Bitcoin-Börse Bithumb verliert im Jahr 2018 insgesamt 180 Millionen US-Dollar

Phillip Horch

von Phillip Horch

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Phillip Horch

Phillip Horch ist Chef vom Dienst von BTC-ECHO und für die Strukturierung und Planung der redaktionellen Inhalte verantwortlich. Er ist Diplom-Journalist und hat einen Master-Abschluss in Literatur-Kunst-Medien.

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Die Bitcoin-Börse Bithumb verlor im Jahr 2018 insgesamt 180 Millionen US-Dollar. Damit war das Unternehmen eines der vielen, der dem Sinken des Bitcoin-Kurses im vergangenen Jahr zum Opfer fielen. 

Für alle, die ganz neu dabei sind: Im Vergleich zum Jahr 2017 hatte der Krypto-Markt im Jahr 2018 mit einigen Verlusten zu kämpfen. Der Bitcoin-Kurs sank, selbiges galt im Altcoin-Markt. Kryptowährungen wie Ether, Ripple (XRP) oder auch IOTA kämpften teilweise vergeblich damit, ihre Kurse zu halten. Darunter litten letztlich auch einige Unternehmen, die im Krypto-Bereich tätig sind.

So zum Beispiel die Bitcoin-Börse Bithumb. Denn wie die Korea Times berichtet, musste das Unternehmen im Jahr 2018 Federn im Wert von insgesamt 205 Milliarden Won (etwa 180 Millionen US-Dollar) lassen. Dementsprechend heißt es bei dem koreanischen Nachrichtenmedium:

Das Defizit ist auf einen Wertverlust der von ihr gehaltenen Kryptowährungen und einen Rückgang des Handelsvolumens zurückzuführen. Der Preis für Bitcoin, der im Januar 2018 auf 20 Millionen Won stieg, fiel auf acht Millionen Won im Februar dieses Jahres.

Dahingehend sei der gesamte Profit des Unternehmens um insgesamt 3,4 Prozent gefallen.

Bitcoin-Börsen-Hack nicht unschuldig an Verlusten

Dem Ganzen nicht gerade zuträglich war auch der Hack-Angriff im Juni vergangenen Jahres. Wie wir berichteten, kamen dabei Kryptowährungen im Wert von über 30 Millionen US-Dollar abhanden. Im April dieses Jahres kam es dann zu Gerüchten, dass der oder die Täter mutmaßlich aus den eigenen Reihen stammten. So ließen ungewöhnliche Coin-Bewegungen darauf schließen, dass Bithumb zuvor einen Fehler begangen hatte. Denn wie das Unternehmen einräumte, ging man zunächst davon aus, dass die Angreifer von außen gekommen sein mussten. Dementsprechend teilte das Unternehmen mit:

Es war unsere Schuld, dass wir uns nur auf die Abwehr von Angriffen von außen konzentrierten und dabei die Überprüfung des eigenen Personals vernachlässigten. Wir werden aber unser Bestes tun, das Vermögen unserer Kunden zu schützen.

Aktuell arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit den nationalen Behörden aus Südkorea daran, die Tat aufzudecken.

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