Bitcoin-Börse Bithumb verliert im Jahr 2018 insgesamt 180 Millionen US-Dollar

Quelle: Shutterstock

Bitcoin-Börse Bithumb verliert im Jahr 2018 insgesamt 180 Millionen US-Dollar

Die Bitcoin-Börse Bithumb verlor im Jahr 2018 insgesamt 180 Millionen US-Dollar. Damit war das Unternehmen eines der vielen, der dem Sinken des Bitcoin-Kurses im vergangenen Jahr zum Opfer fielen. 

Für alle, die ganz neu dabei sind: Im Vergleich zum Jahr 2017 hatte der Krypto-Markt im Jahr 2018 mit einigen Verlusten zu kämpfen. Der Bitcoin-Kurs sank, selbiges galt im Altcoin-Markt. Kryptowährungen wie Ether, Ripple (XRP) oder auch IOTA kämpften teilweise vergeblich damit, ihre Kurse zu halten. Darunter litten letztlich auch einige Unternehmen, die im Krypto-Bereich tätig sind.

So zum Beispiel die Bitcoin-Börse Bithumb. Denn wie die Korea Times berichtet, musste das Unternehmen im Jahr 2018 Federn im Wert von insgesamt 205 Milliarden Won (etwa 180 Millionen US-Dollar) lassen. Dementsprechend heißt es bei dem koreanischen Nachrichtenmedium:

Das Defizit ist auf einen Wertverlust der von ihr gehaltenen Kryptowährungen und einen Rückgang des Handelsvolumens zurückzuführen. Der Preis für Bitcoin, der im Januar 2018 auf 20 Millionen Won stieg, fiel auf acht Millionen Won im Februar dieses Jahres.

Dahingehend sei der gesamte Profit des Unternehmens um insgesamt 3,4 Prozent gefallen.

Bitcoin-Börsen-Hack nicht unschuldig an Verlusten

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

Dem Ganzen nicht gerade zuträglich war auch der Hack-Angriff im Juni vergangenen Jahres. Wie wir berichteten, kamen dabei Kryptowährungen im Wert von über 30 Millionen US-Dollar abhanden. Im April dieses Jahres kam es dann zu Gerüchten, dass der oder die Täter mutmaßlich aus den eigenen Reihen stammten. So ließen ungewöhnliche Coin-Bewegungen darauf schließen, dass Bithumb zuvor einen Fehler begangen hatte. Denn wie das Unternehmen einräumte, ging man zunächst davon aus, dass die Angreifer von außen gekommen sein mussten. Dementsprechend teilte das Unternehmen mit:

Es war unsere Schuld, dass wir uns nur auf die Abwehr von Angriffen von außen konzentrierten und dabei die Überprüfung des eigenen Personals vernachlässigten. Wir werden aber unser Bestes tun, das Vermögen unserer Kunden zu schützen.

Aktuell arbeitet das Unternehmen gemeinsam mit den nationalen Behörden aus Südkorea daran, die Tat aufzudecken.

Jetzt in Kryptowährungen investieren: Kryptowährungen kaufen, verkaufen oder traden – wir haben die besten Broker, Börsen und Zertifikate zusammengestellt: Bitcoin kaufen | Ether kaufen | Ripple kaufen | IOTA kaufen | Broker-Vergleich

Mehr zum Thema:

Ähnliche Artikel

TenX-Updates und AMA: Viel Wind um nichts
TenX-Updates und AMA: Viel Wind um nichts
Szene

TenX-CEO Tobias Hoenisch stellt sich in einem sogenannten AMA (ask me anything, etwa „frag mich irgendetwas“) Fragen der Community. Zwischen PR-Sprech und Appeasement wird klar: Das Start-up aus Singapur steht vor gewaltigen Herausforderungen.

TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain
TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain
Tech

Die Blockchain-Technologie bringt frischen Wind in den Immobilienhandel. Auch Häuser können nun mithilfe von Distributed Ledger den Besitzer wechseln. Jüngst machte auch der Gründer der Newsseite TechCrunch von dieser Möglichkeit Gebrauch.

