Bitcoin Futures: Ledger X erhält CFTC-Lizenz vor Bakkt

David Scheider

von David Scheider

Am · Lesezeit: 2 Minuten

David Scheider

Kryptowährungen sind Davids Leidenschaft. Deshalb studiert er jetzt Digital Currency an der Universität Nicosia – und schreibt nebenher für BTC-ECHO. Von Bitcoin hält David einiges, vom allgemeine Hype um die Blockchain-Technologie eher weniger.

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Ledger X

Quelle: Shutterstock

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Die New Yorker Optionsbörse Ledger X eilt Bakkt voraus. Am 25. Juni erhielt das Unternehmen die offizielle Genehmigung, physisch besicherte Bitcoin Futures ins Programm zu nehmen. Damit ist eine weitere Hürde für die Integration der traditionellen Finanzmärkte genommen.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 1. Juli 2019 12:07 Uhr von Mark Preuss

Während Bakkt Ankündigung an Ankündigung reiht, stiehlt die Konkurrenz dem Platzhirsch unvermittelt die Show. Die ersten physisch besicherten Bitcoin Futures werden nicht aus dem Hause Bakkt stammen. Der Gewinner des Rennens heißt Ledger X. Wie CEO Paul Chou in einem Blog-Post bekannt gab, teilt die zuständige Behörde, die Commodity Futures Trading Commission (CFTC), dem Unternehmen diverse regulatorische Lizenzen aus. Vor allem der Status als Derivates Clearing Organization (DCO) dürfte in der Bitcoin-Gemeinde auf offene Ohren treffen. Denn diese Lizenz erlaubt es Ledger X, physisch besicherte Bitcoin-Terminkontrakte anzubieten. Zielgruppe seien dem Blog-Post zufolge sowohl Privat- als auch institutionelle Investoren. Ein weiterer Schritt in Richtung Institutionalisierung der Krypto-Märkte ist damit folglich gegangen.

Neue Plattform Ledger X Omni lanciert

Anleger aus den USA und Singapur können sich demnach ab sofort bei der neu aufgesetzten Handelsplattform Omni registrieren. Die Rede ist von kurzen, unkomplizierten Anmeldeprozessen. Zunächst dürfte es jedoch noch zu Verzögerungen aufgrund möglicher Kinderkrankheiten kommen, so Chou.

Mit der Lizenz, die wir erhalten haben, können sowohl Privat- als auch institutionelle Anleger auf demselben Marktplatz agieren,


schreibt der CEO. Kunden müssen allerdings 10.000 US-Dollar hinterlegen, bevor sie am Handel mit den Finanzprodukten teilnehmen können. Dies dürfte Privatanleger zunächst abschrecken. Wann die Future-Verträge an den Start gehen, ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch unklar. „Kein Zweifel, wir wollen die ersten sein“, sagte COO Juthica Chou gegenüber Blog-Post, wohl mit einem Seitenblick auf Bakkt. Und weiter: „Wir denken, dass wir besser positioniert sind und wollen für Kunden jeder Größe da sein.“ Als Tochter der New Yoker Intercontinental Exchange hat Bakkt hingegen in erster Linie Institutionen im Blick. Unterdessen will Bakkt ab Juli mit dem Testbetrieb seiner Bitcoin Futures beginnen. Die Krypto-Szene verknüpft damit seit geraumer Zeit immense Hoffnungen an steigende Kurse. Doch die notwendige Lizenz des New Yorker Department of Financial Services, das Bakkts Custodian, die Digital Asset Custody Company (DACC), lizenzieren muss, steht nach wie vor aus. Dieses Rennen dürfte Ledger X damit für sich entscheiden.


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