Bit-Drop: 70.000 Dominicaner erhalten Bitcoin

Mark Preuss

von Mark Preuss

Am · Lesezeit: 3 Minuten

Mark Preuss

Mark Preuss ist Gründer und Geschäftsführer von BTC-ECHO. Nach seinem Wirtschaftsstudium in den Niederlanden und in China führten ihn verschiedene berufliche Stationen im Finanzwesen zunächst in die Schweiz und schließlich nach Düsseldorf. Schon früh begeisterte er sich für digitale Währungen und die Blockchain-Technologie. In Ermangelung einer Anlaufstelle im deutschsprachigen Raum entschied sich Mark schließlich Ende 2013 dazu, mit BTC-ECHO eine eigene Medienplattform zu digitalen Währungen und Blockchain ins Leben zu rufen. Seither hat er BTC-ECHO zur reichweitenstärksten deutschsprachigen Plattform für Kryptowährungen entwickelt.

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Bit-Drop
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Alle 70.000 Einwohner der karibischen Insel Dominica werden im Jahr 2015 und im Zuge des Bit-Drops eine bestimmt Summe Bitcoin for free erhalten. Das Projekt „The Bit-Drop“ entstand in der Zusammenarbeit zwischen Bitcoin-Unternehmen, Interessengemeinschaften und lokalen Regierungsbeamten.

Der Artikel wurde zuletzt aktualisiert am 30. Juni 2019 05:06 Uhr von Mark Preuss

den im Jahr 2015 und im Zuge des Bit-Drops eine bestimmt Summe Bitcoin for free erhalten. Das Projekt „The Bit-Drop“ entstand in der Zusammenarbeit zwischen Bitcoin-Unternehmen, Interessengemeinschaften und lokalen Regierungsbeamten.

Der Bit Drop ist auf den 14 März 2015 datiert und stattfinden soll das ganze mit einer großen Party mit Promis, Musikern, Bitcoin Befürwortern , Informationsständen und unter der Ausgabe vieler Werbegeschenke. Der Air-Drop fällt (wahrscheinlich nicht rein zufällig) auf den gleichen Tag wie der Pi Day, ein Tag an dem die mathematische Konstante π (pi) gefeiert wird.

Sarah Blincoe, die als Projektmanagerin in dem Bit-Drop involviert ist, sagte dass die Idee aus einer ganz simplen Frage entstand: „ Wie bekommen wir Bitcoin in die Hände von so vielen Menschen wie möglich?“ Von dort aus habe man einen Plan ausgearbeitet, wie man eine unbekannte Summe BTC via Textnachricht an die Inselbewohner verteilen kann.

Auch wenn das Event ein ernstes Ziel verfolgt, sollte es im Zusammenhang mit einem freudigen Ereignis stattfinden, was so schnell keiner vergisst, so Blincoe:


„Wer mag schon keine Party? Jedenfalls niemand der in der karibik wohnt, das ist sicher!“

Bisherige Projektpartner sind Bitcoin Anbieter und Zahlungsabwickler Coinapult, das Non Profit Unternehmen College Cryptocurrency Network, Bitcoin Beauties und das Bitcoin freundliche Versicherungsunternehmen Aspen Assurance.

Die “perfekte Location”

Die Karibikinsel bietet mit ihrer recht kleinen Bevölkerungszahl und dem niedrigen Bruttoinlandsprodukt (BIP) die perfekten Bedingungen für das Event, so Blincoe.

Die hohe Netzabdeckung des Landes wird aber vermutlich der ausschlaggebende Grund gewesen sein. Blincoe geht davon aus, dass Dominicas Smartphone-Nutzer reale Allerweltsprobleme mit Bitcoin lösen können:

„Auf der Insel leben viele Menschen die für ihre Arbeit auf andere Inseln ziehen müssen und auch die internationale Medizin-Universität beherbergt Studenten aus der ganzen Welt. Das zieht natürlich einen großen bedarf an Geldtransfer mit sich. Außerdem haben die Einwohner von Dominica ein Geldwechsel Problem, wenn sie auf benachbarte Inseln reisen wollen.“

Daten der karibischen Telekommunikationsbehörde (ECTEL) sprechen ebenfalls für Dominica. 2012 gab es rund 100.000 Mobilfunkverträge, bisher wurden jedoch nur nahezu 160 Bitcoin-Wallets auf der Insel heruntergeladen. Bitcoin scheint also noch nicht sehr bekannt zu sein.

Inselweite Unterstützung

Es ist nicht das erste Mal, dass man versucht eine digitale Währung in die Hände von Bewohnern in einem bestimmten Land bzw. auf einer speziellen Insel zu bringen. Im Zuge des Island Auroracoin Projekts hatte man ebenfalls versucht, die digitale Währung an die Bewohner zu verteilen.

Auch wenn dieses Projekt letztendlich von Spekulanten zerschlagen wurde, könnte der Bitcoin Bit Drop zu ganz anderen Ergebnissen führen da Bitcoin eine relativ weit verbreitete und stabile digitale Währung ist. Außerdem habe die lokale Regierungsbehörde ihre volle Unterstützung angekündigt.

Die Resonanz der Regierung sei durchweg positive, so Blincoe:

„Die junge und vorausschauende Verwaltung hat das große Potential der Potential in der Blockchain erkannt und will uns unterstützen wo sie nur kann.“

Zwei der fünf Telefonanbieter wollen das Projekt ebenfalls tatkräftig unterstützen.

Die nachhaltige Wirkung

Blincoe und das ganze Team wollen aber auch nach dem Event im März einen bleibende Bitcoin freundliche Umgebung aufbauen. Es sollen beispielsweise Bitcoin-Terminals bei Einzelhändler und Bitcoin-Automaten (Bitcoin ATM) auf der ganzen Insel installiert werden.

Patrick Cines, Direktor des College Cryptocurrency Network (CCN), will auf der Insel ebenfalls ein langfristiges zu Hause für Bitcoin einrichten:

“Wir werden das notwendige Schulungsmaterial stellen und an die Bewohner der Insel verteilen. Damit wollen wir Aufklärungsarbeit leisten und eine langfristige soziale Bindung schaffen.“

BTC-Echo

Englische Originalfassung von Pete Rizzo via Coindesk


Images Source: The Bit Drop

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