Newsletter

Die aktuellsten News kostenlos per E-Mail

Finde einen Job mit Zukunft

    Aktuell

    TenX-Updates und AMA: Viel Wind um nichts
    TenX-Updates und AMA: Viel Wind um nichts
    Szene

    TenX-CEO Tobias Hoenisch stellt sich in einem sogenannten AMA (ask me anything, etwa „frag mich irgendetwas“) Fragen der Community. Zwischen PR-Sprech und Appeasement wird klar: Das Start-up aus Singapur steht vor gewaltigen Herausforderungen.

    Wie man mit Stable-Coin-Arbitrage Gewinne generiert
    Wie man mit Stable-Coin-Arbitrage Gewinne generiert
    Sponsored

    Stable Coins wie USDT, PAX, TUSD, USDC oder DAI Maker gelten beim Bitcoin-Trading als sicherere Häfen. Die Stable-Coin-Arbitrage bietet zudem eine Möglichkeit, mit dem Handel der „stabilen Münzen“ Gewinne zu generieren.

    TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain
    TechCrunch-Gründer verkauft millionenschwere Immobilie über Blockchain
    Tech

    Die Blockchain-Technologie bringt frischen Wind in den Immobilienhandel. Auch Häuser können nun mithilfe von Distributed Ledger den Besitzer wechseln. Jüngst machte auch der Gründer der Newsseite TechCrunch von dieser Möglichkeit Gebrauch.

    Fisco: Japanische Finanzbehörde FSA straft Bitcoin-Börse ab
    Fisco: Japanische Finanzbehörde FSA straft Bitcoin-Börse ab
    Regulierung

    Japans Finanzbehörde FSA übt Kritik an Fisco. Bei Fisco handelt es sich um die Betreibergesellschaft der Bitcoin-Börse Zaif, die im September 2018 Ziel eines Hacking-Angriffs wurde. In einem Bericht ist die Rede von fehlender regulatorischer Compliance.

    Angesagt

    Zcash-Update soll Skalierung deutlich verbessern
    Altcoins

    Der Privacy Coin Zcash hat eine Lösung für die Skalierbarkeit angekündigt. Mit einem Sharding-Protokoll inklusive neuer Blockchain soll die Welt künftig bezahlen können.

    Bitcoin-Regulierung: Die Forderungen der FATF
    Regulierung

    Das Thema Bitcoin-Regulierung wird auf internationaler Ebene konkreter. Die Anti-Geldwäsche-Organisation Financial Action Task Force (FATF) sieht vor, dass Krypto-Exchanges Transaktionsinformationen über Empfänger und Absender speichern und bei Bedarf offenlegen sollen. Die neuen Richtlinien sollen sowohl Anbieter von Krypto-Services als auch Regierungen in die Pflicht nehmen.

    Bitcoin-Mining-Verbot in Iran: Stromverbrauch stark angestiegen
    Bitcoin

    Da der jährliche Stromverbrauch um sieben Prozent gestiegen ist, erklärt die iranische Elektrizitätsagentur das Bitcoin Mining für illegal. Damit steht eine der wichtigsten Möglichkeiten zur Bitcoin-Beschaffung unter Strafe.

    BIZ warnt: Big-Techs könnten Stabilität gefährden
    Regulierung

    Die Bank für Internationalen Zahlungsausgleich (BIZ) warnt in ihrem jüngsten Bericht davor, dass sich weltweite Tech-Konzerne zu systemrelevanten Finanzakteuren entwickeln. Gleichzeitig jedoch besäßen Facebooks Libra & Co. mit Blick auf finanzielle Inklusion und Effizienz wegweisendes Potential für die Branche. Vonseiten der Gesetzgeber gelte es deshalb nun, entsprechende Bedenken gegenüber den ‚Big-Techs‘ – etwa in den Bereichen Datenschutz und Wettbewerbsrecht – auszuräumen.

    ×

    Du bist Anfänger und möchtest einfach in Bitcoin & Krypto investieren? Wir empfehlen eToro!

    CFDs sind komplexe Instrumente und bergen ein hohes Risiko. 66% der Konten von Privatanlegern verlieren Geld, wenn sie CFDs von diesem Anbieter handeln.