Bitcoin ETF: SEC Entscheidung könnte bereits am Freitag fallen

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 4 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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a big decision

Quelle: © tiero - Fotolia.com

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Einer der amerikanischen Börsenaufsicht SEC nahestehenden Quelle zufolge wird die lang ersehnte Entscheidung über das Schicksal des Winkelvoss Bitcoin ETF vermutlich am Freitag getroffen.

Die US Securities and Exchange Commission hat noch bis zum 11. März Zeit über die vorgeschlagene Regelwerksänderung zu entscheiden – eine positive Entscheidung würde den Weg für den Bitcoin ETF ebnen und wäre die erste Änderung ihrer Art.

Die Entscheidung, unabhängig vom Ergebnis, ist das Resultat eines 3 Jahre lang anhaltenden Kampfes der Winkelvoss Zwillinge Cameron und Tyler. Sie reichten ihren Vorschlag für einen Bitcoin ETF erstmals Mitte 2013 bei der Börsenaufsicht ein.

Sollte sich die SEC zugunsten des ETF entscheiden erwarten Analysten einen starken Kursanstieg. Eine mögliche Genehmigung soll ihnen zufolge bereits eingepreist sein und den Preis in den letzten Wochen in die Höhe getrieben haben. Bitcoin erreichte binnen weniger Tage gleich mehrere neue Rekordhochs.


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Bei 1.300 US-Dollar war dann aber erstmal Schluss mit dem Kursaufschwung und Bitcoin stieß auf harte Gegenwehr seitens der Bären. Den derzeit höchsten Preis erreichte die digitale Währung mit 1.293,47 US-Dollar laut Preisindex am 3. März. Seitdem hat der Kurs etwas an Fahrt verloren. Aktueller Preis: 1.179 US-Dollar bzw. 1.116 Euro.

Auf der anderen Seite sprachen sich einige Analysten gegen eine Genehmigung des Bitcoin ETF aus. Sie sagen, wenn der ETF offiziell an der Bats Global Exchange gehandelt werden dürfte, könnte das einen negativen Effekt auf den Bitcoin-Kurs haben.

Phil Bak, ehemaliger New York Stock Exchange Vorsitzender und derzeit CEO für ETF und ACSI Fonds sagte in einem Interview mit CoinDesk, dass die SEC gewöhnlich versucht eine öffentliche  Ablehnung zu vermeiden. Im Falle einer Ablehnung, so Bak, werde die SEC vermutlich die finale Entscheidung an eine weitere Instanz weitergeben und das endgültige Ergebnis weiter aufschieben.

Bak zufolge könnten solche Rückschläge kurz vor Fristende durch andere Faktoren getrieben werden, insbesondere im Fall von Bitcoin:

„In diesem Fall könnte die Regierungsbehörde zeigen wollen, dass sie sich in Sachen Bitcoin nicht ganz sicher ist. Alternativ könnten sich die Befürworter auch bis zum bitteren Ende für den Fonds aussprechen und die Entscheidung vor Gericht klären lassen – Ablehnung oder nicht.“

„Ein Münzwurf“

In Abwesenheit einer finalen Entscheidung herrscht große Unsicherheit am Markt.

Arthur Hayes, Mitgründer der Handelsplattform BitMEX sagte:

„Ich habe gute Argumente für und gegen eine Genehmigung des ETF gehört. Derzeit gleicht es einem Münzwurf: 50/50.“

Charles Hayter, Mitgründer und CEO von CryptoCompare äußerte sich mit ähnlichen Ansichten. Er sagt, dass die Quoten für oder gegen eine Genehmigung mehr oder weniger „aus der Luft gegriffen werden“.

Aber nicht nur Experten die direkt in der Branche verwurzelt sind vergleichen die Entscheidung der SEC mit einem Münzwurf. Auch Bloomberg Analyst Eric Balchunas prognostizierte eine 50/50 Chance.

Das Wartespiel

Alle jene die auf eine Entscheidung seitens der SEC warten, können derzeit nur zusehen wie die Frist zum 11. März immer näher rückt.

Jeff Bishop, ETF Experte und Mitgründer des Investorenboards RagingBull.com könnte sich vorstellen, dass die SEC die Entscheidung auch über den 11. März hinweg weiter aufschiebt, vermutlich begleitet von weiteren Kurszuwächsen.

“Ich habe das Gefühl sie finden einen Weg die Entscheidung weiter hinauszuzögern. Mit den jüngsten Rekordkursen und der zu erwartenden ETF-Welle werden sie vielleicht versuchen die Sache so lange hinauszuzögern, bis sich der Markt ein wenig beruhigt hat.“

Bishop selbst hat sich für eine Genehmigung des ETF ausgesprochen:

„Die Investoren sollten über den wahren Wert eines Bitcoin entscheiden dürfen. Je mehr Liquiditätsoptionen dem Markt zur Verfügung gestellt werden, desto transparenter und akkurater wird der Bitcoin-Preis sein,“ so Bishop.

“Es sollte nicht im Ermessen einer staatlichen Behörde liegen, der Öffentlichkeit so etwas vorzuenthalten.“

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Charles Bovaird via CoinDesk


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