Bitcoin für Daten: Gnosticplayers verkauft 26 Millionen Nutzerdaten auf Dream Market

Patrick Pehl

von Patrick Pehl

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Patrick Pehl

Patrick Pehl arbeitet als freier Journalist in Berlin. Dort macht er auch Podcasts und erdenkt in kreativen Prozessen für verschiedene Kunden originelle PR Konzepte. Allerdings ärgert sich sich noch heute die ersten Bitcoins für einen mittelmäßigen Burger ausgegeben zu haben.

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Quelle: Shutterstock

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Auch in dieser Woche gab es einen Datenleak. Der Hacker Gnosticplayers bietet Daten von mehr als 26 Millionen Internetnutzern zum Verkauf gegen Bitcoin an. Es ist nicht der erste Datenraubzug des Kriminellen.

Bitcoin gegen Daten: Der (oder die?) Hacker Gnosticplayers verkauft sensible Firmendaten gegen Kryptowährungen auf dem DarkNet-Schwarzmarkt Dream Market. Die wohl bekannteste der betroffenen Firmen ist der texanische Spieleentwickler Game Salad. Es sind aber noch eine Reihe weiterer Firmen betroffen. Unter anderem ein südamerikanischer Onlinebuchhandel, ein indonesischer Studentenvermittler, Organisationstools wie Coubic und LifeBear. Die geklauten Informationen bestehen aus unterschiedlichen Arten von Daten. Vornehmlich finden sich E-Mail-Adressen, Passwort-Hashes und Nutzernamen sowie IP-Adressen.

Für die Nutzerdaten wollen die digitalen Diebe insgesamt circa 5.000 Euro in Bitcoin, was nach aktuellem Kurs rund 1.4231 BTC entspricht. Feilgeboten werden die Datensätze in sechs Paketen auf Dream Market, einem Online-Schwarzmarkt im DarkNet. Gnosticplayers kann derzeit mindestens 40 Transaktionen in Höhe von 7,916 BTC in Dream Market aufweisen.

 

Allein der populäre Hersteller mobiler Spiele-Apps Game Salad machte 1,5 Millionen Nutzerprofile in der Datensammlung aus. Die Passworte waren hier jedoch mit dem SHA–1 Algorithmus verschleiert. Dieser Hashalgorithmus gilt als nicht mehr zeitgemäß. Es wird von führenden Sicherheitsforschern, wie Bruce Schneier oder auch dem BSI abgeraten, ihn zu verwenden.


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Dem südamerikanischen Buchhändler Estante Virtual entwendete der Hacker weitere 5,5 Millionen Personendaten. Auch hier wurden die Passwörter wieder mit dem SHA-1-Algorithmus gehasht. Jedoch finden sich aufgrund des Geschäftsfeldes als Onlinehändler, zusätzlich die Anschriften der Nutzer sowie deren Telefonnummern in den Datensammlungen. Ob die eigenen Daten betroffen sind, kann man mit dem Tool Have I Been Pwned des renommierten Sicherheitsforschers Troy Hunt prüfen.

Hacker mit gesellschaftlich kritischem Anstrich

Der Hacker gibt sich einen ethischen Anstrich und gibt an, die Daten veröffentlicht zu haben, weil er auf drastische Missstände in der Handhabung der Userdaten in großen Unternehmen aufmerksam machen wolle. Er bezeichnet seine aktuell verkäuflichen Datensammlungen selbst als „Round 4“, was vermuten lässt, dass es weitere Veröffentlichungsrunden geben wird. Gegenüber der Plattform ZDNet teilte Gnosticplayers mit: „Ich wurde wütend, weil ich das Gefühl hatte, dass niemand etwas lernte. Ich war in diesem Moment nur verärgert, denn dieser Mangel an Sicherheit im Jahre 2019 macht mich wütend.“

Nach eigenen Angaben hatte sich der Hacker bereits mit einigen der geschädigten Firmen geeinigt, besondere Datenteile nicht zu veröffentlichen. Seiner Meinung nach seien die Daten zu schädlich, um sie zu veröffentlichen. Bereits vor einigen Wochen hatte der Hacker Daten-Dumps von anderen Plattformen wie MyHeritage, 500px oder ShareThis veröffentlicht und dafür vergleichsweise günstige Preise in BTC verlangt.


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