Bitcoin-Auktion: Alte Bekannte melden sich zurück

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Quelle: © Andrey Popov, Fotolia

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Viele der hochkarätigen Bieter, darunter auch Binary Financial, Bitcoin Investment Trust, Bitcoins Reserve, Mirror (Vaurum), Pantera Capital und Angel-Investor Tim Draper werden an der Auktion am 04. Dezember teilnehmen.

Viele der hochkarätigen Bieter, darunter auch Binary Financial, Bitcoin Investment Trust, Bitcoins Reserve, Mirror (Vaurum), Pantera Capital und Angel-Investor Tim Draper werden an der Auktion am 04. Dezember teilnehmen.


Auch wenn die meisten Beteiligten davon ausgehen, dass diese Auktion nicht mehr so viel Medien-Interesse auf sich ziehen wird wie die Vorangegangene, so versuchen dennoch einige Unternehmen einen strategischen Nutzen aus der Teilnahme zu ziehen. Die Entwicklung hat gezeigt, dass eine Investition in Bitcoin sehr lohnenswert sein kann, auch wenn der Bitcoin-Markt stetig weiter reift.

Harry Yeh, Partner bei der auf Bitcoin fokussierten Investmentfirma Biary Financial sagte in einem Interview, dass das Interesse bei seinen Kunden nicht so groß sei wie im vergangenen Sommer:

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“Ich denke seit der Ankündigung haben viele Leute das Interesse verloren. Ich denke zwar dass die Leute bieten werden, aber die Leute wissen auch, dass noch weitere Blocks zum Verkauf stehen werden.”

Wie auch bereits von Yeh erwähnt sind die 50.000 BTC nur ein Teil der insgesamt 144.000 von Ulbricht beschlagnahmten Bitcoins. Der USMS hatte bestätigt die verbleibenden 94.000 BTC ebenfalls in den kommenden Monaten zu versteigern. Genaue Daten wurden nicht genannt.
Das Geld was bei der Auktion rumspringt ist momentan noch Bestandteil eines laufenden Rechtsstreit, da Ulbricht seinen Anteil einklagen will.

Unterschiedliche Motive

Yeh erklärte weiter, dass es für wohlhabende Investoren immer möglich ist über die zeit hinweg Blocks von 5.000-20.000 BTC zu sammeln um somit eine potentielle Prämie, die in einer heißen Auktion zustande kommen kann, aus dem Weg zu gehen.

Beide Faktoren haben das Interesse der Investoren gedämpft:

“Keine will eine hohe Prämie zahlen nur um an Bitcoins zu kommen,” erklärte Yeh. “Manchen sind vielleicht dazu bereit, aber wir warten ab und kaufen zu einem fairen Preis.”

Mirror CEO Avish Bhama, dessen Unternehmen die 30.000 zuvor von Tim Draper erworbenen Bitcoins für Liquiditäszwecke seiner Kunden nutze sagte, dass das Unternehmen bei der jetzigen Auktion im Namen seiner Klienten teilnehme.

“Mit der kommenden Auktion wollen wir es unseren institutionellen Kunden einfach machen, auf einer sicheren Art und Weise Bitcoins  zu kaufen.,” so Nhama.

Bekannte Gesichter

Eine kleine Anzahl von Teilnehmern hat bereits offen bekundet an der zweiten Auktion teilzunehmen. Risikokapitalgeber und Bitcoin Investor Tim Draper erzählte Bloomberg, dass er vor hat an der Auktion teilzunehmen. Als Motivation nannte er das Potential der bahnbrechenden Technologie im Bitcoin und den derzeit niedrigen Bitcoin Preis.

Das auf Bitcoin fokussierte Investmentunternehmen Pantera Capital und der Bitcoin Investment Trust haben beide bekannt gegeben, dass sie ab sofort Bewerber, die sich an ihren Geboten beteiligen wollen, akzeptieren.
Interessenten können Pantera bis zum 26. November kontaktieren und die nötigen Informationen wie Volumen und Preis durchgeben;  außerdem muss ein Anti-Geldwäsche- und ein Know-Your-Customer Dokument (KYC) sowie eine gültige Bitcoin-Adresse angegeben werden.

Unbekannte Bieter

Andere mögliche Bieter wollten sich zu der Teilnahme an der Auktion nicht äußern und beriefen sich auf die benötigte Diskretion bei einer solchen Auktion.

“Aufgrund des kommerziellen Vertrauens, würden wir gerne auf eine Kommentierung verzichten,” so das australische Bitcoin-Mining Unternehmen digitalBTC.

Nur einer der ehemaligen Bieter, Bitcoin Shop, sagte ganz klar das Unternehmen werde an dieser Auktion nicht teilnehmen.

“Wir werden an der Bitcoin-Auktion nicht teilnehmen, da wir uns derzeit um wichtigere Dinge kümmern wollen,” so das Unternehmen.

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via CoinDesk
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