Bitcoin-Futures: Hongkong warnt vor unlizensiertem Handel

Tanja Giese

von Tanja Giese

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Tanja Giese

Tanja Giese hat Germanistik, Literaturwissenschaft und Philosophie in Potsdam studiert. Mit Leidenschaft lektoriert sie die BTC-ECHO-Artikel und konzentriert sich in ihren eigenen Artikeln vor allem auf die gesellschaftlichen Auswirkungen und den Umgang der Politik mit den Veränderungen, die der Vormarsch der Kryptowährungen fordert.

Quelle: Stock market charts via Shutterstock

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Ein Tag, nachdem mit den Bitcoin-Futures die Kryptowährung erstmalig an regulierten Börsen Einzug hält, meldet sich Hongkong bereits zu Wort. Die Finanzaufsichtsbehörde warnt vor unlizensierten Handelsangeboten.

Am Sonntag brach eine neue Ära für die Krypto-Welt an: Die ersten Bitcoin-Futures wurden bei den Cboe Global Markets gehandelt. Nächsten Montag, dem 18.12., zieht der weltweit größte Börsenbetreiber CME nach. Dank dieser Terminkontrakte ist es nun nicht mehr notwendig, Bitcoin zu besitzen oder gar zu verstehen, um auf steigende und fallende Kurse der Kryptowährung zu setzen. Welche langfristigen Auswirkungen dies auf den Kurs haben wird, kann im Moment nur spekuliert werden.

Nur mit Lizenz


Die Finanzaufsichtsbehörde in Hongkong, Securities and Futures Commission (SFC), hat gestern ein Rundschreiben über Bitcoin-Futures und andere mit Kryptowährungen verbundene Anlageprodukte veröffentlicht. Darin heißt es, dass nur lizenzierte Unternehmen solche Produkte innerhalb von Hongkong anbieten dürfen. Ein Auszug aus dem Rundschreiben warnt Investoren aus Hongkong:

“Bitcoin-Futures wurden oder werden in Kürze von einigen etablierten Futures- und Warenbörsen in den Vereinigten Staaten eingeführt, die von der US Commodity Futures Trading Commission reguliert und von der Securities and Futures Commission (SFC) autorisiert sind, automatisierten Handel zu betreiben. […] Hongkonger Anleger können unter Umständen Bitcoin-Futures über einen Intermediär handeln, der Mitglied dieser Börsen ist. Die Branche wird darauf hingewiesen, dass eine Partei eine entsprechende Lizenz bei der SFC haben muss, wenn sie andere Unternehmensdienstleistungen in Bezug auf Bitcoin-Futures erbringt.”

Die SFC betonte auch, dass andere Anlageprodukte bezüglich Kryptowährungen für Investoren im Land verfügbar seien. Diese Produkte ohne entsprechende Lizenz anzubieten, “könnte eine Straftat nach der Securities and Futures Ordinance (SFO) darstellen”, heißt es in dem Rundschreiben.
Daher sollen die Anleger prüfen, ob Bitcoin-Futures-Produkte aus ungeregelten Kryptowährungsbörsen “Terminkontrakte” oder “Wertpapiere” laut der SFO darstellen. Die SFC erinnerte die Anleger zudem an die potenziellen Risiken beim Handel mit Kryptowährungen einschließlich unzureichender Liquidität und Preisvolatilität.

BTC-ECHO

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