Bitcoin-Erpressung in Australien: Webseite zu sexueller Gesundheit gehackt

Phillip Horch

von Phillip Horch

Am · Lesezeit: 2 Minuten

Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

Quelle: broken knob with door via shutterstock

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Unbekannte hackten die Webseite des australischen Unternehmen Family Planning New South Wales. Die Angreifer drohten mit der Löschung der Webseite zu sexueller Gesundheit und forderten ein Lösegeld von 15.000 australischen Dollar in Bitcoin. Bisher weiß man nichts über die Zahlung des Lösegeldes.

Da hat es mit der Verhütung offenbar nicht so geklappt – zumindest im Cyberspace. Denn Unbekannte konnten in das australische Unternehmen Family Planning New South Wales eindringen, wie ABC berichtet. Das Unternehmen ist ein Anbieter, das sich um die Beratung bei Geschlechtskrankheiten, Schwangerschaften, gynäkologischen und urologischen Fragen sowie um sonstige Angelegenheiten kümmert.

Interne Daten sind sicher, Webseite nicht


Dazu speichern sie hochsensible Informationen zur sexuellen Gesundheit, die es zu schützen gilt. Wie The Guardian berichtet, fischten die Angreifer einen Teil dieser Daten ab. Die Angreifer hatten offenbar Zugriff auf Informationen, die aus aktuellen Anfragen an das Unternehmen stammten. Allerdings seien davon auch zurückliegende Anfragen betroffen – Dateien, die bis zu zweieinhalb Jahre alt sind, könnten gehackt worden sein – nähere Informationen gibt es hierzu bisher nicht. Die Forderung von Lösegeld bezog sich jedoch lediglich auf die Homepage an sich. Die Angreifer forderten 10.000 australische Dollar dafür, dass sie die Seite nicht offline nehmen. Das Unternehmen betont lediglich, dass die Angreifer keine internen Daten stehlen konnten.

Laut offiziellen Angaben bekam Family Planning folgende Nachricht:

„Wir schalten eure Webseite aus, ihr zahlt uns 15.000 Dollar dafür, dass wir sie online stellen.“

Dazu sei eine Uhr mit einem Countdown zu sehen gewesen. Außerdem war offenbar der Release der sensiblen Daten geplant.


Laut den Angaben des Unternehmens ist die Seite jetzt jedoch wieder sicher, die Sicherheitsvorkehrungen seien getroffen. Ob das Unternehmen die Lösegeldforderung jedoch beglichen hat, weiß man bisher nicht. Schlimmeres konnte jedoch offenbar verhütet werden.

BTC-ECHO


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