Bitcoin Foundation erhält 146 BTC Spende vom BitClub

Spende Bitcoin Foundation

Die Hälfte der Gebühren einer Irrläufer Transaktion, bei der womöglich versehentlich 291 Bitcoins  (rund 136.000 USD) als Gebühr gezahlt wurden, wurde jetzt gespendet.

Die Bitcoin-Foundatin gab gestern bekannt, 146 BTC ( also rund 65.000 US-Dollar) von dem Bitcoin-Mining Pool BitClub als Spende erhalten zu haben. Die Transaktion sorgte bereits vor einigen Wochen für große Aufmerksamkeit in den Medien. Hier soll, so vermutet man, ein Nutzer versehentlich den Überweisungbetrag und die Überweisungsgebühr verwechselt haben. Dabei heraus kam eine Transaktion mit der bisher höchsten Transaktionsgebühr von 291 Bitcoins. Normal sind hier 31 Satoshis, also weniger als 0,01 US-Dollar.

Abwickler der Transaktion (Block 409.008) war am 27. April der Mining Pool BitClub, der zunächst erfolglos einen Aufruf nach dem „spendablen“ Sender startete.

Bereits damals kündigte BitClub an, den Betrag zu spenden, sollte sich kein Sender  finden und einen Beweis für die missglückte Transaktion liefern können. Die Bitcoin Foundation wurde hier als möglicher Empfänger genannt.

Bisher ist unklar welche Personen oder Institutionen den Restbetrag von 145 Bitcoins bereits empfangen hat oder empfangen soll. Feststeht jedoch,dass die gespendeten Bitcoins nicht die gleichen sind, wie die aus der ursprünglichen Transaktion. BitClub wollte sich dazu nicht weiter äußern.

Bruce Fenton vom BitClub sagte die Foundation habe sich die Spende für ihre geleistete und zukünftige Arbeitet sichtlich verdient und sei bitter nötig:

„Die Bitcoin Foundation wird die Finanzspritze für bestehende Projekte und neue Initiativen für einen schnellen Austausch mit der Community nutzen. Zudem kommt die Spende der Weiterentwicklung von Bitcoin zu Gute.“

Kommentar des Autors (Mark): Eine schöne Geste des BitClubs, denn das Geld hat die Foundation sichtlich verdient und kann es für die laufenden Projekte sicherlich gut gebrauchen. Nicht zuletzt hilft die gute PR dem BitClub sein teilweise angeschlagenes Images ein wenig aufzupolieren, ohne hier weiter Stellung beziehen zu wollen. Für die Bitcoin Foundation freut es mich jedenfalls, für den armen Sender, sofern es ihn gibt, weniger.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk

Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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