Bitcoin-Futures im Vereinigten Königreich?

Tobias Schmidt

von Tobias Schmidt

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Tobias Schmidt

Tobias Schmidt ist seit August 2017 als Redakteur im Team von BTC-ECHO tätig. Sein Fachgebiet im Krypto-Bereich sind die vielen verschiedenen Anwendungsmöglichkeiten in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

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Quelle: Stock market selloff - Stock graphs and charts - Financial and business background via Shutterstock

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Die Krypto-Handelsplattform Coinfloor aus dem Vereinigten Königreich möchte eine Futures-Exchange für digitale Assets starten. Unter den gehandelten Produkten sollen auch Bitcoin-Futures sein, die real gehandelt werden können. In Chicago bereitet man sich ebenfalls auf weitere Schritte vor.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Tanja Giese

Am Mittwoch, dem 14. März, gab die in London beheimatete CoinfloorEX bekannt, in den Markt für Bitcoin-Futures einzusteigen. Bereits nächsten Monat sollen Bitcoin-Futures handelbar sein. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, richtet sich die Exchange-Plattform an Hedge Fonds, Eigenhandelsunternehmen, Kleinanleger und Krypto-Miner.

„Wenn Sie mit den Liquiditätsanbietern sprechen, sagen alle dasselbe: Sie wollen einen Terminkontrakt, der über die Börsen abgesichert ist“, sagte Mark Lamb, Gründer von Coinfloor, am Rande der jährlichen Konferenz der Futures Industry Association in Boca Raton, Florida.

Im Gegensatz zu bereits bestehenden Modellen des Krypto-Futures-Handels wird Coinfloor physisch gehandelte Futures anbieten. Wenn der Terminkontrakt also ausläuft, wird der tatsächlich gehandelte Vermögenswert in Bitcoin ausgezahlt. Die Bitcoin-Futures-Kontrakte, die von CME und CBOE angeboten werden, basieren auf Fiatgeld – Kryptowährungen wechseln dabei nicht den Besitzer.

Auch die CBOE bewegt sich


Auch Chicago Board Options Exchange (CBOE) ist weiter am Handel von Krypto-Futures interessiert. Neben den oben angesprochenen bereits aufgelegten Bitcoin-Futures möchte die Börse gerne weitere Kryptowährungen in das Sortiment mit aufnehmen. Der Handel mit Bitcoin-Futures ist bislang eine Erfolgsgeschichte.

„Unser großes Ziel ist es, einen wahren Krypto-Komplex zu haben. Digitale Währungen sind hier, um zu bleiben“, so Chris Concannon, der Präsident der CBOE. Die Entscheidung der CBOE hängt von der Kundennachfrage ab. Zudem müsse man noch Gespräche mit den Regulierungsbehörden führen.

Auch die CME hatte im Dezember erfolgreich Bitcoin-Futures gestartet. Somit haben beide Chicagoer Börsen einen Präzedenzfall geschaffen und es ermöglicht, an der Börse auf die Kursentwicklung des Bitcoin zu spekulieren. Diesem Vorbild eifern nun immer mehr Handelsplätze rund um den Globus nach. Die britische CoinfloorEX ist nur das jüngste Beispiel.

BTC-ECHO


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