Bitcoin drängt in den Tourismussektor: Britischer Reisegigant kooperiert mit BitPay

Anton Livshits

von Anton Livshits

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Anton Livshits

Anton Livshits absolviert ein Masterstudium der Kulturwissenschaften an der Universität Leipzig. Seine Beschäftigung mit Krypto-Themen ist das Resultat eines grundlegenden Interesses am Wechselspiel von technischer Innovation und gesellschaftlichem Wandel.

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Der Reisedienstleister Corporate Traveller akzeptiert nun Bitcoin und Bitcoin Cash als Zahlungsmittel. Das britische Unternehmen arbeitet dafür mit dem Zahlungsdienstleister BitPay zusammen. BitPay erwirbt damit einen weiteren Großkunden. Das Interesse des Tourismussektors an Bitcoin nimmt insgesamt zu.

Der britische Reisedienstleister Corporate Traveller öffnet sich für Kryptowährungen. Kunden können ihre Rechnungen nun mit Bitcoin oder Bitcoin Cash begleichen. Wie aus einer Pressemeldung vom 15. April hervorgeht, kooperiert das Unternehmen hierfür mit dem Krypto-Zahlungsdienstleister BitPay.

Corporate Traveller kümmert sich um die Planung und Durchführung von Geschäftsreisen für kleine und mittelständische Unternehmen. In diesem Bereich ist es in Großbritannien Marktführer. Andy Hegley, General Manager des Branchenriesen, erklärt die Zusammenarbeit mit BitPay folgendermaßen:

Wir stellten eine zunehmende Nachfrage seitens unserer Kunden fest, über uns durchgeführte Buchungen für Geschäftsreisen mit Bitcoin bezahlen zu können. Um unsere Abwicklung zu verwalten, haben wir uns für BitPay entschieden, da sie es uns leicht machen und den gesamten Prozess von der Beschaffung von Bitcoin oder Bitcoin Cash vom Kunden bis zur Einzahlung des Geldes auf unser Konto bewältigen.

BitPay erleichtert den Bitcoin-Zahlungsverkehr

Die Kooperation mit BitPay bietet Corporate Traveller indes einige Vorteile. Der Reisedienstleister erhält die Beträge unmittelbar in Britischen Pfund ausgezahlt. Das Unternehmen umgeht dadurch Risiken, die mit der Volatilität von Kryptowährungen einhergehen. Für diesen Service verlangt BitPay eine Gebühr von lediglich einem Prozent. Die Transaktionskosten sind damit laut Pressemitteilung weitaus geringer als bei traditionellen Kreditanstalten.

Tatsächlich gewann BitPay in letzter Zeit mehrere große Player für Bitcoin und den Krypto-Markt. Der US-amerikanische Elektronik-Händler Avnet gab so eine Kooperation mit dem Zahlungsdienstleister bekannt. Im US-Bundesstaat Ohio wird es sogar bald möglich sein, die eigenen Steuern per Bitcoin zu bezahlen. BitPay übernimmt auch hier die Vermittlerrolle.

Tourismussektor springt auf den Bitcoin-Zug auf

Weitere Akteure des Tourismussektors zeigen ebenfalls Interesse an Bitcoin. Sonny Singh, der CCO von BitPay, sieht hier somit große Wachstumspotenziale:

Wir wissen, dass Blockchain-Zahlungen ein starker Use Case für Reisen sind, da Kunden nun in der Lage sind, Bitcoin für Geschäftsreisebuchungen auszugeben. Wir beobachten ein starkes Wachstum bei Fluggesellschaften und Reisebüros, die den massiven Blockchain-Markt anzapfen.

Hierzulande sprach sich zuletzt die Deutsche Zentrale für Tourismus (DZT) für Bitcoin aus. Der Lobbyverband möchte die Kryptowährung zunächst für das eigene Finanzwesen nutzen. Gleichzeitig attestiert er außerdem ein breites Anwendungspotenzial der Blockchain-Technologie auf dem Tourismusmarkt.


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