Bitcoin-Ethereum Hybrid erhält 1 Mio. US-Dollar Funding

Max Kops

von Max Kops

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Quelle: © Romolo Tavani - Fotolia.com

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Qtum möchte die Vorteile von Bitcoin und Etherum vereinen: Mit der Blockchain-Technologie, die Ansätze aus beiden anderen kombiniert, konnte das Team eine Summe von 1 Mio. US-Dollar von namhaften Investoren einsammeln.
Wie Qtum Bitcoin und Ethereum kombiniert

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

Wie Qtum Bitcoin und Ethereum kombiniert

Um von beiden Systemen das Beste zu extrahieren, möchte man für Qtum das Transaktions-System vom Bitcoin und das Consesus-System von Ethereum nutzen. Die Enwickler aus Singapur möchten mit dem Projekt vor allem Entwickler ansprechen, die bei der Programmierung von Distributed Applications Probleme mit entweder dem einen oder dem anderen System hatten.

Investitionssumme kommt von Blockchain-Entrepreneuren und namhaften Unternehmen

Zu den Personen und Unternehmen, die die Gesamtsumme von einer Mio. US-Dollar aufgebracht haben, zählen unter anderem:

  • Ethereum Erfinder Anthony Di Iorio
  • OKCoin CEO Star Xu
  • BitFund Gründer Xiaolai Li
  • Fenbushi Partner Bo Shen

Die Summe möchten die Entwickler nach eigenen Aussagen dazu nutzen, um die Infrastruktur auszubauen und den ICO (public initial coin offering) für die Ausgabe der ersten Tokens vorzubereiten.

Die Technik hinter Qtum


Obwohl die Technologie beide Projekte nutzen soll, besteht sie aus einer eigenen Blockchain und ein handelbares Token. Qtum ist eine Fork der Bitcoin Core Version 0.13 und läuft auf der Ethereum VM.

Qtum möchte sogenannte “Blockchain Oracles” einführen – Smart Contracts, die eine Interaktion zwischen der Blockchain und externen Daten ermöglichen.  Im Fall von Qtum nennt man diese “Master Contracts”. Patrick Dai, Gründer der Qtum Foundation, glaubt, dass dadurch ein großes Potenzial, insbesondere für Entreprise-Firmen wie Microsoft, entsteht.

Im März 2016 hatten wir über Rootstock berichtet, das einen ähnlichen Ansatz verfolgt und ebenfalls ein Funding von 1 Mio. Dollar erhalten hat. Während Rootstock allerdings darauf abzielt, den Bitcoin zu verbessern, versteht sich Qtum als eigene Alternative für Entwickler, die sich bewusst für letztere entscheiden.

Meinung des Autors (Max):

Auch wenn der Bitcoin die bekannteste Kryptowährung ist, darf nie vergessen werden, dass sich Blockchain-Technologien – und insbesondere die darauf basierenden Zahlungssysteme – in der Experimentiertphase befinden. Niemand kann mit annähernd realistischer Sicherheit voraussagen, welches System sich langfristig durchsetzen wird. Umso wichtiger ist es, dass Entwickler diverse Möglichkeiten Testen und die Vorteile unterschiedlicher Systeme vereinen.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk (gekürzte Fassung)


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