Bitcoin-Börse Bakkt erhält prominente Verstärkung

Christopher Klee

von Christopher Klee

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Christopher Klee

Christopher Klee hat Literatur- und Medienwissenschaften sowie Informatik an der Universität Konstanz studiert. Seit 2017 beschäftigt sich Christopher mit den technischen und politischen Auswirkungen der Krypto-Ökonomie.

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Es ist offiziell: Die New Yorker Krypto-Börse Bakkt bekommt einen neuen Chief Operating Officer (COO). Mit Adam White ist nun ein Coinbase-Veteran für das operative Geschäft von Bakkt verantwortlich.

Bereits seit letzter Woche kursierten Wechselgerüchte um Adam White, den Vizepräsidenten der Bitcoin-Börse Coinbase. Nun ist es offiziell: White bringt seine Expertise ab November bei der New Yorker Trading-Plattform Bakkt ein. Entsprechendes verkündete Bakkt-Chefin Kelly Loeffler am 15. Oktober auf Medium.

„Als visionärer und starker Unternehmer ist Adam eine mit Spannung erwartete Ergänzung unseres geschäftigen Teams“,

so Loeffler in der Ankündigung.

Bislang war White bei Coinbase für institutionelle Investitionen zuständig. Gegenüber dem US-Wirtschaftsmagazin Fortune sagte White:

„Ich konnte in den letzten Jahren von der ersten Reihe aus beobachten, wie sich die Meinungen der Finanzmanager und anderer Großinvestoren über Kryptowährungen nach und nach weiterentwickelten.“

2017 beobachtete er ein schlagartig gestiegenes Interesse der institutionellen Investoren an Bitcoin & Co. Allerdings hätten die bisherigen Krypto-Handelsplätze den Ansprüchen der meisten Großinvestoren nicht genügt, weshalb diese bislang den Markt noch vom „Spielfeldrand aus“ beobachteten.

Bitcoin Futures ködern Wall-Street-Fische

Mit seinem Wechsel zu Bakkt will White nun die institutionellen Investoren in das „Spiel“ einbeziehen. Dabei stehen die Chancen gut, dass ihm das gelingt. Schließlich hat Bakkt als Tochter der Börsenbetreibergesellschaft Intercontinental Exchange (ICE) beispielsweise mit der New York Stock Exchange eine prominente Schwester mit direktem Draht zur Wall-Street. ICE habe bereits in den frühen 2000ern Pionierarbeit im damals noch stark fragmentierten Energiesektor betrieben und zu einem mittlerweile hochliquiden Markt gemacht, so Bakkt-CEO Loeffler gegenüber Fortune. Dabei sei die derzeitige Situation des Krypto-Marktes mit dem Energiesektor der 2000er vergleichbar. Loeffler:

„Wir werden eine Revolution in gleicher Größenordnung bei den Kryptowährungen erleben.“

Für den Anfang möchte Bakkt die großen Wall-Street-Fische dabei zunächst mit physisch unterlegten Bitcoin Futures in den Krypto-Markt locken. Durch den Verzicht auf Leverage und Margin Trading soll dabei die Marktintegrität gewährleistet werden. Die Börse plant zunächst eine Testphase für die Bitcoin Futures für November. Im Dezember soll laut Loeffler der Trading-Betrieb beginnen, vorausgesetzt es gibt keine Einwände vonseiten der zuständigen Commodity Futures Trading Commission CFTC.

BTC-ECHO

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