Bitcoin, Ethereum und Ripple – Kursanalyse KW43 – Seitwärtsphase bald am Ende

Thomas Hartmann

von Thomas Hartmann

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Thomas Hartmann

Thomas Hartmann verfügt über 17 Jahre Erfahrung im Börsenhandel mit Schwerpunkt auf der technischen Analyse. Er war Projektleiter im Devisenhandel, bildet sich regelmäßig in zertifizierten Seminaren fort und schult interessierte Trader in der Kryptologen-Tradingschule.

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Die zähe Seitwärtsbewegung geht in die nächste Runde. Sehr lange wird dieser aber nicht mehr andauern. Das verspricht zumindest die charttechnische Situation der Top-3-Coins. 

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 26. Mai 2019 05:05 Uhr von Nico Barner

 

Bitcoin (BTC/USD)

Die deutliche Aufwärtsbewegung beim Bitcoin-Kurs am 15. Oktober war nur ein Strohfeuer. Es folgte eine Korrektur, die den Kurs von Bitcoin fast wieder auf Ausbruchsniveau brachte und zurück in den Bereich der 6.500 US-Dollar hob. Das fallende Dreieck ist zwar nach wie vor aktiv, es ist aber nur eine Frage der Zeit, bis der Bitcoin dieses verlässt. Der Kurs steht knapp unterhalb der Wolke des Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators. Diese sollte für den Bitcoin-Kurs bei der aktuellen Breite jedoch kein Hindernis auf dem Weg nach oben sein. Nicht allzu positiv ist die Tatsache, dass die gleitenden Durchschnitte das kurzfristige Long Signal aus der letzten Analyse nicht umsetzen konnten und nun keinerlei brauchbares Signal mehr liefern.

Bullishe Variante:

Die schmale Wolke des Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators kann der Bitcoin-Kurs überbieten. Damit wird auch der nur noch 180 US-Dollar entfernte Abwärtstrend – Tendenz fallend  – überwunden. Der Bitcoin-Kurs steigt über sein Verlaufshoch, welches am 15. Oktober bei 7.600 US-Dollar generiert wurde, und steht damit am breiten Widerstandsbereich, welcher zwischen 7.692 und 7.961 US-Dollar verläuft. Kurssteigerungen über 8.000 US-Dollar gehen mit folgenden Aufwärtszielen einher:

  1. 9.261 US-Dollar
  2. 9.726 US-Dollar
  3. 11.540 US-Dollar

Bearishe Variante:

Der Abwärtstrend hält und der Bitcoin-Kurs prallt an diesem ab. Bei deutlicher Schwäche reichen die Kurssteigerungen nicht einmal aus, um diesen zu testen. Der Kurs fällt unter die 6.200 US-Dollar zurück und im Anschluss wird der Bereich um die 6.000 US-Dollar getestet. Hier erfolgt nur eine kurzfristige Stabilisierung und mit einem Rückfall unter 5.877 US-Dollar wird das Short-Szenario mit folgenden Zielen komplettiert:

  1. 5.428 US-Dollar
  2. 4.872 US-Dollar
  3. 3.929 US-Dollar
  4. 3.300 US-Dollar

Ethereum (ETH/USD)

Die Neuigkeiten beim Ethereum-Kurs halten sich eher in Grenzen. Seit Tagen sehen wir eine Schwankung um die 200-US-Dollar-Marke. Der Bereich bildet damit quasi die „Nulllinie“. Nachdem die letzten vorgestellten Varianten immer wieder für einen ordentlichen Gewinn gut waren, gab es in dieser Woche keinen Handlungsbedarf. Die Spanne der Wolke des Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators hat sich nun deutlich verringert und beträgt derzeit nur 9 Prozent. Die Oberkante verläuft derzeit bei 248 US-Dollar – Tendenz fallend. Die gleitenden Durchschnitte sind immer noch „Short positioniert“ und bislang hat der Ethereum-Kurs dem auch nichts entgegenzusetzen.

