Bitcoin: Google-Suchanfragen dramatisch gestiegen

Lars Sobiraj

von Lars Sobiraj

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Lars Sobiraj

Lars Sobiraj fing im Jahr 2000 an, als Quereinsteiger für verschiedene Computerzeitschriften tätig zu sein. 2006 kamen neben gulli.com noch zahlreiche andere Online-Magazine dazu. Außerdem bringt Lars Sobiraj seit 2014 an der Kölner Hochschule Fresenius Studenten für Sustainable Marketing & Leadership (M.A.) den Umgang mit dem Internet und sozialen Netzwerken bei.

Quelle: https://negativespace.co/macbook-analytics-coffee/

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Die Google-Suchanfragen nach dem Begriff “Bitcoin Price” ist im Vorjahr um satte 1.000 % angestiegen. Auch andere Kombinationen mit dem Keyword Bitcoin sind in den letzten 12 Monaten ähnlich in die Höhe geschnellt. In der englischsprachigen Wikipedia war der Beitrag über Bitcoin unter den Top 10 der meist besuchten Seiten der Online-Enzyklopädie. Doch hält der Hype dauerhaft an?

Eigentlich ist es nicht verwunderlich, dass das Interesse der breiten Masse so enorm zugenommen hat, wurde in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder von der Mainstream-Presse ausgiebig über die bekannteste aller Krytowährungen berichtet. Laut dem Online-Werbe-Tool Google AdWords wurde nach dem Keyword „Bitcoin Price“ in aller Welt jeden Monat zwischen eine bis zehn Millionen mal gesucht. Genauere Angaben macht Google leider nicht. Ähnlich groß war das Interesse am Kursdiagramm und dem Wechselkurs zum US-Dollar. Dazu kamen unzählige Suchanfragen zum BTC-Mining, dem Kauf, Verkauf, Preis und Trading dieser Kryptowährung.


Wer hingegen Google Trends ausprobiert, wird direkt erkennen, dass es kurz vor Weihnachten 2017 anlässlich zur Emission der neuen Bitcoin-Futures einen absoluten Peak gab. Seit dem 23. Dezember fiel das Interesse der Google-Nutzer stetig in den Keller und befindet sich momentan in einer ähnlichen Höhe wie im November 2017. Laut Google Trends ist das Interesse an dieser Kryptowährung ausgerechnet in Südafrika am größten, das hätte bei den angekündigten Regulierungsmaßnahmen wohl kaum jemand erwartet. Die USA kommen erst auf Platz 14, Deutschland ist in der Liste noch weiter abgeschlagen. Der Verlauf des deutschen Suchvolumens ist aber mit dem weltweiten Trend vergleichbar. Ganz vorne dabei sind Bayern und Berlin, obwohl sie im Vergleich zu NRW nicht die bevölkerungsreichsten Bundesländer sind. Die Schlusslichter stellen im bundesweiten Vergleich die ostdeutschen Länder Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Thüringen und Sachsen-Anhalt dar.

Interesse am Bitcoin auch bei der Wikipedia ungebrochen

Der Jahresreport der englischsprachigen Online-Enzyklopädie Wikipedia verrät zudem, dass auch dort das Interesse am Thema Bitcoin ungebrochen groß ist. So konnte diese Seite im Vorjahr mit über 15 Millionen Seitenzugriffen Platz 9 der beliebtesten Einträge überhaupt verzeichnen. Besonders groß war der Besucherstrom, als der Bitcoin-Kurs Anfang Dezember plötzlich um 20 % fiel, um kurze Zeit später wieder kräftig zuzulegen. Wer glaubt, dass Disneys Star Wars Saga 2017 bei Wikipedia einen der vorderen Plätze belegt hat, irrt sich. Der Krieg der Sterne ist lediglich auf Rang 45. Den Spitzenplatz hätte gerne Mr. Ego himself, Donald Trump, für sich in Anspruch genommen. Der gegenwärtige US-Präsident hat es aber “nur” auf den zweiten Platz geschafft. Führend ist stattdessen die vollständige Liste aller Promis, die im Vorjahr verstorben sind.

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