Bitcoin in den Schlagzeilen: Hauptakteure und Schwarzmärkte

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 5 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

Physischer Bitcoin

Quelle: Antana (Bitcoin, bitcoin coin, physical bitcoin, bitcoin photo) via flickr.com (CC)

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Entgegen einiger hochrangiger Geschichten, schließt der Kalendersommer für die Bitcoin und Blockchain-Industrie in den Medienkanälen mit längst ausgetretenen Stories ab.

Dennoch haben The New Yorker und der Rolling Stone mit ihren allbekannten Veröffentlichungen über die Bitcoin Fork Debatte und dem Fall von Mt Gox dazu beigetragen, dass eine größere Leserschaft nun über diese Themen redet und damit konfrontiert wird.

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Andererseits wurden erkannten Problemen mit der Technik ausreichend Sendezeit gegeben, so standen das Dark Web und die Kontroverse um den Internationalen Markt im Rampenlicht.

Ein Bitcoin Hauptakteur

Die blamierte Bitcoin Börse Mt Gox war unlängst Thema eines Exposés in der letzten Ausgabe des Rolling Stone. Vielleicht ein Testament an die andauernde Allgegenwärtigkeit des Bitcoin in der amerikanischen Gegenkultur.

Dieser Artikel markiert den zweiten in Verbindung mit der Bitcoin-Industrie. Er folgt einer Story des US Magazins über Silk Road im Februar diesen Jahres.

In dem letzten Werk greift David Kushner das Thema mit typischem Rolling Stone-Flair an und bezeichnet Mt Gox CEO Mark Karpeles als “schikanierten Nerd”, der “ein Imperium aus digitaler Währung erschaffen hat und Verdächtiger in einem Halbe-Milliarde-Dollar Raub wurde”.

Kushner bezeichnet Karpeles weiterhin als “den zufälligen Herrscher des Bitcoin”. Er fuhr fort:

“Ein unglückseliger Nerd, der zu seinem und dem Verwundern der anderen, der mächtigste Herrscher über digitales Geld wurde. Während seiner Herrschaft wuchs der Bitcoin, die führende Form der virtuellen Währung, in seinem Wert von circa einem viertel Dollar auf mehr als 1.200$.”

Während er den frühen Erfolg der Bitcoin Börse benannte, zitierte er auch verschiedene Quellen, unter anderem Tyler Winklevoss – bekannt für das Einreichen einer Klage mit seinem Bruder Cameron Winklevoss gegen Facebook-Chef Mark Zuckerberg – welcher sagte, dass Mt Gox “das mächtigste und prominenteste Eigentum im Bitcoin war”.

Nachdem Kushner eine detaillierte Geschichte des Bitcoin und Mt Gox zusammengetragen hatte, fügte er hinzu:

“Durchweg in der meiner ganzen Zeit mit Karpeles in Tokio, behielt er seine Unschuld mit einer solchen Ruhe, dass ich nur zu zwei Schlussfolgerungen kommen konnte. Er ist entweder das größte kriminelle Genie des digitalen Zeitalters, oder ein übereifriger Dummkopf der in etwas zu großes hineingeraten ist und, vielleicht, auf die verzweifeltsten Mittel zurückgreift um da Raus zu kommen.”

Während manch neue Details zu seiner Erzählung hinzukommen, fehlt Teilen der Story ein Datum, da der Artikel sich auf die Zeit des Autors fokussiert, in der er Karpeles getroffen hat und das war drei Monate vor seiner kürzlichen Festnahme.

Zum Beispiel endet der Artikel überraschend optimistisch mit der Notiz, dass Karpeles glaubt, dass er die Chance haben wird seine Interessen ins Geschäft umzusetzen und wieder auf dem Markt zu nutzen.

“Ob er nun schuldig oder frei gesprochen wird, er hat noch nicht zu Ende geträumt. Er hofft etwas aus seiner Zeit bei Mt Gox gelernt zu haben u eine sicherere Form digitalen Gelds zu erschaffen”, schrieb der Autor.

Der Schwarzmarkt schließt

Folgt man der gegenwärtigen Anerkennung der Mainstream Medien für zwielichtige Bitcoin-bezogene Aktivitäten, so findet man einige Journalisten, die sich diese Woche mit der “temporären” Schließung des Dark Web Marktplatzes Agora befasst haben.

Der Schwarzmarkt nutzte Bitcoin um den Kauf von legalen und illegalen Gütern zu vereinfachen und war am bekanntesten für sein tägliches Transaktionsvolumen.

Eines der ersten und am meisten zitierten Stücke war von Wireds Andy Greenberg, der seinen Artikel damit begann Anspielungen auf Agoras Vorgänger, Silk Road, zu machen. Er schrieb:

“Der größte Schwarzmarkt für Drogen schien eine Lektion vom Niedergang der Silk Road gemacht zu haben: Wenn die Rüstung der Anonymität Risse zu bekommen scheint, ist es Zeit abzuhauen solange du noch Vorsprung hast – oder zumindest , zurückziehen und neu formieren.”

Und dennoch, anders als bei Silk Road Artikeln, scheint die Anspielung auf eine Verbindung zwischen Bitcoin und Kriminalität zu verschwinden.

Stories von Business Insider oder der International Business Times, zum Beispiel, erwähnen Bitcoin nur im Vorbeigehen und halten nur knapp ein um eine Definition der Technologie oder seiner Rolle als Zahlungsmittel zu geben.

Bitcoin Handel in Rial

Neue Bitcoin Börsen tendieren nicht dazu einen großen Trommelwirbel von den Mainstream Medien zu erhalten, dennoch hat der Start von BTXCapital, einer Plattform für den iranischen Markt, diesen Trend gebrochen.

Die Börse die am 24. August startete, ist nicht die erste die ihr Geschäft in dem kontroversen Staat im Mittleren Osten eröffnet. Dennoch wurde dies untypischerweise öffentlich, da vor kurzem noch über die Verschlossenheit der örtlichen Community gegenüber der globalen Community gesprochen wurde.

Draglet, Die Firma die hinter der Anwendung für diese Börse steht, gab gegenüber der International Business Times eine Vermutung ab, dass der Aufwand den BTXCapital in dieser Region betreibt nur von kurzer Dauer sein könnte.

“Aus der Sicht des Westens ist es cool wenn sich der Bitcoin auf diese Weise verbreitet”, sagte CEO Ganesh Jung den Nachrichten. “Es gibt von unserer Seite keine rechtlichen Bedenken, aber die iranische Regierung könnte diese Art von Service blockieren.”

Entgegen der Warnungen, selbst von Firmen die mit involviert sind, hat IBTimes, wie üblich, eine bombastische Schlagzeile aus dem Thema gemacht, wobei der Schwerpunkt zusammengefasst auf dem “riesigen unerschlossenen Markt” liegt, der von der Börse für den Bitcoin angezapft werden könnte.

Anderweitig gab es Berichterstattungen von den Nachrichtenquellen der Zahlungsverkehrsbranche, The Paypers, sowie Schwenkern von Blogs über Kryptowährungen und Veröffentlichungen.

Bei Redaktionsschluss lag der Bitcoin Preis bei etwa 260$, eine Zahl die 10% Aufschlag für die liquideren Bitcoin Börsen darstellt.

BTC-Echo
Englische Originalfassung von Yessi Bello Perez via coindesk.com
Image Source: Antana (Bitcoin, bitcoin coin, physical bitcoin, bitcoin photo) via flickr.com (CC)

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