiten, die es Android Nutzern erlaubt mit dem Mobiltelefon Bitcoin-Transaktionen durchzuführen.

In dem Artikel erwähnte Joseph zudem, dass der Wert aller großen digitalen Währungen innerhalb von 24 Stunden nach der Bekanntgabe der Neuigkeit am 12. Februar massiv an Wert gewonnen haben.

Das wäre jedoch nicht das erste Mal gewesen, dass der Bitcoin-Preis aufgrund einer Neuigkeit rapide an Wert gewonnen hat.

Nach der Bekanntgabe seitens Microsoft zukünftig Bitcoin zu akzeptieren, stieg der Wert pro BTC um knapp 4%.

Living on Bitcoin

Die Morgan Spurlock Doku auf CNN über das Leben mit Bitcoin war wohl das beste Entertainment der Woche. Zu dem Bericht gab es mehr als 1.600 Artikel.

Der Oskar nominierte Dokumentarfilmer, der in der Anfangsszene sagt: “Die ganze Sache ist so Banane”, befragt in seinem Film mehrere Menschen in der Bitcoin-Szene. Darunter auch der Sicherheitsbeauftragte Dan Kaminsky, der ehemalige FBI Spezialagent Christopher Tarbell, der West Virginia Senator Joe Manchin und der Bitcoin-Befürworter Andreas Antonopoulus.

In der Dokumentation deckt sich Spurlock am Bitcoin Center in New York mit Bitcoin ein, hilft dabei neue Bitcoin-Miner zu installieren und besucht die bereits geschlossene Bitcoin Schwarzmarkt-Plattform Silk Road 2.0 um sich eine gefälschte Rolex zu kaufen.

In der Episode am Freitag versucht Spurlock, wie in seiner Oskar nominierte Doku “Super Size Me” auch, nur mit einer einzigen Sache zu überleben. In diesem Fall versucht er mit Bitcoin, anstatt mit Dollar über die Runden zu kommen.

Letztendlich und abschließend sagte Spurlock: “Auch wenn die Bitcoin-Blase platzt, so  wird die Technologie, die eine der wichtigsten Erfindungen in diesem Jahrzehnt ist, Geschichte schreiben. Sie könnte sogar die Welt verändern.”

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BTC-Echo
Englische Originalfassung von Yessi Bello Perev via CoinDesk
Image Source: Fotolia

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