Bitcoin – Die einmalige Investmentmöglichkeit

Danny de Boer

von Danny de Boer

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Danny de Boer

Als Informatiker schaut Danny de Boer kritisch auf die Blockchain-Entwicklung und Kryptographie. Zwischen Komplexität und Hype erklärt er allgemeinverständlich und anwendungsbezogen. Seit 2014 berichtet er für BTC-ECHO aus der Krypto-Szene.

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Gold, rush, nugget.
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Peter Schiff ist ein bekannter Investor in Gold und CEO der Euro Pacific Capital. Er wurde bereits von vielen Analysten und Experten, darunter Brian Kelly von CNBC kritisiert. Der Grund: er bezeichnet Bitcoin als “digitales Narrengold”.

Im Allgemeinen scheint Schiffs Ignoranz gegen Bitcoin eher aus seiner Verantwortung zum Schutz der Euro Pacific Capital zu kommen. Das Business Modell der Euro Pacific Capital baut völlig auf Gold auf. Schiff hat den Großteil seiner Karriere nur mit Gold gehandelt und von daher scheint es nur natürlich, dass er Gold gegen Bitcoin verteidigen will.


Doch einige innovative und erfolgreiche Investoren wissen, dass man nur Profit auf einem Markt macht, indem man in selber schlägt. Eine Anlage oder Währung die den Markt seit drei Jahren schlägt ist Bitcoin, der alle Fiat-Währungen, Aktien und Anlagen schlägt – sogar Gold.

Seltenheit, Mangel und Dezentralisierung

Die derzeitig allgemeine Basis der Kritik gegen Bitcoin ist das Fehlen von Netzwerk-Moderatoren und die Herkunft seines Wertes. Besonders konventionelle Ökonomen haben ein Problem damit Bitcoins als starren Nachschub zu verstehen, da dies theoretisch in Zukunft zu wirtschaftlichen Problemen führen könnte.

Seltenheit, Mangel und Dezentralisierung sind die drei Hauptcharakteristiken von Bitcoin, vor denen konventionelle Ökonomen wie Schiff warnen, doch tatsächlich zeichnen sich diese drei Aspekte als die Stärken von Bitcoin aus. Diese Charakteristiken von Bitcoin sind der Grund warum der Mainstream Analyst Brian Kelly eine gerechte und ausgeglichene Berichterstattung zu Bitcoin bietet.

In einer Debatte mit Schiff erklärte Kelly:

“Für mich ist es einfach Bitcoin. Bitcoin ist nicht nur digitales Gold. Es ist eine technologische Plattform für FinTech-Unternehmen. Es ist eine einmalige Investmentmöglichkeit, ähnlich wie beim Internet und wächst möglicherweise sogar schneller. Es ist das Internet des Geldes. Jeder ist davon betroffen. Die Federal Reserve veröffentlichte ein Paper dazu. Die Bank of England ist dabei. 14 der Top 30 Banken haben aktive Projekte laufen.”

Kellys Statement ist faktisch korrekt, denn Bitcoin ist eine Technologie-Plattform und das Open Source-Protokoll ermöglicht es jedem darauf aufzubauen. Bitcoin als Basis-Protokoll ist ein Zahlungs-Tool. Es vereinfacht die Zahlung zwischen zwei Parteien ohne die Notwendigkeit eines Mittelsmannes.

Auf dem obersten Layer der Technologie existieren zwei-Layer Lösungen, welche es erlauben Bitcoin in ein Settlement System zu verwandeln eben oder ein Finanzprodukt.

Bitcoins Struktur ist keine Nachahmung von Gold

Schiff aber argumentiert, dass die Struktur von Bitcoin eine Nachahmung von Gold sei, eine alternative zu Fiat-Währungen. Wie oben bereits erwähnt ist Bitcoin keine Gold-Replika, oder eine Replika des Finanzsystems der Regierungen weltweit. Es kann sich wie Gold oder eine Währung verhalten, doch es wurde nicht mit der Struktur der beiden erschaffen.

Wenn Schiff erklärt, dass Gold die effizientere Version von Bitcoin sei, dann meint er damit den Warenaspekt von Gold. Gold ist ein Handelsgut und eine Anlage. Aber es ist keine Zahlungseinheit und kein Settlement-Netzwerk. Sein Wert ist von einem unendlichen Nachschub abhängig, welcher exponentiell Ansteigen könnte, wenn in Zukunft große Vorkommen an Gold gefunden werden.

Falls Bitcoin einen Bug hätte, der zur Erstellung von Bitcoins aus dem Nichts führen würde, dann wäre der Wert von Bitcoin nicht dort wo er jetzt steht.

BTC-ECHO

Englische Originalfassung von Joseph Young via cointelegraph

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