Bitcoin & Co.: Sicherer Hafen in Zeiten der Krise

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Bitcoin & Co.: Sicherer Hafen in Zeiten der Krise

Wirtschaftsexperten erwarten für das Jahr 2020 eine Rezession der internationalen Ökonomie. In diesem Zusammenhang droht eine Entwertung von US-Dollar, Euro und anderen Fiatwährungen. Bitcoin, Ether, Ripple und sonstige Kryptowährungen können hier einen sicheren Hafen bieten.

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2020 nähert sich mit großen Schritten. Wenn es nach Prognosen von Wirtschaftsexperten geht, wird es kein rosiges Jahr. So sieht etwa Nouriel Roubini, Wirtschaftsprofessor und Investment-Guru, eine globale Rezession bevorstehen. Faktoren wie der US-Handelskrieg mit China, Einwanderungsverbote sowie der Technologietransfer könnten demnach starken Einfluss auf globale Handels- und Lieferketten haben. Doch die Auswirkungen gehen weit über die USA hinaus. So schreibt Roubini:

Außerhalb der USA bleibt die Fragilität des Wachstums im schuldengeplagten China und einigen anderen Schwellenländern ein Problem, ebenso wie die wirtschaftlichen, politischen und finanziellen Risiken in Europa. Schlimmer noch, in den Industrieländern sind die politischen Instrumente für die Reaktion auf eine Krise nach wie vor begrenzt. Die nach der Finanzkrise 2008 verwendeten monetären und fiskalischen Interventionen und privatwirtschaftlichen Backstops können heute einfach nicht mit dem gleichen Effekt eingesetzt werden.

Anders gesagt: Anleger sollten sich nach Möglichkeiten umsehen, sich für solche Fälle passend abzusichern.

Wie schützt man sich vor einer Rezession?

Traditionell tendieren Anleger dazu, bei einer drohenden oder bereits voranschreitenden Rezession in Edelmetalle umzuschwenken, allen voran in Gold oder Silber. Das hat sich in der Vergangenheit durchaus bewährt. Nicht zuletzt war es während des Dotcom-Crashes und der Finanzkrise 2008 der Fall, dass Gold 25 Prozent an Wert gewann. Doch bekanntlich soll man nicht all seine Karten auf ein Pferd setzen.

Bitcoin & Co. als Goldalternative

Wenn es zur Rezession kommt, bietet sich Anlegern eine neue Chance, ihr Portfolio zu erweitern – und zwar um Bitcoin und andere Kryptowährungen. Bitcoin weist kaum eine Korrelation zu traditionellen Anlageklassen auf – ein großer Vorteil für krisensichere Portfolios. Außerdem bietet gerade Bitcoin durch seine Loslösung von etwaigen Institutionen eine gewisse Unabhängigkeit bzw. Abkopplung vom internationalen Finanzmarkt. Bitcoin & Co. sind also eine sinnvolle Ergänzung zu Gold und anderen Edelmetallen. Nicht umsonst bezeichnet selbst Apple-Gründer Steve Wozniak Bitcoin als digitales Gold.

Wie investiere ich sinnvoll in Bitcoin & Co.?

Um ein krisensicheres Portfolio aufzubauen, empfiehlt es sich, auf Diversifikation und Risikomanagement zu setzen. Dazu muss man den Markt mit Argusaugen überwachen und flexibel bleiben. Falls sich neue Chancen in Form von neuen Kryptowährungen ergeben, muss man diese in sein Portfolio aufnehmen und schlecht performende Altlasten eventuell aufgeben. Das erfordert letztlich einen erhöhten Zeitaufwand – einen florierenden Markt mit tausenden von Bitcoin-Abkömmlingen zu überwachen, kann schnell zum Vollzeit-Job werden.

KI-gestütztes Trading: Weil Emotionen ein schlechter Ratgeber sind

Wer nicht die nötige Zeit hat, um den Markt zu überwachen und regelmäßig sein Portfolio anzupassen, für den empfiehlt sich automatisiertes Trading. Handels-Software also, die auf Algorithmen aufbaut und dadurch eine Anpassung des eigenen Portfolios vornimmt.

Eine Möglichkeit, um sich mithilfe solcher Krypto-Portfolios vor einer Rezession zu schützen und nebenbei sein Kapital zu vergrößern, bietet die INVAO Group.

Denn das Blockchain-Unternehmen bietet ein automatisiertes Portfoliomanagement. Durch den Einsatz von Künstlicher Intelligenz schützt die Software vor den alten Bekannten FUD (Fear, Uncertainty and Doubt) und FOMO (Fear of Missing Out). Denn, egal wie heikel die wirtschaftliche Lage ist: Emotionen sind beim Trading von Bitcoin & Co. ein schlechter Ratgeber.

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