Bullishe Variante:

Das Verlaufstief bei 167 US-Dollar hält stand und wird nicht erneut angelaufen. Die gleitenden Durchschnitte gehen in ein Long-Setup über und der Kurs steigt in den Bereich 241 bis 263 US-Dollar. Die Wolke ist an der Oberkante des Widerstandsbereichs überboten. Ein Anstieg vom Ethereum-Kurs über 263 US-Dollar hat das Ziel 338 US-Dollar. Weitere Kurssteigerungen sind beim Überwinden von 366 US-Dollar einzuplanen. Das übergeordnete Kursziel liegt dann bei 471 US-Dollar.

Bearishe Variante:

Das Verkaufssignal mittels gleitender Durchschnitte zeigen Wirkung und der Ethereum-Kurs gibt weiter ab. Die zähe Seitwärtsbewegung um die 200 US-Dollar wird bearish aufgelöst. Das Verlaufstief bei 188 US-Dollar wird getestet und unterboten. Das nächste Ziel liegt dann beim signifikanten Tief bei 167 US-Dollar. Ein Rückfall unter dieses löst eine Verkaufswelle zum Ziel 129 US-Dollar aus.

XRP (XRP/USD)

Der XRP-Kurs konnte das Tief bei 0,38 US-Dollar nutzen, um sich über dem wichtigen Bereich über 0,45 US-Dollar zu stabilisieren. Hier zeigt sich ein ähnliches Bild wie beim Ethereum-Kurs: lustlos seitwärts. Immerhin haben die gleitenden Durchschnitte ein Kaufsignal generiert und die Wolke des Ichimoku-Kinko-Hyo-Indikators ist verschwindend schmal.

Bullishe Variante:

Die 0,45 US-Dollar können weiterhin ein Sprungbrett zu höheren Kursen sein. Der Abwärtstrend wird überboten und der bereits durchbrochene Aufwärtstrend wird zurückerobert. Damit steht der XRP-Kurs über 0,57 US-Dollar. Der Bereich um die 0,70 US-Dollar wird angelaufen. Eine Kurssteigerung über 0,75 US-Dollar aktiviert folgende Aufwärtsziele:

  1. 0,89 US-Dollar
  2. 1,15 US-Dollar
  3. 1,37 US-Dollar

Bearishe Variante:

Ein Ausbruch über den Abwärtstrend gelingt nicht. Das Kaufsignal mittels gleitender Durchschnitte stellt sich als Fehlsignal heraus. Ein erstes Warnzeichen ist ein Rückfall unter 0,43 US-Dollar. Unter 0,38 US-Dollar beendet der XRP-Kurs die gelaufene Abwärtsbewegung komplett und fällt zurück in den Bereich um die 0,30 US-Dollar. Kommen hier nicht genügend Anschlusskäufe zustande, droht ein Rückfall auf:

  1. 0,24 US-Dollar
  2. 0,15 US-Dollar

Fazit:

Es fehlt nach wie vor eine richtungsweisende Entscheidung. Die Auflösung des fallenden Dreiecks wird Volatilität hervorbringen, so viel ist sicher. Wir dürfen gespannt sein, ob die Auflösung bereits in den nächsten Tagen erfolgt. Im „Worst-Case-Szenario“ ist aber für die Auflösung noch Luft bis Mitte Dezember. Denkt immer dran: Schützt euer Kapital und wenn die Bewegung kommt, solltet ihr mit einem Stop-Loss gar nicht so sehr falsch liegen können.

Disclaimer: Die auf dieser Seite dargestellten Kursschätzungen stellen keine Kauf- bzw. Verkaufsempfehlungen dar. Sie sind lediglich eine Einschätzung des Analysten. 

Bilder auf Basis von Daten von bittrex.com und bitfinex.com um 11:41 Uhr am 17. Oktober erstellt. USD/EUR-Kurs zum Redaktionsschluss: 0,86 Euro.

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