Bitcoin: BTC-Hodler trotzen der Bärenstimmung

Quelle: shutterstock

Bitcoin: BTC-Hodler trotzen der Bärenstimmung

Mehr als 55 Prozent der Bitcoin liegen aktuell in Wallets, in denen mehr als 200 BTC gehalten werden. Ein Drittel der Bitcoins in diesen „Investoren-Wallets“ haben noch keine einzige ausgehende Transaktionen verbucht. Die große Zahl an unbewegten Coins lässt auf Hardcore-Hodler schließen – oder auf verlorene Private Keys.

Die Mehrzahl der Bitcoin liegt auf den Wallets von Millionären. Zu diesem Schluss kommt zumindest die Kryptopublikation von Diar. So seien mehr als die Hälfte der Bitcoin auf Wallets mit einem Kontostand von über 200 BTC (bei derzeitigem Kurs etwa 1.083.000 Euro). Diar hat ferner festgestellt, dass etwa ein Drittel der Coins in diesen „Investoren-Wallets“ noch nie ausgegeben wurden.

Anzeige

Selbst zu Bitcoin-Hochzeiten wurde gehodlt

Diar hat außerdem herausgefunden, dass mehr als 40 Prozent der Bitcoin bereits seit Dezember 2017 in den 200-Plus-BTC-Wallets liegen – und dennoch nicht bewegt wurden. Hier sind möglicherweise ein paar orthodoxe Hodler am Werk – und/oder schusselige Private-Key-Verlierer. Für Ersteres spricht zumindest die Tatsache, dass 27 Prozent dieser Wallets weitere Bitcoin erstanden haben.

Diar verweist außerdem auf eine Studie von Chainalysis, die im Juni veröffentlicht wurde. Chainalysis kommt zu dem Schluss, dass etwa ein Drittel der Bitcoin bereits verloren bzw. noch nicht gemint worden sind. Diese Analyse deckt sich mit der Einschätzung von Diar, die ebenfalls 30 Prozent der Coins als verloren oder nicht liquide einstuft.

Alle Zahlen der Diar-Studie zur Bitcoin-Verteilung:

  • 15 Prozent der Bitcoin befinden sich auf Exchange-Wallets
  • 13 Prozent der BTC werden für Transaktionen aufgewendet
  • 25 Prozent der BTC sollen langfristigen Investment-Zielen dienen
  • 17 Prozent dienen der kurzfristigen Spekulation
  • 30 Prozent der BTC sind verloren oder noch nicht gemint

Der Bitcoin-Kurs stagniert derweil


[Anzeige]
Bitcoin kaufen mit dem Bitwala Konto. Warum ein Bankkonto bei Bitwala? Ein Bankkonto “Made in Germany” mit Einlagensicherung bis zu 100.000 Euro; 24/7 Bitcoin Handel mit schneller Liquidität; Gehandelt werden ausschließlich ‘echte’ Bitcoin – keine Finanzderivate wie CFDs; Sichere Nutzerkontrolle über das Bitcoin Wallet und den private Schlüssel; Mit der kontaktlosen Debit-Mastercard weltweit abheben und bezahlen.

Jetzt kostenloses Konto eröffnen

Keine Frage, wer schon in der Rekordzeit im Dezember BTC gehodlt hat, wird sich auch von dem derzeitigen Bärenmarkt nicht von seiner Linie abbringen lassen. Der Bitcoin-Kurs tuckert derweil gemächlich in Gewässern oberhalb der 6.300-US-Dollar-Marke. Die Befürchtung, dass der Bitcoin nach seinem Fünf-Tage-Tief am 17. September weiter abstürzen könnte, hat sich indes nicht bestätigt. Mit einem Tagesplus von einem knappen Prozent hat der Bitcoin wieder das Niveau von letzter Woche erreicht und steht mit 6.337 US-Dollar aktuell um ein Prozent besser da als noch vor sieben Tagen.

BTC-ECHO

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

Bald gibt es 18 Millionen BTC – Was das für den Bitcoin-Kurs bedeutet
Bald gibt es 18 Millionen BTC – Was das für den Bitcoin-Kurs bedeutet
Bitcoin

Ende dieser Woche wird die Marke von 18 Millionen Bitcoin geknackt. Wir klären, wie sich das auf den Kurs auswirkt, was das mit dem Halving zu tun hat und warum Bitcoin bald seltener als Gold sein könnte.

