Bitcoin ETF: Jay Clayton äußert Sicherheitsbedenken

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Ein Bitcoin ETF ist ein zum Teil ersehntes Anlagevehikel in der Krypto-Community. Es soll das große Geld ins Ökosystem spülen und institutionelle Investoren anlocken. Nun äußerte sich der Vorsitzende der SEC Jay Clayton zum Thema.

Jay Clayton, Vorsitzender der US-amerikanischen Börsenaufsichtsbehörde SEC, äußerte sich am 26. November zu einem heiß diskutierten Thema in der Krypto-Community: die Bitcoin ETFs.


Sie haben den Ruf, Sicherheit für potentielle Investoren auszustrahlen – und damit neues Geld in den Markt zu locken. Die börsengehandelten Fonds (Exchange Traded Funds) sind Investmentfonds, die Indizes nachbilden und denselben Kursverlauf wie der zugrunde gelegte Index (in diesem Fall wäre das Bitcoin) haben. Damit können Anleger letztlich von einer Wertentwicklung profitieren, ohne sich das jeweilige Asset tatsächlich zulegen zu müssen. Kurzum: Ein Bitcoin ETF würde die Investition in Kryptowährungen stark vereinfachen.

Die Frage, ob sich die Securities and Exchange Commission endlich bereit erklärt, ETFs zuzulassen, treibt die Community bereits seit längerer Zeit um. Erst im November hieß es vonseiten VanEck, dass alle Bedingungen für eine Zulassung bereits erfüllt seien. Bisher hörte man von einer Zulassung jedoch nichts weiter. Das darf zunächst nicht verwundern, schließlich ist der Fragenkatalog der SEC recht lang. Bei einer dezentralen Technologie und mehr oder weniger unregulierten Marktumgebung ist es nicht unbedingt einfach, Dinge wie Liquidität, Verwahrung, Arbitrage und Manipulation zu überwachen bzw. zu verhindern.

Bitcoin ETF: Sicherheitsbedenken überwiegen nach wie vor

In diesem Zusammenhang äußerte nun auch Jay Clayton Bedenken zu den börsengehandelten Fonds. Laut Bloomberg sagte er, dass Kryptowährungen nach wie vor nicht vor Diebstahl geschützt sind und/oder manipuliert werden können:

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„Was die Anleger erwarten, ist, dass der Handel […], der dem ETF zugrunde liegt, ein sinnvoller Handel ist, der frei […] von dem signifikanten Risiko der Manipulation ist. Diese Art von Schutzmaßnahmen gibt es in vielen der Märkte, in denen digitale Währungen gehandelt werden, nicht.“

Demnach sei in naher Zukunft nicht damit zu rechnen, dass Bitcoin ETFs zugelassen werden. Bedenkt man die aktuelle Lage rund um Exchanges, kann man die Bedenken Claytons verstehen. Allein die Debatte um Bitfinex und die angebliche Manipulation bei Tether zeugen nicht unbedingt von einem sicheren Ökosystem. Auch die Causa Envion lässt so manche verprellte Anleger zurück.

Was man hier jedoch nicht übersehen darf: Es sind die Börsen und sonstige Mittelsmänner, die nicht (immer) sicher sind. Die Bitcoin Blockchain an sich ist nur schwerlich zu knacken.

BTC-ECHO


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