Bitbond: Berliner Bitcoin-Kreditplattform erhält BaFin Lizenz

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Seit Dienstag ist es nun amtlich: Das Berliner FinTech Startup Bitbond hat als erstes Blockchain-Unternehmen eine offizielle BaFin Lizenz erhalten. Bitbond hat sich darauf spezialisiert kleine Unternehmen mit Bitcoin-Investoren zu verbinden. Kreditsuchende erhalten so eine einfache Gelegenheit an Geldmittel zu gelangen und den Investoren winken lukrative Zinssätze.

Weltweite Bitcoin-Kredite vermitteln ohne jegliches Zutun einer Bank wird Realität

Dank der BaFin Lizenz kann das Startup ab sofort unabhängig von jeglichen Banken weltweit Bitcoin-Kredite vergeben.

“Mit einer eigenen BaFin-Lizenz die uns offiziell eine Anlagenvermittlung erlaubt, machen wir uns unabhängig von jeglichen Banken. Das verschafft uns große Effizienzvorteile. Wir sind stolz darauf als erstes Blockchain Unternehmen der Welt ein solches Privileg zu besitzen. Zudem ist es ein Beweis dafür, dass Deutschland ein guter Standort für innovative und globale Finanzdienstleister ist”, so Radoslav Albrecht, Gründer des Berliner Startups.

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Kredite in Bitcoin

Bitbond bedient Kunden aus mehr als 120 Ländern. Eigenen Angaben zufolge hat das Unternehmen bereits rund 1.400 Kredite erfolgreich vermittelt. Bitbond selbst tritt als Mittelsmann zwischen Geldgeber und Nehmer auf. Die Darlehensnehmer seien meist Selbstständige oder Online-Händler, die beispielsweise einen Shop auf eBay oder Amazon betreiben. Vor Kreditvergabe durchläuft jeder Darlehensnehmer eine Bönitätsprüfung in der alle Umsatzzahlen offengelegt werden müssen. Zudem erhält Bitbond mittels einer API Schnittstelle zur Sicherheit Einsicht auf die Shop-Konten. Ausgezahlt wird der Darlehnsbetrag in Bitcoin.

Wer als Investor auf Bitbond tätig werden will kann dies bereits mit einer Einlage von 0,01 Bitcoin (rund 5,90 Euro). Die Ausfallrate aller bisher vermittelten Kredite liegt bei rund 15 Prozent. Da das Ratingverfahren inzwischen aber deutlich verbessert wurde, konnte das Unternehmen die Rate auf 9% senken.

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Über Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO.
Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

Bildquellen

  • Bitcoin Bag from a sacking.: © Vlad Ivantcov - Fotolia.com