Bitcoin ETF: So will Wilshire die US-Börsenaufsicht überzeugen
Bitcoin ETF: So will Wilshire die US-Börsenaufsicht überzeugen
Bitcoin

Bitcoin ETF: Die US-Börsenaufsicht akzeptiert wieder Kommentare für einen Antrag auf den unter Anlegern ersehnten außerbörslichen Fonds für die größte Kryptowährung nach Marktkapitalisierung (BTC). Der Antrag stammt vom US-Unternehmen Wilshire Phoenix und reagiert auf die Bedenken der SEC.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Aktuell

Libra-Chef ist Bitcoin Fan, CBDC kommt: Das Meinungs-ECHO
Libra-Chef ist Bitcoin Fan, CBDC kommt: Das Meinungs-ECHO
Szene

Der Libra-Chef bregreift Bitcoin als digitales Gold, während der BaFin-Chef verhindern will, dass aus Libra eine Parallelwährung wird, die Regulierungsbehörden vor neue Herausforderungen stellt. Unterdessen unterdessen wirft der selbsternannte Bitcoin-Erfinder Craig Wright die Frage auf, ob im White Paper plagiiert wurde. Das Meinungs-ECHO.

Bitcoin, Betrug und Pornographie – Das Regulierungs-ECHO
Bitcoin, Betrug und Pornographie – Das Regulierungs-ECHO
Regulierung

Internationale Behörden sprengen den nach Datenvolumen bisher größten Darknet-Ring für Kinderpornographie dank Bitcoin. USA und Kanada denken derweil über ein digitales Zentralbankengeld nach und Wilshire Phoenix versucht, einen Bitcoin ETF durchzuboxen. Das Regulierungs-ECHO.

Die Top Bitcoin-, IOTA und Ripple-News der Woche
Die Top Bitcoin-, IOTA und Ripple-News der Woche
Kolumne

Bitcoin steuert auf die 18 Millionengrenze zu, IOTA rühmt sich mit vielversprechenden Anwendungsfällen und wir haben das Ripple-Ökosystem im Blick. Das interessierte unsere Leser in der vergangenen Woche am meisten.

Wie ticken zentralisierte Krypto-Börsen?
Wie ticken zentralisierte Krypto-Börsen?
Wissen

Einer der größten Stolpersteine bei der Analyse von Krypto-Assets sind zentralisierte Börsen. Während on-chain ein Großteil des Verhaltens verschiedener Akteure verfolgt werden kann, arbeiten Börsen wie Bitfinex, Bithub oder Kraken immer noch weitgehend off-chain. Nur ein Bruchteil ihres Verhaltens kann direkt auf verschiedenen Blockchains beobachtet werden. Für Investoren und andere Akteure auf dem Markt könnten jedoch Blicke hinter diese Barriere viele Vorteile bringen: Anleger könnten eindeutig große Transaktionen zwischen verschiedenen Börsen verfolgen. Derartige Transaktionen stehen häufig im Verdacht, einen nachhaltigen Einfluss auf die Kurse zu nehmen, sodass ein schnelles Wissen über derartige Ereignisse hilfreich wäre. 

Angesagt

Krypto- und traditionelle Märkte: Bitcoin – trotz schwacher Performance attraktiv?
Märkte

Der Bitcoin-Kurs weist aktuell eine sehr geringe Korrelation zu den Vergleichsmärkten auf. Die Volatilität vom Bitcoin-Kurs liegt auch weiterhin bei 3 Prozent. Leider ist die Performance auch in dieser Woche noch vom Kurssturz von Ende September geprägt.

Bitcoin-Diebstahl im Darknet: Hacker infizieren Tor Browser
Sicherheit

Krytpo-Scammer schlugen erneut im Darknet zu. Um ahnungslosen Kunden von Darknet-Märkten die Bitcoin aus der Tasche zu ziehen, kam dieses Mal eine infizierte Variante des Tor Browsers zum Einsatz.

IOTA im Fokus: Mikrotransaktionen und das Tangle
Altcoins

IOTA könnte sich als entscheidende Technologie im Internet of Things etablieren. Dabei sticht vor allem die Möglichkeit kleinster Transaktionen in Echtzeit heraus. Die Killerapp treibt die Autonomisierung von Maschinen voran.

Broadway: Der Auftritt der Blockchain
Blockchain

In Zukunft könnte der Verkauf der Broadway Tickets über eine Blockchain-Lösung laufen. So hat es zumindest der größte Ticketverkäufer des Broadways, die Shubert Organization, geplant. Die Blockchain-Lösung für das Projekt stellt das Bostoner Start-up True Tickets zur Verfügung.

×
Anzeige